The Hate U Give – Angie Thomas

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Autor: Angie Thomas
Titel: The Hate U Give
Seiten: 512 Seiten
Verlag: cbj
Erschienen: 14. August 2019
Preis: 18,00 €
ISBN-10: 3570164829
ISBN-13: 978-3570164822

Inhalt [amazon.de]:

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen…

Meine Meinung:
Wie ihr sehen könnt, handelt es sich bei meinem Buch um ein Leseexemplar, welches mir bereits 2017 zur Verfügung gestellt wurde. „The Hate U Give“ war zu dieser Zeit in aller Munde und auch ich wollte wissen, was sich hinter den Buchdeckeln verbirgt. Leider konnten mich die ersten 100 Seiten damals nicht fesseln und ich habe das Buch zunächst unterbrochen, weil es einfach nicht zu mir passen wollte. Bis jetzt. Manchmal kommt die Zeit, da finden einen die Bücher und so war es auch bei diesem hier. Ich konnte mich jetzt viel mehr darauf einlassen und habe es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen.

Der Schwerpunkt des Buches ist meiner Meinung nach die Rassendiskriminierung und für mich ist es das erste Buch mit diesem Thema, welches ich gelesen habe. Dass es sich hierbei um ein Jungendbuch handelt, macht den Einstieg sehr einfach und ich finde es toll, dass dieses Thema aufgegriffen und auch in Deutschland thematisiert wird. Durch Jugendbücher, kommt eben auch die jüngere Generation mit Themen in Berührung, die wichtig sind. Und das auf eine einfachere Art erklärt als vielleicht in einer politischen Nachrichtensendung oder der Zeitung.

Ich für meinen Teil habe in meinem Umfeld kaum Berührungspunkte mit dem Thema und bin grundsätzlich ein sehr offener Mensch und mache mir wahrscheinlich weniger Gedanken als andere. Für mich sind Menschen fernab von der Hautfarbe Menschen. Nicht mehr und nicht weniger. Es ist in meinen Augen niemand mehr oder weniger wert, nur weil er eine andere Herkunft oder Hautfarbe hat. Im Gegensatz finde ich die unterschiedlichen Kulturen sogar sehr interessant und bin stets neugierig.

Der Schreibstil oder die Übersetzung, je nachdem wie man es nimmt, hat mir nicht ganz so gut gefallen. Teilweise war dieser sehr einfach und nicht flüssig genug für meinen Geschmack. Die Protagonisten und die beschriebene Szenerie wurden gut dargestellt. Ich konnte mir stets vorstellen, dass dies der Realität entspricht. Auch die verwendete Sprache und die beschriebene Kultur haben zu dem Feeling beigetragen.

Ein Pluspunkt ist hier zudem, dass es am Ende des Buches ein Glossar gibt, in dem verschiedene Begriffe der Szene beschrieben bzw. übersetzt werden. So erhält man einen noch tieferen Einblick, auch wenn man mit einigen vielleicht sogar schon etwas anfangen konnte.

Am besten hat mir die Entwicklung von Starr gefallen. Am Anfang des Buches, konnte ich sie teilweise zwar nachvollziehen, aber so richtig sympathisch war sie mir nicht. Dies hat sich aber im Laufe der Story geändert. Gerade zum Ende hin, entwickelt sie persönliche Stärke und das fand ich sehr faszinierend.

Die letzten Kapitel werden zunehmend spannender und zeigen nochmal deutlich die Problematik auf und das hat mir sehr gefallen. Man wird nicht einfach in eine Situation entlassen, sondern kann auch etwas wie Hoffnung verspüren. Die Autorin hat es geschafft, das Thema der Rassendiskriminierung in ein Jugendbuch zu verpacken, welches Bewusstsein für ein Thema schafft, welches oft viel zu wenig Aufmerksamkeit erhält.

Alles in allem hat mir „The Hate U Give“ gefallen, dennoch hatte ich eine andere Erwartungshaltung aufgrund der vielen Echos, die dieses Buch bekommen hat. Das Thema ist wichtig und wurde gut umgesetzt. Als reines Jugendbuch konnte es mich stellenweise aber nicht ganz überzeugen.

Inzwischen gibt es ja sogar eine Verfilmung und direkt nach dem Lesen dieses Buches habe ich mir den Trailer dazu angesehen. Damn! Ich glaube der Film wird mir noch besser gefallen.

Fazit: Ein wichtiges Stück Literatur in der heutigen Welt!

Buchpunkte:
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EREBOS 2 – Ursula Poznanski

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Autor:
Ursula Poznanski
Titel: Erebos 2
Seiten: 509 Seiten
Verlag: Loewe Verlag
Erschienen: 14. August 2019
Preis: 19,95 €
ISBN-10: 374320049X
ISBN-13: 978-3743200494

Inhalt [amazon.de]:

EREBOS IST ZURÜCK …UND HAT DAZUGELERNT
Als Nick auf seinem Smartphone ein vertrautes Icon in Gestalt eines roten E entdeckt, glaubt er zuerst an einen Zufall. Aber dann wird ihm klar: Erebos hat ihn wiedergefunden …
Der sechzehnjährige Derek hingegen ist nur kurz misstrauisch, als das rote E auf seinem Handy aufleuchtet. Zu spät begreift er, dass er selbst zu einer Spielfigur geworden ist. Und es um viel mehr geht, als er sich je hätte vorstellen können …

Meine Meinung:
Nachdem ich erst kürzlich den ersten Teil gelesen und rezensiert habe, musste ich direkt zu Teil 2 greifen und bin froh, dass ich keine 10 Jahre warten musste wie viele vor mir. Wobei die Vorstellung echte 10 Jahre zwischen den Büchern zu haben auch seinen eigenen Reiz innehat. Da ich kopfmäßig noch total in EREBOS Welt gefangen war, waren mir all die Charaktere noch stark in Erinnerung und ich wusste dadurch noch genau wer welche Rolle gespielt hat. Trotzdem hat es sich manchmal wie ein Wiedersehen angefühlt.

Richtig gut hat mir auch gefallen, dass man direkt in die Story geworfen wird. Man weiß sofort, dass 10 Jahre vergangen sind und wo Nick derzeit in seinem Leben steht. Anders als bei EREBOS 1 erhalten wir hier Einsicht in zwei Perspektiven. Die eine ist immer noch die von Nick und die andere ist die von Derek. Derek ist in dem Alter, in dem Nick bei EREBOS 1 war und hat daher den passenden Gegenpart zum erwachseneren Nick. Das funktioniert auch in der Umsetzung wirklich sehr gut.

Die Story im zweiten Teil ist wieder sehr spannend und rasant erzählt. Man ist regelrecht neugierig darauf zu erfahren, warum EREBOS wieder da ist und was es im heutigen digitalen Zeitalter alles so kann. Auch wollte man unbedingt wissen, in welchen Beziehungen die jeweiligen Protagonisten 10 Jahre später zueinander stehen. Ein bisschen wie bei einem Klassentreffen.

Der Schreibstil hat mir immer noch sehr gut gefallen und ich konnte mir meine eigenen Bilder im Kopf gestalten. EREBOS hat in den letzten Jahren einige Updates bekommen. Es war so cool zu lesen, welche heutigen Mittel genutzt wurden, um die Leute verrückt zu machen. Man kann jetzt direkt mit EREBOS reden und muss nicht mehr alles schreiben. Spracherkennung sei Dank. Und das ist nur eins der vielen Features.

Einzig das Ende konnte mich nicht ganz aus den Socken hauen. Ebenso wie bei EREBOS 1 fehlt mir wieder das gewisse Etwas. Aber man darf auch wieder nicht vergessen, dass es sich hier um einen Jugendthriller handelt und dafür ist es meiner Meinung nach schon ganz passend.

Alles in allem konnte mich EREBOS 2 überzeugen und ich denke auch Fans von vor 10 Jahren, werden ihren Spaß daran haben EREBOS erneut zu entdecken.

Fazit: Auch 10 Jahre später erzeugt EREBOS Suchgefahr!

Buchpunkte:
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Erebos – Ursula Poznanski

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Autor:
Ursula Poznanski
Titel: Erebos
Seiten: 491 Seiten
Verlag: Loewe Verlag
Erschienen: 19. Juni 2019
Preis: 19,95 €
ISBN-10: 3743205319
ISBN-13: 978-3743205314

Inhalt [amazon.de]:

Tritt ein oder kehr um! Dies ist Erebos.

Nick ist besessen von Erebos, einem Computerspiel, das an seiner Schule von Hand zu Hand weitergereicht wird. Die Regeln sind äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er muss dabei immer allein sein und darf mit niemandem über Erebos reden. Wer dagegen verstößt oder seine Aufgaben nicht erfüllt, fliegt raus und kann das Spiel nicht mehr starten. Was aber am merkwürdigsten ist: Erebos erteilt Aufträge, die in der realen Welt ausgeführt werden müssen. Und dann befiehlt das Spiel Nick, einen Menschen umzubringen.

Meine Meinung:
Dank einer Aktion des Verlags durfte ich in den inneren Kreis zu diesem Buch aufsteigen. Nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich gar nicht, ob ich auf diesen Titel stolz sein sollte. Dieses Buch ist für viele wahrscheinlich gar keine Neuheit mehr, denn erstmals erschien Erebos bereits 2010 im Loewe Verlag. Zum Jubiläum erschien nun zusätzlich zu dem zweiten Teil eine „Limited Edition“ beider Bücher.

Auch ich habe mir vor Jahren mal das Buch gekauft und sogar reingelesen. Warum auch immer konnte es mich zum damaligen Zeitpunkt nicht in seinen Bann ziehen und ich hatte es direkt wieder verschenkt. Was für ein Fehler! Nachdem ich erfahren habe, dass es fast 10 Jahre später einen zweiten Teil geben wird und die begeisterten Stimmen erneut entfacht wurden, war für mich klar, dass ich dem Buch noch eine Chance geben muss. Dass ich dann auch noch im inneren Kreis gelandet bin, war ein glücklicher Zufall.

Dies ist zusätzlich mein erstes Buch der Autorin gewesen und ich war schon sehr gespannt auf den Schreibstil, da ich meistens nur Gutes darüber gehört habe. Auch ich scheine ihr verfallen zu sein. Der Schreibstil ist klar und einfach. Die Szenen teilweise sehr spannend geschrieben und als junges Mädchen hätte ich wahrscheinlich noch mehr mitgefiebert.

Die Charaktere waren mir am Anfang nicht sonderlich sympathisch. Nick ist ein 16-jähriger Junge, der beim Zocken gerne aggressiv wird, wenn etwas nicht so läuft, wie er es gerne hätte. Natürlich unterstreicht das den Sog, den Erebos auf die Spieler ausübt, allerdings habe ich eine persönliche Abneigung gegen solche Leute, die grundlos aggressiv werden, nur weil in einer virtuellen Welt nicht alles läuft wie geplant.

Seine Eltern sind irgendwie auch ein bisschen komisch. Mit Nicks Bruder gebrochen, weil er kein Arzt werden und nun mit seiner Freundin ein Tattoo-Studio eröffnen will, und Nick teilweise zum Schwänzen motivieren, weil er so müde ist. Irgendwie nicht ganz so konsequent, für die Story aber auch nicht wichtig.

Die Spielercharaktere der jeweiligen Mitschüler von Nick sind ingame ziemlich authentisch dargestellt worden. Ebenso die aufgebaute Welt, die Regeln und die Quests die erledigt werden mussten. Manchmal kamen mir die Szenen sogar zu kurz und ich hätte gerne mehr Zeit in Erebos selbst gehabt. Da ging es mir wahrscheinlich wie den meisten Spielern, denn irgendwann bezogen sich die Aufgaben zum Erwerben von neuen Fähigkeiten und Leveln hauptsächlich in der realen Welt. Und wozu das dann am Ende führt müsst ihr selbst lesen.

Mir war die Auflösung und das Ende des Buches etwas zu einfach und ich hätte mir da noch etwas Spannenderes gewünscht, allerdings darf man nicht vergessen, dass es sich hier um einen Jugendthriller handelt und in diese Richtung passt das dann auch sehr gut.

Alles in allem hat mir Erebos gut gefallen und ich bin geneigt noch mehr von der Autorin zu lesen. Vielleicht hat ja jemand eine klare Empfehlung abseits von Erebos – schreibt es mir gerne in die Kommentare.

Ich werde jetzt direkt Abstand von dem PC nehmen und Teil 2 von Erebos lesen. Dieser spielt fast wie das Erscheinen des Buches auch 10 Jahre später. Ich bin gespannt, denn noch hat Erebos mich nicht losgelassen.

Fazit: Spannender deutscher Jugendthriller!

Buchpunkte:
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Das Haus am Ende der Welt – Paul Tremblay

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Autor:
Paul Tremblay
Titel: Das Haus am Ende der Welt
Originaltitel: The Cabin at the End of the World
Seiten: 348 Seiten
Verlag: Heyne
Erschienen: 10. Juni 2019
Preis: 12,99  €
ISBN-10: 3453319990
ISBN-13: 978-3453319998

Inhalt [amazon.de]:

Eine abgelegene Ferienhütte am See in den Wäldern New Hampshires: Hier wollen Eric und Andrew gemeinsam mit ihrer siebenjährigen Adoptivtochter Wen eine Woche Urlaub machen. Kein Smartphone, kein Internet – nur Ausspannen und Zeit mit der Familie verbringen. Mit der Idylle ist es dann aber schnell vorbei, als eines Tages vier merkwürdige, bis an die Zähne bewaffnete Gestalten auftauchen. Sie versprechen, die junge Familie nicht zu verletzen. Sie sagen, dass sie Hilfe brauchen. Doch die vier verbergen ein dunkles Geheimnis und für Eric, Andrew und Wen beginnt der schlimmste Albtraum ihres Lebens …

Meine Meinung:
Manchmal trägt es sich zu, dass ich durch puren Zufall auf eine Leseprobe stoße, diese mich richtig fesselt und ich direkt im Anschluss das Buch lese. So auch in diesem Fall. Die Leseprobe ist so fesselnd und derart atmosphärisch geschrieben, dass ich sofort das Gefühl hatte, einen Schatz im Spannungssegment gefunden zu haben, über den noch nicht alle Welt spricht.

Wie gerne hätte ich jetzt eine überschwängliche Rezension auf Lager, doch leider ist das absolut nicht der Fall. Es ist mir etwas unangenehm, weil ein Buch in meinen Augen auch immer Kreativität und Kunst eines Menschen ist, die ich nicht beleidigen möchte.
Aber dieses Buch ist seit langem das schlechteste, was ich gelesen habe. Und es hatte eigentlich so viel Potenzial, was die Stimmung und Szenerie der Leseprobe mehr als versprach. Ich konnte die Geschichte regelrecht sehen, alles lief wie in einem typischen Horrorfilm ab. Ein kleines Mädchen allein auf einer Wiese, ihre beiden Eltern im Haus. Auf einmal kommt ein junger Mann auf sie zu und spricht sie an.

Nichts, wirklich rein gar nichts deutet darauf hin, was dann mit der Story passiert. Ein Absturz in tiefe Langeweile. Es war wie ein Unfall. Man erfährt ab und zu etwas über Eric und Andrew, kurz auch über die „bewaffneten Gestalten“, aber es ist irgendwie null interessant. Der Schreibstil und der damit einhergehende Lesefluss wurde zum Glück stetig besser, aber ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich bis zum Schluss gehofft habe, dass da noch etwas passiert, was diese Richtung der Geschichte rechtfertigt.

Es fällt mir echt schwer nicht zu spoilern, andererseits gibt es nicht wirklich etwas über die Geschichte zu erzählen, wenn man ehrlich ist. Die beiden Väter werden mit ihrer Tochter von Fanatikern im eigenen Ferienhaus gefangen gehalten und gezwungen eine Entscheidung zu treffen, ansonsten würde die Welt untergehen. Nicht mehr und nicht weniger. Das war es. Und falls ihr glaubt das Ende holt es nochmal raus? Falsch gedacht. Das Ende ist ebenso langweilig wie die Charaktere.

Alles in allem konnte mich das Buch leider nicht annähernd überzeugen und das ist so schade, weil sich der Anfang extrem gut lesen lässt und die Leseprobe wirklich einiges versprochen hat. Auch die Beschreibung des Buches klingt nach guter Spannungslektüre. Hier wurde Potenzial verschenkt und Lesezeit vergeudet. Schade.

Fazit:
Vergeudete Lesezeit!

Buchpunkte:
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Dich schickt der Himmel – Sophie Kinsella

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Autor: Sophie Kinsella
Titel: Dich schickt der Himmel
Originaltitel: I Owe You One
Seiten: 528 Seiten
Verlag: Goldmann
Erschienen: 15. Juli 2019
Preis: 10,00 €
ISBN-10: 3442487900
ISBN-13: 978-3442487905

Inhalt [amazon.de]:

Fixie führt den Tante-Emma-Laden ihrer chaotischen Familie in London. Für mehr hat sie eigentlich keine Zeit – außer für Ryan, den besten Freund ihres Bruders, zu schwärmen. Als sie den Laptop eines Fremden vor einer einstürzenden Decke rettet, ist das ihre Chance, Ryan nahezukommen. Denn der Jungunternehmer Sebastian besteht darauf, Fixie einen Gefallen für ihre gute Tat zu schulden. Und so bittet sie ihn kurzerhand, den arbeitslosen Ryan einzustellen. Die Bitte stellt sich jedoch als fatal heraus, denn in Sebs Unternehmen zeigt Ryan sein wahres Gesicht. Und so ist es plötzlich Fixie, die dem charismatischen Sebastian einen Gefallen schuldet …

Meine Meinung:
Endlich habe ich mal wieder einen Roman von Sophie Kinsella gelesen. Vor Jahren habe ich die ersten Bände ihrer „Shopaholic-Reihe“ begonnen und regelrecht geliebt. Selten konnte ich bei dieser Art von Büchern derart schmunzeln und entspannen. Umso größer war daher meine Vorfreude auf einen weiteren Einzelband fernab von ihrer bekannten Serie.

Der Anfang liest sich unglaublich sympathisch und typisch Kinsella. Der Schreibstil konnte mich sofort wieder abholen und entsprechend einstimmen. Wer die Autorin kennt, weiß im Grunde, was einen erwarten wird. Umso erschrockener war ich, als ich im Nachgang meines Leseerlebnisses die Bewertungen bei amazon.de gesehen habe. Denn wirklich gut schneidet „Dich schickt der Himmel“ hier nicht ab.

Fixie ist eine ziemlich verplante, junge Frau, die sich anfangs leider total ausnutzen lässt und teilwiese sehr naiv dargestellt wird. Manchmal war mir das stellenweise etwas zu klischeehaft. Oft wollte ich sie schütteln und auf den richtigen Weg hinweisen. Trotzdem war sie mir als Charakter sympathisch und die Szene im Café werde ich wohl erstmal nicht vergessen. Warum auch immer, kam mir der Gedanke, wie sich die Kellnerin wohl gefühlt hat und was sie abends zu Hause erzählt hat.

Bei Fixie hat mir ihre persönliche Entwicklung am besten gefallen. Denn diese durchlebt man doch recht deutlich auf den über 500 Seiten.

Zu Ryan möchte ich hier gar nichts erzählen, denn er ist in meinen Augen null erwähnenswert. Zu Sebastian kann man da schon mehr erzählen. Er ist der krasse Kontrast zu Ryan und das ist natürlich auch gewollt. Trotzdem ist auch Sebastian nicht mein Typ Mann. Nichtsdestotrotz passen Fixie und Seb echt gut zusammen und könnten glücklich zusammen werden.

Die Familie von Fixie wird auch näher beleuchtet und so richtig nett finde ich irgendwie höchstens ihre Mutter. Alle anderen empfand ich als sehr anstrengend und selbstbezogen. Dadurch konnte ich keine besondere Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Das hat das Leseerlebnis etwas getrübt, obwohl ich Sophie Kinsella in der Regel wirklich gerne lese.

Alles in allem blieb die Geschichte irgendwie oberflächlich und es fehlte das gewisse Etwas. Dadurch kann man aber auch behaupten, dass sich dieses Buch für einfache Lesestunden gut eignet. Es ist leider kein Lese-Highlight, aber für ein paar Stunden kann man definitiv abschalten und eine kleine Auszeit (vielleicht mit einem Glas Wein) finden.

Fazit: Für Fans der Autorin auf jeden Fall lesenswert!

Buchpunkte:
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Dunkelsommer – Stina Jackson

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Autor: Stina Jackson
Titel: Dunkelsommer
Originaltitel: The Silver Road
Seiten: 352 Seiten
Verlag: Goldmann
Erschienen: 22. Juli 2019
Preis: 15,00 €
ISBN-10: 3442205786
ISBN-13: 978-3442205783

Inhalt [amazon.de]:

Drei Jahre ist es her, dass Lelles Tochter in einem abgelegenen Teil Nordschwedens spurlos verschwand. Seither fährt er jeden Sommer im düsteren Licht der Mitternachtssonne die Straße ab, an der Lina zuletzt gesehen wurde. Nacht für Nacht sucht er verzweifelt nach seiner Tochter, nach sich selbst und nach Erlösung. Dann kommt eines Tages die siebzehnjährige Meja in der Hoffnung auf einen Neuanfang in Norrland an. Doch als sich die Dunkelheit des aufkommenden Herbstes über das Land legt, verschwindet ein weiteres Mädchen. Und Lelles und Mejas Leben werden durch dramatische Ereignisse miteinander verbunden, die sie nie wieder loslassen werden.

Meine Meinung:
Dieser Roman wirbt mit dem Slogan „Ausgezeichnet als bester skandinavischer Spannungsroman!“
Und dies gab mir den Anstoß es noch einmal mit einem Buch dieser Art zu versuchen. Leider konnte mich bisher noch keine Geschichte überzeugen, die in Skandinavien gespielt hat und sowas wie Spannung erzeugen sollte.

Leider konnte mich auch dieser Roman nicht überzeugen. Die Charaktere waren mir nicht sympathisch. Niemand. Ich konnte leider überhaupt nicht mitfühlen, obwohl die Dinge die geschehen echt grausam sind. Und das war es auch schon. Ich fand es nicht spannend, ich fand die Art von Menschen, die hier beschrieben werden unglaublich grausam und sehr realitätsnah. Ich bin mir sicher, dass es auf dieser Welt solche Fälle und Menschen gibt. Und das ist wirklich sehr schlimm.

Die Charakterbildung hat mir leider auch nicht zugesagt. Ich konnte zu niemandem eine Verbindung aufbauen und die Schicksale aller waren mir total egal. Es ging mir einfach nicht nah, weil man die Persönlichkeiten von Lelle, Meja und den anderen kaum näher kennenlernt. Nicht, dass ich das im echten Leben je gewollt hätte, aber dadurch fehlte mir die ganze Zeit über etwas. Es schien alles etwas oberflächlich gehalten. Die Schicksalsschläge kamen gefühlt Schlag auf Schlag und dennoch konnte ich kein Mitgefühl für die Personen aufbringen.

Das Lesen dieses Buches hat mir leider keinen Spaß gemacht. Es hat oft totale Längen, obwohl das Buch nicht wirklich dick ist. Der Schreibstil war okay, auch die Übersetzung scheint gelungen, dennoch kam bei mir die versprochene Spannung leider überhaupt nicht auf. Die ganze Szenerie passt gut in einen Film, den viele wahrscheinlich sogar gerne schauen würden. Dennoch hat man meiner Meinung nach auch echt nichts verpasst, wenn man es nicht gelesen hat.

Das Ende ist einfach nur furchtbar ärgerlich. Ich werde nicht spoilern, aber mich hat die Tatsache einfach total geärgert, weil man es in meinen Augen verhindern hätte können und sowas macht mich wütend. Da es diese Gefühle in mir ausgelöst hat, kann ich den Roman also nicht mal als schlecht bewerten, er hat wahrscheinlich einfach nur wieder nicht meinen Geschmack getroffen. Ich frage mich ernsthaft, ob diese Geschichte etwas Neues in dem Bereich ist. Gefühlt hat man so eine Story schon oft in skandinavischen Büchern oder Filmen gehabt. Da ich aber bisher kein Fan solcher Werke bin, kann ich die Frage nicht beantworten. Für mich war dieser Roman leider ein Reinfall.

Fazit: Der Slogan hält nicht was er verspricht!

Buchpunkte:
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Der goldene Kompass – Philip Pullman

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Autor: Philip Pullman
Titel: Der goldene Kompass
Originaltitel: His dark materials 1 – Northern Lights
Seiten: 464 Seiten
Verlag: CARLSEN
Erschienen: 30. Oktober 2015
Preis: 19,99 €
ISBN-10: 3551583404
ISBN-13: 978-3551583406

Inhalt [amazon.de]:

Lyra lebt in einem College in Oxford und bekommt eines Tages Besuch von ihrem Onkel Asriel, der dort für eine Expedition in den hohen Norden werben will. Er zeigt den Wissenschaftlern unglaubliche Bilder von dem, was er dort zu finden glaubt: eine ganz andere, fantastische Welt! Kurz nach seiner Abreise geschehen merkwürdige Dinge: Ein Kind nach dem anderen verschwindet. Ob das etwas mit der Expedition zu tun hat? Als es auch Lyras besten Freund betrifft, macht sie sich selbst auf in den Norden und findet tatsächlich die Brücke zwischen den Welten. Mutig wagt sie den ersten Schritt

Meine Meinung:
Mit „Der goldene Kompass“ von Philip Pullman habe ich einen literarischen Jugendbuch-Klassiker gelesen und ich danke dem CARLSEN-Verlag für diese wunderschöne Neuauflage.
Für mich gehörte diese Reihe irgendwie immer in die Zeit von Harry Potter und dennoch habe ich es bis vor kurzem einfach nie gelesen. Neugierig geworden bin ich letztendlich durch den Trailer zu der HBO-Serie die noch dieses Jahr erscheinen wird.

Ich muss gestehen, dass mir der Einstieg in die Geschichte etwas schwer gefallen ist. Irgendwie kam ich nur langsam rein, obwohl die Szenerie und der Schreibstil mich tatsächlich in die Harry Potter Zeit versetzt hat. Wahrscheinlich lag dies einfach daran, dass mir einige Erklärungen gefehlt haben, die erst nach und nach eingebaut wurden. Der Zauber dieser Geschichte hat mich daher anfangs leider nur sehr langsam in seinen Bann ziehen können.

Lyra war mir als Hauptprotagonistin am Anfang gar nicht so richtig sympathisch. Ich konnte mich zunächst nicht mit ihr identifizieren, was mir in jüngeren Jahren vielleicht leichter gefallen wäre. Doch die Beziehung zu ihr hat sich im weiteren Verlauf zum Glück etwas verändert, weil sich ihr Charakter in meinen Augen etwas verändert und sie sich entsprechend weiterentwickelt. Das tat der Geschichte wirklich sehr gut und hat schlussendlich die gewisse Magie freigesetzt. Trotzdem konnte ich ihre Art manchmal einfach nicht ausstehen. Sie ist sehr von sich überzeugt und spricht mit anderen manchmal echt sehr frech, beinahe verzogen. Das hat es mir oft wirklich nicht leicht gemacht, sie zu mögen.

Am liebsten war mir wohl die Idee mit den Seelentieren. Dies wurde so wunderbar erdacht und umschrieben, dass ich mir fast selbst eins wünsche. Große Liebe geht raus an Pantalaimon und Iorek Byrnison den Panzerbären. Diese beiden sind mir wirklich sehr ans Herz gewachsen und waren oft der Grund für das Weiterlesen.

Der Erzähl- und Schreibstil des Autors haben mir ganz gut gefallen. Stellenweise fehlte mir leider was, aber im Großen und Ganzen konnte mich Philip Pullman überzeugen und hat in mir tatsächlich das gewisse Gefühl aus der Kindheit zurückholen können.

Dieses Buch weist für mich leider ein paar Schwächen auf, über die ich in meiner Gesamtbewertung leider nicht hinwegsehen kann. Angefangen beim Charakter Lyra und den teilweise fehlenden Erklärungen. Dennoch hat es sehr viel Spaß gemacht in diese Welt einzutauchen und ein Abenteuer fernab der Realität zu erleben.

Ob ich den nächsten Teil lesen werde? Am Anfang hätte ich wahrscheinlich sofort gesagt, dass diese Reihe nichts für mich ist, ich bin da einfach rausgewachsen. Aber die Welt um Lyra hat das Abenteuer-Kind in mir geweckt und freut sich nicht zuletzt wegen dem spannenden Ende von Band eins auf den nächsten Teil.

Diese Reihe bestand bis vor kurzem immer aus drei Teilen. Dies hat sich inzwischen geändert. Mit „Über den wilden Fluss“ ist die Vorgeschichte erschienen und am 29.11.2019 wird es mit „Ans andere Ende der Welt“ einen offiziellen vierten Teil geben, der auch im CARLSEN Verlag veröffentlicht wird!

Ich bin schon jetzt sehr auf die Umsetzung der Serie gespannt, da der Film mich damals nicht so ganz überzeugen konnte. Da unter anderem aber James McAvoy im Cast vertreten ist, den ich als Schauspieler unglaublich schätze, bin ich da richtig guter Dinge.

Fazit: Ein Jugendbuch-Klassiker für Abenteurer und die es noch werden wollen!

Buchpunkte:
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Gelesenes Juni 2019

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Guten Tag und herzlich willkommen!
Schön, dass du hierher gefunden hast! ~

Auch der Juni ist schon wieder vorbei und bald ist Weihnachten. Nein, Spaß beiseite!
Mein Juni sah lesetechnisch sehr abwechslungsreich aus. Am Anfang des Monats war ich noch echt gut dabei und dann kam ich am Ende des Monats in eine klitzekleine Flaute. Aber nichtsdestotrotz habe ich meinen SuB reduzieren können und mit ERAGON sogar eine lang geliebte Reihe beendet.

Die unendliche Geschichte“ von Michael Ende war mir natürlich nicht neu, die Filme habe ich als Kind sehr gemocht. Aber das Buch ist nochmal ein großes i-Tüpfelchen und geht meiner Meinung nach in der heutigen Zeit viel zu sehr unter. Dieses Buch ist SO gut! Bald erscheint sogar eine illustrierte Ausgabe, mit der ich sehr liebäugle.

Dann sieht man auf dem Foto, dass ich momentan ein bisschen die Welt von Throne of Glass suchte. Ich hätte es selbst nie gedacht, aber jetzt liebe ich es ein bisschen.

Das Orchideenhaus“ von Lucinda Riley hat mich positiv überrascht. Am Anfang dachte ich noch, dass die Geschichte absolut nichts für mich ist, aber auf einmal war ich mittendrin und habe es letztendlich sehr gemocht.

Wie war euer Monat?

Liebe Grüße,
Yvi

Panem-Fans aufgepasst!

🍃🍂🌱 Es ist offiziell bestätigt! 🌱🍂🍃

Der Oetinger Verlag hat die Rechte an der deutschen Übersetzung des neuen Romans von Suzanne Collins ergattert! Das Buch hat den momentanen Arbeitstitel „Untitled Panem Novel“ und wird zeitgleich am 19. Mai 2020 bei uns und in den USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Australien und Neuseeland veröffentlicht.

Laut Suzanne Collins selbst wird es in dem angekündigten Buch um den Zustand der menschlichen Natur gehen. Es stellt sich die Fragen „Wer sind wir? Undwas brauchen  wir, um zu überleben?“. Zeitlich wird es die Wiederaufbauphase zehn Jahre nach dem Krieg beleuchten, in denen Panem langsam wieder einen Aufschwung erlebt und die in den bereits erschienen Büchern um Katniss Everdeen als die „Dunklen Tage“ bezeichnet werden.

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Mit so einer großartigen Neuigkeit hatte ich absolut nicht gerechnet und ich bin schon jetzt sehr gespannt auf die Umsetzung. Zudem freue ich mich, dass der Oetinger Verlag die Rechte ergattern konnte, denn dies ist der Heimatverlag der „Tribute von Panem“. Schon jetzt scheint klar zu sein, dass 2020 einiges für Buchliebhaber/innen zu bieten hat.

Und wer noch immer nicht genug hat, auch an die Filmliebhaber unter uns wurde gedacht:
Lionsgate hat bereits die Verfilmung angekündigt. Das Studio, dass schon für die Filme mit Jennifer Lawrence in der Hauptrolle verantwortlich war und die mir persönlich ausgesprochen gut gefallen haben.

EREBOS ist zurück!

!! Eilmeldung !!
Heute melde ich mich mit DER Sensation schlechthin! Kennt ihr noch EREBOS von Ursula Poznanski? Das Buch wurde 2010 im Loewe-Verlag veröffenlicht und ging megamäßig durch die Decke! Und einmal kurz innehalten bitte:
ES WIRD EINEN ZWEITEN TEIL GEBEN!!
So, jetzt dürft ihr wieder ausatmen.

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Habt ihr EREBOS damals oder vielleicht zufällig vor kurzem gelesen? Wenn ja, wie hat es euch gefallen? Oder seid ihr erst jetzt darauf aufmerksam geworden und wollt es demnächst verschlingen? Denn eins kann ich euch versprechen, es macht süchtig!
Schreibt es mir gerne in die Kommentare.
#innererkreis

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Kennt ihr noch EREBOS? Das Buch von @ursulapoznanski erschien erstmals 2010 im @loewe.verlag und erhielt 2011 den deutschen Jugendliteraturpreis! Und jetzt kommt DIE Neuigkeit schlechthin. Es wird noch dieses Jahr im August einen zweiten Teil geben! Wie cool ist das bitte? Und der Verlag hat sich etwas ganz besonderes für alle Fans und Neuleser/innen ausgedacht! Es wird von beiden Teilen eine neue, limitierte Schmuckausgabe geben! 😱 #innererkreis #erebos #ursulapoznanski #loeweverlag #leseliebe #bücherliebe #limited #schmuckausgabe #new #neuerscheinung #buchblogger #bloggerlife #booksofinstagram #instabooks #reading #instareads #igreads #nerdygirl #thewonderlandbooks #wonderlandbooks #buchliebe #bookstagram #flensburg #erebos2 #fortheplayers #ps4 #playstation #sony

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