Sag ihr, ich war bei den Sternen – Dani Atkins

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Autorin: Dani Atkins
Titel: Sag ihr, ich war bei den Sternen
Originaltitel: While I was sleeping
Seiten: 422 Seiten
Verlag: Droemer Knaur
Erschienen: 01. Oktober 2019
Preis: 9,99 €
ISBN-10: 3426524287
ISBN-13: 978-3426524282

Inhalt [amazon.de]:

Stell dir vor, an deiner Seite steht der Mann, den du liebst. Du spürst seine Hand in deiner, und sie passt perfekt in deine. Es ist sein Lächeln, das dich morgens weckt. Die Zukunft gehört euch beiden, ihr werdet heiraten. Und in deinem Bauch wächst euer Kind heran. Allein der Gedanke daran lässt dein Herz überlaufen vor Glück.
Doch dann: ein unachtsamer Schritt. Ein abgelenkter Autofahrer. Ein schrecklicher Unfall.
Du fällst in einen tiefen Schlaf. Und während du schläfst, geht das Leben einfach weiter. Wenn du erwachst, wird nichts mehr so sein wie zuvor. Denn dein Happy End gehört nun einer anderen …

Meine Meinung:
Die Inhaltsbeschreibung klingt eigentlich nicht sonderlich originell, aber wenn Dani Atkins ein neues Buch geschrieben hat, muss ich es einfach lesen.

Es ist jetzt ungefähr zwei Jahre her, dass ich eins ihrer Bücher zwischen den Fingern hatte und inzwischen wurde es einfach mal wieder Zeit. In meiner Sammlung fehlt mir sogar nur ein Titel und das zeigt mir, dass sich die Autorin ganz unbewusst in mein Leserherz geschrieben hat.

Wer Dani Atkins kennt weiß, dass sie stets sehr ergreifende Geschichten zu erzählen hat. „Sag ihr, ich war bei den Sternen“ ist nicht nur ergreifend, es ist herzzerreißend.

Ohne es vorher gewusst zu haben ist dieses Buch in mehrere Teile gegliedert und das hat mich im ersten Moment tatsächlich etwas aus der Bahn geworfen. Nicht, dass es schon schlimm ist, dass die Hauptprotagonistin Maddie für lange Zeit ins Koma fällt und ihr Leben danach komplett verloren scheint. Nein, man erfährt dann auch noch durch einen kompletten Perspektivwechsel was für eine wundervolle Frau hinter der Ehefrau ihres Ex-Verlobten steckt.

Es ist alles so verdammt tragisch und mir wurde schonungslos mehrfach das Herz gebrochen. Zu keinem Zeitpunkt wollte ich, dass diese Geschichte endet. Ich konnte mir einfach kein Happy End vorstellen und ich hätte einfach nie damit gerechnet, dass ich Chloe so gern haben würde. Was für ein wunderbarer, selbstloser und herzlicher Mensch ist sie einfach? Und das bringt einen als Leser in die Zwickmühle, wem man welches Glück am meisten gönnt. Die Autorin spielt mit den Gefühlen des Lesers und das nicht zu knapp.

Und wenn man denkt, es kann einfach nicht noch schlimmer kommen, setzt Dani Atkins einen drauf. Und das alles ohne, dass es auch nur einen Moment lang aufgesetzt wirkt. Ich habe ihr stets alles abgekauft. Klar, wenn man jetzt die komplette Story einer anderen Person im direkten Gespräch erzählen würde, würde diese wahrscheinlich die Augen verdrehen, aber in diesem Fall sollte man sich wirklich mal selbst von dem Schreibstil der Autorin verzaubern lassen.

Auch der deutsche Buchtitel hat mir persönlich sehr gut gefallen und ich bedanke mich erneut bei dem Verlag und der Übersetzerin für die Möglichkeit, die Bücher von Dani Atkins im deutschen lesen zu dürfen. Es ist bisher jedes Mal ein Lesegenuss gewesen und ich hoffe weiterhin, dass es noch mehr Geschichten der Autorin zu lesen geben wird.

Bisher hat mir immer „Die Nacht schreibt uns neu“ von Dani Atkins am Besten gefallen, doch ich denke „Sag ihr, ich war bei den Sternen“ ist mein neues Lieblingsbuch von ihr. Einfach großartig.

Fazit: Dani Atkins schreibt sich mit „Sag ihr, ich war bei den Sternen“ wie keine andere erneut in das Leserherz ihrer Leser/innen.

Buchpunkte:
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Dich schickt der Himmel – Sophie Kinsella

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Autor: Sophie Kinsella
Titel: Dich schickt der Himmel
Originaltitel: I Owe You One
Seiten: 528 Seiten
Verlag: Goldmann
Erschienen: 15. Juli 2019
Preis: 10,00 €
ISBN-10: 3442487900
ISBN-13: 978-3442487905

Inhalt [amazon.de]:

Fixie führt den Tante-Emma-Laden ihrer chaotischen Familie in London. Für mehr hat sie eigentlich keine Zeit – außer für Ryan, den besten Freund ihres Bruders, zu schwärmen. Als sie den Laptop eines Fremden vor einer einstürzenden Decke rettet, ist das ihre Chance, Ryan nahezukommen. Denn der Jungunternehmer Sebastian besteht darauf, Fixie einen Gefallen für ihre gute Tat zu schulden. Und so bittet sie ihn kurzerhand, den arbeitslosen Ryan einzustellen. Die Bitte stellt sich jedoch als fatal heraus, denn in Sebs Unternehmen zeigt Ryan sein wahres Gesicht. Und so ist es plötzlich Fixie, die dem charismatischen Sebastian einen Gefallen schuldet …

Meine Meinung:
Endlich habe ich mal wieder einen Roman von Sophie Kinsella gelesen. Vor Jahren habe ich die ersten Bände ihrer „Shopaholic-Reihe“ begonnen und regelrecht geliebt. Selten konnte ich bei dieser Art von Büchern derart schmunzeln und entspannen. Umso größer war daher meine Vorfreude auf einen weiteren Einzelband fernab von ihrer bekannten Serie.

Der Anfang liest sich unglaublich sympathisch und typisch Kinsella. Der Schreibstil konnte mich sofort wieder abholen und entsprechend einstimmen. Wer die Autorin kennt, weiß im Grunde, was einen erwarten wird. Umso erschrockener war ich, als ich im Nachgang meines Leseerlebnisses die Bewertungen bei amazon.de gesehen habe. Denn wirklich gut schneidet „Dich schickt der Himmel“ hier nicht ab.

Fixie ist eine ziemlich verplante, junge Frau, die sich anfangs leider total ausnutzen lässt und teilwiese sehr naiv dargestellt wird. Manchmal war mir das stellenweise etwas zu klischeehaft. Oft wollte ich sie schütteln und auf den richtigen Weg hinweisen. Trotzdem war sie mir als Charakter sympathisch und die Szene im Café werde ich wohl erstmal nicht vergessen. Warum auch immer, kam mir der Gedanke, wie sich die Kellnerin wohl gefühlt hat und was sie abends zu Hause erzählt hat.

Bei Fixie hat mir ihre persönliche Entwicklung am besten gefallen. Denn diese durchlebt man doch recht deutlich auf den über 500 Seiten.

Zu Ryan möchte ich hier gar nichts erzählen, denn er ist in meinen Augen null erwähnenswert. Zu Sebastian kann man da schon mehr erzählen. Er ist der krasse Kontrast zu Ryan und das ist natürlich auch gewollt. Trotzdem ist auch Sebastian nicht mein Typ Mann. Nichtsdestotrotz passen Fixie und Seb echt gut zusammen und könnten glücklich zusammen werden.

Die Familie von Fixie wird auch näher beleuchtet und so richtig nett finde ich irgendwie höchstens ihre Mutter. Alle anderen empfand ich als sehr anstrengend und selbstbezogen. Dadurch konnte ich keine besondere Beziehung zu den Charakteren aufbauen. Das hat das Leseerlebnis etwas getrübt, obwohl ich Sophie Kinsella in der Regel wirklich gerne lese.

Alles in allem blieb die Geschichte irgendwie oberflächlich und es fehlte das gewisse Etwas. Dadurch kann man aber auch behaupten, dass sich dieses Buch für einfache Lesestunden gut eignet. Es ist leider kein Lese-Highlight, aber für ein paar Stunden kann man definitiv abschalten und eine kleine Auszeit (vielleicht mit einem Glas Wein) finden.

Fazit: Für Fans der Autorin auf jeden Fall lesenswert!

Buchpunkte:
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Die perfekte Lüge – Michelle Sacks

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Autor: Michelle Sacks
Titel: Die perfekte Lüge
Originaltitel: You Were Made for This
Seiten: 384 Seiten
Verlag: btb
Erschienen: 08. April 2019
Preis: 11,00 €
ISBN-10: 3442718236
ISBN-13: 978-3442718238

Inhalt [amazon.de]:

Davon haben sie immer geträumt: Ein Haus in den Wäldern, Blaubeerkuchen und Gartenarbeit – das gute, das einfache Leben. Als Merry und Sam mit dem kleinen Conor aufs schwedische Land ziehen, können sie kaum glauben, wie glücklich sie sind. Doch dann kommt Merrys älteste Freundin Frank zu Besuch und das Glück zeigt erste Risse. Frank weiß Dinge über Merry, die sonst niemand weiß. Sie baut sofort eine Bindung auf zu dem kleinen Conor, versteht sich prächtig mit John. Und ganz allmählich fühlt sich Merry aus dem eigenen Leben verdrängt..

Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich durch die spannende Inhaltsbeschreibung gestoßen. Im ersten Moment klingt es nach einem Thriller, wie man ihn schon zu Hauf gelesen hat, aber irgendwas hat mich in den Bann gezogen und mich dazu bewegt es unbedingt lesen zu wollen. Dem Impuls bin ich dann auch direkt nachgegangen und hatte es innerhalb kürzester Zeit durch.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach und sie versteht es, die Kapitel kurz und knapp zu halten und so den Leser am Buch zu halten. Durch die stetigen Perspektivwechsel, bleibt der Spannungsbogen durchweg erhalten. Man lernt die Hauptfiguren Merry, Sam und Frank kennen. Jeder dieser Menschen bekommt ihre eigenen Szenen und Rückblicke, die dem Leser wahrscheinlich die Motive und Charaktereigenschaften näherbringen sollen. Umso verwirrender wird das Katz-und-Maus-Spiel dann, weil man die einzelnen Handlungen teilweise nur schlecht nachvollziehen kann und sich fragt, wer welche Geheimnisse verbirgt.

Ich hatte das Buch wirklich extrem schnell durch und das hat mir im Nachhinein sehr gut gefallen. Seit der Inhaltebschreibung wollte ich einfach wissen, was es mit den Geheimnissen auf sich hat. Ich denke ich würde auf jeden Fall erneut etwas von der Autorin lesen. Dass das Buch in Schweden gespielt hat, war in Ordnung für mich. Ich habe allerdings gemerkt, dass ich wohl kein großer Fan von skandinavischen Krimis und Thrillern bin.

Mir war keiner der Personen sonderlich sympathisch, denn in meinen Augen haben alle irgendwie den Schuss nicht gehört und sind absolut verrückt. Einzig Baby Conor ist mir ans Herz gewachsen und tat mir leid. Sein Wohl und sein Leid gingen mir sehr nah und ich habe beim Lesen den Eltern gegenüber stellenweise echten Ekel empfunden. Da ich nicht zu viel verraten kann, um nicht zu viel vorwegzunehmen, fällt es mir schwer, auf die genauen Taten einzugehen.

Ich habe gemerkt wie ich am liebsten die Augen vor solchen Gräueltaten verschließen würde, allerdings hat mir dies auch gezeigt, dass es solche Menschen im realen Leben ganz bestimmt überall auf der Welt gibt. Und das ist wirklich sehr schlimm. Eine Empfehlung fällt mir daher auch tatsächlich etwas schwer, denn Spaß macht dieses Buch nicht. Aber das heißt in meinen Augen auch, dass die Autorin es geschafft hat, sehr realistisch zu schreiben.

Das Ende lässt einen irgendwie mit einem mulmigen Gefühl zurück. Die ganze erzeugte Stimmung war durchweg einfach nur deprimierend. Abschließend kann ich für mich sagen, dass ich froh war, diese grau beschriebene Szenerie endlich verlassen zu dürfen.

Fazit: Ein solider skandinavischer Krimi, der Stoff für einen klassischen ARD-Film bietet.

Buchpunkte:
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Liebe findet uns – J.P. Monninger

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Autor: J. P. Monninger
Titel: Liebe findet uns
Originaltitel: The Map That Leads To You
Seiten: 416 Seiten
Verlag: Ullstein
Erschienen: 14. Juli 2017
Preis: 12,99 €
ISBN-10: 354828955X
ISBN-13: 978-3548289557

Inhalt [amazon.de]:
Liebe sucht, Liebe träumt, Liebe findet uns

Es ist der eine letzte Sommer nach der Uni, bevor das echte Leben beginnt. Heather reist mit ihren zwei besten Freundinnen durch Europa. Sie liest Hemingway, lässt sich durch die Gassen der Altstädte treiben. Dass sie Jack begegnet, hätte sie nicht erwartet. Und schon gar nicht, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt. Er folgt Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters. Es ist sein Ein und Alles, und Jack beginnt die Schätze daraus mit Heather zu teilen. Die beiden besuchen die unglaublichsten Orte und verbringen die schönste Zeit ihres Lebens. Bis Jack völlig unerwartet verschwindet. Heather ist verzweifelt, wütend. Was ist sein Geheimnis? Sie weiß: Sie muss ihn wiederfinden.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich durch das auffallende Cover gestoßen und auch die Inhaltsbeschreibung versprach mir eine romantische Liebesgeschichte, auf die ich sehr große Lust hatte. Von dem Autor hatte ich vorher noch nie etwas gehört, aber da auch Nicholas Sparks von ihm angetan zu sein schien, dachte ich mir, dass dies genau mein Fall sein könnte.

Mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden und sie sind mir in ihrer Art und Weise als Leserin nicht nah gegangen. Jack hat mich mit seinen extremen Ansichten teilweise extrem genervt. Irgendwo kann man es auch übertreiben. Heather ist auch nicht mein Fall gewesen, sie war nicht unsympathisch, aber einfach nicht mein Typ. Ich habe irgendwie auch nicht mit ihr mitgelitten, als es blöd für sie läuft.

Der ganze Ablauf der Geschichte hatte keinerlei Spannungsmomente und auch das Ende ließ mich unzufrieden zurück. Es war alles so klischeehaft und einfach nichts Neues. Das empfand ich als große Enttäuschung und tut mir dem Buch gegenüber schon fast Leid. Es fehlte für mich einfach an fast allem. Die Gefühle konnten mich nicht berühren und auch das dramatisch ausgelegte Ende ließ mich kalt.

Ebenso die typischen und romantischen Orte die eigentlich liebevoll beschrieben wurden, konnten mich in dieser Geschichte nicht überzeugen. Mir hat hier insgesamt sehr viel gefehlt und es fällt mir schwer das alles zu benennen, denn der Schreibstil und das Setting waren im Grunde ja nicht schlecht.

Schreibstil und Cover konnten den Inhalt für meinen Geschmack leider absolut nicht aufwerten. Leider konnte mich „Liebe findet uns“ nur mäßig unterhalten und hielt für mich persönlich keine Überraschungen bereit. Für „Wenig-Leser“ könnte dies aber durchaus ein netter Roman für Zwischendurch sein.

Fazit: Leider kein Juwel unter den Liebesromanen.

Buchpunkte:
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Stell dir vor, dass ich dich liebe – Jennifer Niven

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Autor:  Jennifer Niven
Titel: Stell dir vor, dass ich dich liebe
Originaltitel: Holding up the Universe
Seiten: 464 Seiten
Verlag: FISCHER Sauerländer
Erschienen: 22. Juni 2017
Preis: 14,99 €
ISBN-10: 373735510X
ISBN-13: 978-3737355100

Inhalt [amazon.de]:
Jack ist der Coolste, der Schönste, von allen geliebt und begehrt. Doch er hat ein Geheimnis: Er ist gesichtsblind. Auf Partys fällt es ihm schwer, seine Freundin unter all den anderen Frauen zu erkennen. Für ihn sieht ein Gesicht wie das andere aus. Dass er schon mal einer vollkommen Fremden ein »Hey Baby« ins Ohr raunt, halten alle für Coolness. Doch Jacks ganzes Leben besteht aus Strategien und Lügen, um sein Problem zu vertuschen: Immer cool bleiben, auch wenn er mal die Falsche küsst. Jedes Fettnäpfchen eine Showbühne! Und dann kommt Libby, die in den Augen vieler so unperfekt ist, wie man nur sein kann. Denn Libby ist übergewichtig. Keine Strategie der Welt kann das vertuschen. Libby ist die Einzige, die erkennt, was hinter Jacks ewigem Lächeln steckt. Bei ihr kann Jack zum ersten Mal einfach er selbst sein.
Aber hat einer wie Jack den Mut, zu einer wie Libby zu stehen?

Meine Meinung:
Ich durfte dieses Buch in der Lovelybooks-Leserunde lesen und war von Anfang sehr gespannt auf den Inhalt, den die Leseprobe schon vorab versprochen hat. Dies ist mein erstes Buch der Autorin gewesen, aber mir war durchaus bewusst, dass ihr erstes Buch „All die verdammt perfekten Tage“ damals sehr gelobt wurde. Nichtsdestotrotz hatte ich keine bestimmte Erwartungshaltung und wurde mehr als positiv überrascht.

Der Schreibstil der Autorin hat mich dermaßen überzeugen können, dass ich noch während des Lesens ihr besagtes Erstlingswerk gekauft habe. Das habe ich wirklich noch nie getan, bevor ich nicht das aktuelle Buch eines Autors beendet habe. Vor allem dann nicht, wenn es das erste Buch des Autors für mich ist. Dieses Buch hat mir so viel gegeben und so viel Spaß gemacht!

Es wird in abwechselnden Kapiteln aus der Perspektive von Jack und Libby erzählt. Mir haben beide Parts unglaublich gut gefallen, wobei mir Libby definitiv mehr ans Herz gewachsen ist. Jemanden wie sie wünscht sich fast jedes Mädchen als Freundin, glaube ich. Jack hat mich in seiner Art manchmal etwas genervt, weil ich seine Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte und ihn so manches Mal am liebsten einfach durchgeschüttelt hätte.

Libby hingegen hätte ich gerne manchmal einfach nur in den Arm genommen und danach gemeinsam mit ihr gelesen, gelacht und Spaß gehabt. Sie hat eine große Entwicklung gemacht und ich fand die Vorstellung, dass sie wegen ihres massiven Übergewichtes mit einem Kran aus dem Haus gehoben werden musste furchtbar und für Amerika gar nicht mal so unrealistisch. Traurig aber wahr. Dafür finde ich es umso atemberaubender wie Libby damit umgegangen ist.

Das Buch sprudelt nur so von positiven Messages und sollte von vielen jugendlichen Mädchen und Jungen in der heutigen Gesellschaft gelesen werden, um sich ein Bild von gewissen Problematiken bezüglich Aussehen und Mobbing machen zu können und wie damit umgegangen werden kann. Libby ist so eine herzensgute Persönlichkeit, dass ich sie und ihre erfrischende Art regelrecht vermisse.

Ich kann nachvollziehen, dass einigen das Buch vielleicht nicht ganz so gut gefallen wird wie mir, da es auch ein paar kleine Schwächen hat was einige Reaktionen der Charaktere betriff, allerdings konnte ich mich persönlich mit dem Thema Gewicht und Libby so gut identifizieren, wurde so mitgerissen und überrascht, dass ich für mich einfach voll und ganz perfekt unterhalten wurde. Zudem hat mir dieses Buch eine neue Autorin geschenkt, die ich im Auge behalten werde.

Fazit: Ein unglaublich fesselnder Schreibstil gepaart mit liebevollen Charakteren.

Buchpunkte:
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Don’t kiss Ray – Susanne Mischke

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Autor: Susanne Mischke
Titel: Don’t kiss Ray
Seiten: 320 Seiten
Verlag: dtv Verlag
Erschienen: 07. April 2017
Preis: 12,95 €
ISBN-10: 3423740264
ISBN-13: 978-3423740265

Inhalt [amazon.de]:
Waffeln zum Frühstück, Shitstorm am Abend

Am Waffelstand eines Musikfestivals lernen Jill und Ray sich kennen und zwischen ihnen funkt es sofort. Leider fällt das verabredete Date einem Gewittersturm zum Opfer und Jill stellt sich darauf ein, dass sie Ray nie wiedersehen wird – nur um später, beim Konzert der Nachwuchsband „Broken Biscuits“, aus allen Wolken zu fallen: Der Leadsänger der Band, dessen Poster (nicht nur) die Wand ihrer besten Freundin schmückt, ist kein anderer als Ray! Und damit nicht genug: „Hallo, Mädchen mit der Puderzuckernase, falls du da bist … Tut mir leid, dass es vorhin nicht geklappt hat. Versuchen wir es morgen noch mal?“, ruft er ins Publikum. Und handelt sich und Jill ungeahnte Probleme ein: Nicht nur, weil Ray laut Vertrag keine Freundin haben darf, sondern vor allem, weil ein fanatischer Fan die beiden fotografiert hat und im Netz eine wahre Hetzjagd lostritt. Jill und Ray müssen sich trennen, bevor ihre Beziehung richtig begonnen hat, doch vergessen können sie sich nicht …

Meine Meinung:
Auf das Buch bin ich durch den Verlag selbst aufmerksam geworden. Das Cover hat mich zunächst nicht angesprochen, allerdings konnten mich die Inhaltsangabe und die Leseprobe neugierig machen. Ich erwartete eine süße Geschichte für ein paar sonnige Lesestunden. Und genau das habe ich hier auch bekommen und bin im Nachhinein immer noch positiv überrascht von dem Buch. Scheinbar waren meine Erwartungen dann doch etwas niedriger als ursprünglich gedacht.

Die Charaktere haben mir gut gefallen und waren in meinen Augen für die Art Roman sehr gut ausgearbeitet. Jill war mir ziemlich sympathisch und oft konnte ich mich mit ihr identifizieren. Mit Ray bin ich auch sehr schnell warm geworden. Toll empfand ich es, dass teilweise auch Kapitelabschnitte aus Rays Perspektive erzählt worden sind. Dies gibt einem genau den richtigen Blick auf die Geschehnisse und lässt einen mitfiebern.

Die Geschichte an sich ist recht einfach strukturiert, aber genau das hat irgendwie Spaß gemacht. Man konnte sich wunderbar berieseln lassen, mit den Charakteren schmunzeln und sich erfreuen. Oft habe ich mich in meine Teenie-Zeit zurückversetzt gefühlt, in der man noch die BRAVO gelesen und sich mit dem Privatleben einiger Promis beschäftigt hat. Wer hat nicht für seine Lieblingsband oder seinen Lieblingssänger geschwärmt und Tagträumen nachgeeifert?!

Obwohl das Buch nicht besonders dick ist und die Geschichte nicht unbedingt tiefsinnig ist, konnte die Autorin sehr viel Gefühl reinbringen. Ich persönlich finde dies sehr selten in kürzeren Büchern mit einer recht einfachen Geschichte wieder. Hier bekommt man mehr als man im ersten Moment denkt. Die Gedanken, Problematiken und Gefühle der Hauptpersonen wurden im richtigen Maß beschrieben und dem Leser näher gebracht.

Der Schreibstil von Susanne Mischke hat mir auch sehr gut gefallen und ich würde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen. Ihre Art und der jugendliche Stil konnten mich auf ganzer Linie überzeugen und ich denke, dass viele Mädchen im Alter von 13 Jahren ihren Spaß an dem Buch finden werden.

Fazit: Ein wunderbares Buch für sommerliche Tage auf dem Balkon oder im Park!

Buchpunkte: 
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Hallo Leben, hörst du mich? – Jack Cheng

Hallo Leben hoerst du mich von Jack Cheng

Autor:
Jack Cheng
Titel: Hallo Leben, hörst du mich?
Originaltitel: See you in the cosmos, Carl Sagan!
Seiten: 384 Seiten
Verlag: cbt Verlag
Erschienen: 06. März 2017
Preis: 14,99 €
ISBN-10: 357016456X
ISBN-13: 978-3570164563

Inhalt [amazon.de]:
Was würdest du tun, wenn du allein mit deiner Mom lebst, die manchmal ihre “ruhigen Tage” hat, und du planst, deinen iPod mit einer selbstgebauten Rakete ins All zu schießen, um den Außerirdischen das menschliche Leben auf der Erde zu erklären?

Ganz einfach: Der 11-jährige Alex wagt gemeinsam mit seinem Hund Carl Sagan die große Reise quer durchs Land zu einer Convention von Raketen-Nerds. Dabei lernt er nicht nur die unterschiedlichsten Menschen kennen, sondern erfährt auch eine Menge über Freundschaft, Familie, Liebe und all die anderen Dinge, die das Leben als Mensch so lustig, traurig, wunderschön und überraschend machen. Und zum Schluss ist Alex´ Welt um viele kostbare Freundschaften und sogar eine Schwester reicher.

Meine Meinung:
Wie bekomme ich es hin, dass dieses Buch von so vielen Menschen wie möglich gelesen wird? Auf dieses Buch hat der Verlag selbst mich aufmerksam gemacht und niemals hätte ich damit gerechnet, dass mir dieses Buch derart gut gefallen würde. Niemals. Es klang interessant, aber eben auch nach einem Buch für die jüngere Leserschaft. Aber was habe ich mich getäuscht! Es ist durchaus für jüngere Leser geeignet und in meinen Augen auch gerade für Jungs im Alter von 12, die das Lesen gerade für sich entdecken.

Und auch wenn ich kein 12-jähriger Junge bin, konnte mich „Hallo Leben, hörst du mich?“ von Jack Cheng zutiefst berühren und mitreißen. Deswegen empfehle ich dieses Buch nicht nur den jungen Lesern unter uns, sondern auch allen anderen, begeisterten Lesern von Jugendbüchern. Leute ihr müsst es unbedingt lesen und euch auf den Schreibstil des Autors einlassen. Selten ging mir ein Buch aus der Sicht eines kleinen Jungen so nah und selten habe ich so ein Buch innerhalb von Stunden verschlungen. Man kann sich dem Sog gar nicht entziehen.

Der Autor hat es geschafft sehr realistisch aus der Sicht eines 11-jährigen Jungen zu schreiben. Allein die Sprache und wie sich Alex Dinge erklärt hat mir sehr gut gefallen, es war absolut authentisch. Gleichzeitig schafft gerade diese Besonderheit auch die Ernsthaftigkeit im richtigen Maße rüberzubringen, denn Alex hat es im Grunde nicht einfach. Er wächst bei einer Mutter auf, die einfach keine Kraft für Erziehung und Kinder hat. Der Bruder ist bereits weggezogen. Es ist aber nicht so, dass Alex dies nun total runterzieht. Nein, er kocht für seine Mum und kümmert sich herzzerreißend liebevoll um sie. Für ihn ist das normal und er stellt dies auch nicht in Frage.

Ein erwachsener Leser bekommt diese Problematik natürlich sofort mit und es schwingt eine gewisse Last mit. Und gleichzeitig möchte man Alex in den Arm nehmen und vor allem Leid beschützen. Zunächst weiß man auch gar nicht, wie genau es um die Familienverhältnisse bestellt ist, das gibt der Geschichte sogar eine Portion Spannung und lässt einen nicht von den Seiten los. Das etwas nicht stimmt, wird allerdings sofort klar. Und doch wird das Buch nicht von der Traurigkeit dominiert, sondern wartet auch mit Witz und Humor auf. Diese Mischung war einfach wunderbar gewählt.

Die Geschichte wird in den Aufnahmen für die Außerirdischen erzählt. Zu jeder Gelegenheit nimmt Alex etwas auf, in der Hoffnung, dass die Außerirdischen genügend Informationen über die Menschheit erhalten, sollten diese mal zu Besuch auf die Erde kommen. Diese Aufnahmen möchte er ins All schicken und in seiner kindlichen Vorstellung wird dies auch sehr bald geschehen. Ob er das wirklich schafft, müsst ihr selbst entdecken, denn das werde ich euch nicht verraten. Ich persönlich empfand diese Idee und Wünsche eines Jungen sehr erwärmend.

In diesem Buch steckt so viel mehr als die Inhaltsbeschreibung vermuten lässt. Deswegen empfehle ich euch, das Buch einfach mal zur Hand zu nehmen, ohne viel auf die Beschreibung zu geben. Die verrät für meinen Geschmack auch zu viel. Ich bin mir sicher, dass es auch euch verzaubern kann. Und solltet ihr einen Sohn in dem Alter haben, der Interesse für Bücher hegt: Kauft es ihm. Ich kann mir gut vorstellen, dass durch dieses Buch die Leseleidenschaft in jungen Jahren geweckt werden kann.

Ich hoffe sehr, dass man von dem Autor noch mehr lesen wird, denn schreiben kann er grandios! Mich hat das Buch mit einem wunderbaren Gefühl beschenkt und lässt mich mit einem Lächeln auf den Lippen zurück.

Fazit: Unerwartetes Jahreshighlight.

Buchpunkte:
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Ragdoll – Daniel Cole

Daniel Cole Ragdoll Review Rezension Dein letzter Tag WonderlandBooks TheWonderlandBooks Ullstein Verlag Thriller

Autor: Daniel Cole
Titel: Ragdoll – Dein letzter Tag
Originaltitel: Ragdoll
Seiten: 480 Seiten
Verlag: Ullstein Verlag
Erschienen: 27. März 2017
Preis: 14,99 €
ISBN-10: 3548289193
ISBN-13: 978-3548289199

Inhalt [amazon.de]:
Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Flickenpuppe, einer »Ragdoll«.
Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes

Meine Meinung:
Die Rezension zu diesem Buch fällt mir leider unglaublich schwer. Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, weil mich der Plot an eine meiner Lieblingsserien erinnerte: Hannibal. Da gibt es eine Folge, wo auch Leichenteile „zusammengebastelt“ wurden und ich war sofort fasziniert und neugierig auf das Buch. Zudem konnte man vor ein paar Monaten für das Cover abstimmen und es war tatsächlich mein „Wunschcover“.

Warum auch immer konnte mich das Buch nicht so begeistern, wie ich es mir erhofft hatte. Leider kann ich auch nicht genau darlegen, warum es mich einfach nicht so überzeugen konnte. Ein großer Punkt ist wahrscheinlich der, dass ich zu den Charakteren keine Bindung aufbauen konnte. Ich hatte am Anfang auch massive Probleme all die Namen und Charaktere auseinander zu halten und mir zu merken. Das hat mich echt unglaublich an mir selbst genervt und ich hatte kaum Spaß.

Irgendwann hat sich das dann gegeben, trotzdem kam ich oft nicht hinterher. Es passiert wirklich viel auf den 480 Seiten, was eigentlich für das Buch spricht. Nichts finde ich bei einem Thriller schlimmer, wenn kaum etwas passiert. Dennoch kam ich manchmal einfach nicht mehr mit. Es waren mir einfach zu viele Personen und Situationen und ich konnte mich schlecht konzentrieren. Zudem gibt es viel zu viele Erzählstränge und Nebenhandlungen, die oft auch uninteressant waren. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, nicht ausschließlich aus Wolfs Sicht und das hat mir nicht auch gefallen.

Vielleicht lag das auch daran, dass Daniel Cole seine Figuren immer mal wieder anders genannt hat. William Oliver Layton-Fawkes wird zum Beispiel gerne mal mit Wolf, Will oder Fawkes angesprochen. Da er nicht die einzige Erzählstimme hatte, war das für mich persönlich noch störender. Ab irgendeinem Punkt sind es einfach zu viele Namen und Wolf ist nicht die einzige Figur gewesen, die unterschiedlich angesprochen wurde.

Der Schreibstil von Daniel Cole hat mir sehr gut gefallen und ich würde durchaus ein weiteres Buch von ihm lesen. Die Geschichte an sich fand ich in Ordnung, aus dem Plot hätte man meiner Meinung nach aber irgendwie mehr herausholen können. Irgendwo blieb die Spannung auf der Strecke. Zum Ende hin wurde nochmal einiges an Verwirrung gestiftet und das hat ordentlich mitfiebern lassen. Trotzdem hat mir im Gesamten einfach etwas gefehlt. Ich hätte das Buch auch nicht als Thriller eingeordnet, sondern eher als Krimi. Vielleicht bin ich aber auch einfach anderes gewohnt was Spannung und Brutalität etc. angeht.

Wolf war mir als Hauptfigur schlichtweg nicht sympathisch. Ich mochte ihn einfach nicht. Aber auch die anderen Charaktere haben es nicht besser gemacht. Ich kann mich an keine Figur erinnern, die ich nett fand und deren Entwicklung mich ernsthaft interessiert hat.

Vielleicht gebe ich der Reihe nochmal eine Chance, sollte ein zweiter Band erscheinen, allerdings bin ich mir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sicher und tendiere eher zu einem Abbruch der Reihe. Potenzial war auf jeden Fall da, wurde aber in meinen Augen nicht ausgeschöpft. Schade.

Fazit: Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen.

Buchpunkte:
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[Familiaris-Test] Der schwarze Thron

Guten Morgen meine Lieben,

auch heute habe ich wieder einen Test für euch, den sich das Team der Naturbegabten extra für euch ausgedacht hat! Ich wünsche euch viel Spaß!

Beantwortet die Fragen und zählt die Punkte zusammen, am Ende seht ihr dann welches der 4 Tiere zu euch passen würden.

Frage 1:

Welche Gabe würdet ihr wählen, wenn ihr euch eine aussuchen könntet?

a) flink sein(1 Punkt)

b) lautlos fortbewegen (2 Punkte)

c) perfekte Schönheit (3 Punkte)

d) anmutig sein (4 Punkte)

Frage 2:

Welche Tageszeit findest du am besten?

a) Nacht (5 Punkte)

b) Tag (10 Punkte)

Frage 3:

Wo würdet ihr lieber Wohnen?

a) Im Wald (4 Punkte)

b) auf dem Wasser (3 Punkte)

c) im Dschungel (1 Punkt)

d) auf dem Baum (2 Punkte)

Frage 4:

Welcher Charakterzug passt zu dir?

a) ängstlich (4 Punkte)

b) treu (3 Punkte)

c) geheimnissvoll (2 Punkte)

d) Einzelgänger (1 Punkt)

Frage 5:

Welches äußerliche Merkmal passt zu dir?

a) große Augen (2 Punkte)

b) schön (3 Punkte)

c) athletisch (1 Punkt)

d) zart (4 Punkte)

Frage 6:

Welchen Film findest du besser?

a) Bambi (4 Punkte)

b) Das hässliche Entlein (3 Punkte)

c) Das Dschungelbuch (1 Punkt)

d) Harry Potter (2 Punkte)

Frage 7:

Welches Buch würdest du am liebsten lesen?

a) Der Goldene Schwan (3 Punkte)

b) Die Wächter (2 Punkte)

c) Life of Pi (1 Punkt)

d) Liliane Susewind – Ein kleines Reh allein im Schnee (4 Punkte)

Frage 8:

Welche Farbe würdet ihr wählen?

a) braun (4 Punkte)

b) weiß (3 Punkte)

c) orange (1 Punkt)

d) grau (2 Punkte)

Frage 9:

Wenn du entscheiden könntest welche Tierkategorie würdest du angehören?

a) Vogel (2 Punkte)

b) Wild (4 Punkte)

c) Raubtier (1 Punkt)

d) Wasservogel (3 Punkte)

Frage 10:

Wenn du ein Tier wärst, was würdest du essen?

a) Pflanzen (4 Punkte)

b) Reh (1 Punkt)

c) Mäuse (2 Punkte)

d) Fische (3 Punkte)

Auswertung:

10 – 19 Punkte : Dein Tier wäre ein Tiger

Tiger sind nicht nur äußerst kräftig, sie können auch zwei Meter hoch und weiter als acht Meter springen. 
Außerdem sind sie hervorragende Schwimmer und lieben das kühle Nass, im Gegensatz zu anderen Katzenarten. Wie alle Raubkatzen hat auch der Tiger besonders gut ausgebildete Sinnesorgane. Sein Gehör- und Geruchssinn ist optimal für die Jagd im Dschungel, wo die Sicht im hohen Gras oft eingeschränkt ist. Und weil Tiger meist nachts jagen, sind seine Sehfähigkeiten im Vergleich zum Menschen um ein Vielfaches höher. Der Tiger lebt und jagt als Einzelgänger: Und hat er einmal ein gutes Revier gefunden, bleibt er diesem Standort oft ein Leben lang treu verbunden.

Der Tiger steht für:

  • Lebenskraft
  • Instinkt
  • Individualismus

20 – 29 Punkte: Dein Tier wäre die Eule

Die Augen einer Eule sind perfekt für die Jagd in der Dunkelheit und mit einem atemberaubenden Gespür für den richtigen Moment schlägt die Eule ihre Beute.Die Eule wird in vielen Kulturen mit Weisheit verbunden. Eulen sind Geschöpfe der Nacht und haben optimal angepasste Sinnesorgane. Als Nachtvogel ist die Eule eine Meisterin der Jagd. Ihr geräuschloser Flug, ein perfektes Gehör und ein ausgezeichnetes Sehvermögen sorgen dafür, dass Eulen ihre Beute lautlos schlagen können.

Die Eule steht für:

  • Weisheit
  • Einsicht
  • Intuition

30 – 39 Punkte: Dein Tier ist der Schwan

Schwäne kümmern sich aufopfernd und liebevoll um ihren Nachwuchs oder treiben engumschlungen mit ihrem Partner auf dem Wasser dahin. Schwäne bleiben nicht nur ihrem Partner ein Leben lang treu, sondern auch dem gemeinsam aus Wasserpflanzen gebauten Nest. Die Schwäne verwandeln sich in ihrer Jugend von durchschnittlich aussehenden Wasservögeln in den sprichwörtlich schönen Schwan.

Der Schwan steht für:

  • Liebeskraft
  • Loyalität
  • Transformation

40 – 50 Punkte: Dein Tier ist das Reh

Rehe bewegen sich voller Anmut, Grazie und Eleganz fort, die ausgesprochenen Fluchttiere springen bei Gefahr geschickt durch Wald und Flur davon. Rehe haben einen ausgesprochen guten Gehör- und Geruchssinn. Bei ungewohnten oder fremdartigen Geräuschen stellen sie ihre Ohren spitz auf und sind jederzeit zur schnellen Flucht bereit. Als scheues, zurückgezogenes Waldtier ist das Reh ganz besonders auf seine Instinkte angewiesen, die überlebensnotwendig sind.

Das Reh steht für:

  • Anmut
  • Wachsamkeit
  • Instinkt

 

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