Waiting on Wednesday

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Hallo meine Lieben!
In den letzten Wochen habe ich den WoW irgendwie total verpasst, dafür bin ich heute mit einer sehr zeitnahen Neuerscheinung am Start, auf die ich schon sehr gespannt bin! Und zwar handelt es sich um das neueste Werk von John Green!

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Die 16-jährige Aza Holmes hatte ganz sicher nicht vor, sich an der Suche nach dem verschwundenen Milliardär Russell Pickett zu beteiligen. Sie hat genug mit ihren eigenen Sorgen und Ängsten zu kämpfen, die ihre Gedankenwelt zwanghaft beherrschen. Doch als eine Hunderttausend-Dollar-Belohnung auf dem Spiel steht und ihre furchtlose beste Freundin Daisy es kaum erwarten kann, das Geheimnis um Pickett aufzuklären, macht Aza mit. Sie versucht Mut zu beweisen und überwindet durch Daisy nicht nur kleine Hindernisse, sondern auch große Gegensätze, die sie von anderen Menschen trennen. Für Aza wird es ein großes Abenteuer und eine Reise ins Zentrum ihrer Gedankenspirale, der sie zu entkommen versucht.

 

 

 

Seid ihr auch ein Fan von seinen Geschichten? Ich mochte zudem die Verfilmung zu „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ sehr und empfand sie unglaublich gut gelungen und sogar fast besser als das Buch selbst. John Green ist in meinen Augen ein ganz besonderer Autor und hat sich in mein Herz geschrieben.

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Leserpreis 2017

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Ich habe meine Lieblinge bereits gewählt – und ihr?

HIER gelangt ihr zu den einzelnen Kategorien und könnt wählen! Viel Spaß!

Murder Park – Jonas Winner

Murder Park von Jonas Winner

Autor: Jonas Winner
Titel: Murder Park
Seiten: 416 Seiten
Verlag: Heyne
Erschienen: 13. Juni 2017
Preis: 12,99 €
ISBN-10: 3453421760
ISBN-13: 978-3453421769

Inhalt [amazon.de]:

Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde.

Ein Killer ist auf der Insel …keiner kann dem anderen trauen …die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen …

Meine Meinung:
Allein die Inhaltsbeschreibung hat mich auf dieses Buch neugierig gemacht. Für mich klang es nach einem gruseligen und spannenden Thriller ganz im Stile eines Horrorfilms. Der Anfang hat mich auch wirklich noch faszinieren und fesseln können. Die Szenerie ist der Hammer. Doch leider ließ dies dann spätestens im letzten Drittel rapide nach.

Anfangs war ich wirklich von der Geschichte überzeugt. Die Charaktere und der Handlungsort haben mir wirklich gut gefallen. Auch der Schreibstil von Jonas Winner ist sehr lebhaft und oft konnte ich mir die Szenerie wie in einem Film bildhaft vorstellen. Doch dann handelt die Hauptperson in meinen Augen manchmal sowas von unlogisch und einige Spannungsbögen werden gestreut, die viel zu schnell aufgeklärt bzw. zu schnell abgehandelt werden und das stört extrem.

Ab einem gewissen Punkt fehlte mir die Beziehung zu den Einzelschicksälen und den Charakteren. Es war für meinen Geschmack alles etwas zu blass. Niemand ging mir nah und nachvollziehbar empfand ich vieles einfach nicht. Vor allem die zwischenmenschlichen Beziehungen konnten mir nichts geben. Gerade die Hauptfigur Paul Greenblatt gefiel mir mit am wenigsten. Er ist mir null sympathisch und seine Neigungen und Eigenarten haben mich nicht angesprochen.

 Die Sexszenen (vor allem die letzte) empfand ich als unpassend und sie haben zudem absolut nichts mit dem Handlungsverlauf zu tun oder gaben der Geschichte einen schönen Handlungsstrang oder Mehrwert. Oft habe ich mich gefragt, warum diese Szenen überhaupt sein mussten.

Die Auflösung der ganzen Geschichte hat mir leider auch nicht gefallen und ich dachte auf den letzten Seiten wirklich, dass nochmal ein Twist kommt, aber weit gefehlt. Alles in allem konnte mich das Buch, trotz starkem Plot und toller Einleitung, nicht begeistern. Schade und wirklich verschenktes Potenzial auf allen Linien.

Fazit: Das Ende hat dem Buch das Genick gebrochen.

Buchpunkte:
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Hier eine Karte vom Ort des Geschehens – Murder Park auf Zodiac Island:

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Illuminae. Die Illuminae Akten #1

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Autor: Amie Kaufman und Jay Kristoff
Titel: Illuminae
Originaltitel: Illuminae
Seiten: 599 Seiten
Verlag: dtv
Erschienen: 13. Oktober 2017
Preis: 19,95 €
ISBN-10: 3423761830
ISBN-13: 978-3423761833

!SPECIAL ZUM BUCH!

Inhalt [amazon.de]:

Heute Morgen noch dachte Kady, das Schlimmste, was ihr bevorsteht, ist die Trennung von ihrem Freund Ezra. Am Nachmittag dann wird ihr Planet angegriffen. Kady und Ezra verlieren sich bei der Flucht und gelangen auf unterschiedliche Raumschiffe. Doch die Fliehenden werden immer noch von dem feindlichen Kampfschiff verfolgt. Und damit nicht genug: Ein Virus, freigesetzt bei dem Angriff mit biochemischen Waffen, mutiert mit grauenhaften Folgen. Und dann ist da noch AIDAN, die Künstliche Intelligenz der Flotte, die von Raumtemperatur über Antrieb bis Nuklearwaffen alles an Bord steuert. Leider nur ist AIDAN bei dem Angriff außer Kontrolle geraten und übernimmt nun das Kommando.


Meine Meinung:
Ich kann gar nicht beschreiben wie sehr ich mich auf die deutsche Übersetzung dieses Titels gefreut habe. Als ich dann noch überraschenderweise die Möglichkeit bekommen habe, das Buch vorab lesen zu dürfen, war es um mich geschehen. Ich hatte nicht eine Sekunde Bedenken enttäuscht zu werden. Und ich kann voller Stolz sagen, dass mich dieses Buch endlich aus einer großen Sommer-Leseflaute geholt hat.

Die Aufmachung des Buches ist einmalig. Sehr intensiv unterstreicht sie gelesene Passagen und trifft einen oft mitten ins Herz. Noch wundervoller wäre es nur, wenn die Seiten farbig gestaltet werden würden, dies ist allerdings nicht der Fall. Nichtsdestotrotz macht dieses Buch einfach nur unglaublich viel Spaß! Man kann so viel entdecken, wenn man aufmerksam ist.

Die Geschichte wird in einer Art Akte erzählt und man weiß bis zum Schluss nicht, wer wem diese Akte überliefert hat. Man liest sich also durch geführte Interviews, Überwachungssequenzen, Chatverläufe, gesammelte Dokumente und vieles mehr. Dies führt dazu, dass man kaum aufhören kann zu lesen. Es wird stetig zunehmend spannender und die Art der Erzählung fesselt einen regelrecht an das Buch. Ich wollte es zu keinem Zeitpunkt beiseite legen. Während des Lesens fährt ein kompletter Film im Kopf ab und ich kann mir die Geschichte absolut als spannenden und bildgewaltigen Kinofilm vorstellen.

Die Charaktere wurden sehr authentisch ausgearbeitet. Kady und Ezra wachsen einem sehr schnell ans Herz und ich empfand beide als äußert sympathisch. Besonders Kady hat es mir angetan, da sie kein weinerliches, junges Mädchen darstellt und eine tolle Persönlichkeit zu haben scheint. Aber auch Ezra hat mir gut gefallen. Der Fokus liegt nicht ausschließlich auf ihrer Liebesbeziehung zueinander, sondern auch auf die Umstände, in denen sie sich befinden. Das findet man heutzutage immer seltener und ist mir sofort positiv in Erinnerung geblieben. Und trotz der doch sehr ernsten Situation wurde teilweise auch ein angemessener Humor und Witz gestreut.

Meine Erwartungen an diesen New-York-Times-Bestseller wurden absolut übertroffen und ich hoffe jedem ein ebenso großes Lesevergnügen wie ich es erleben durfte. Geht am Besten sofort in die nächste Buchhandlung und lasst euch von dem Autoren-Duo Amie Kaufman und Jay Kristoff in den Bann ziehen – ihr werdet es nicht bereuen.

Dieses Buch ist ein absolutes Jahreshighlight und mein Leserherz weint bezüglich der langen Wartezeit auf den hoffentlich bald erscheinenden zweiten Teil der Trilogie.

Fazit: Schnallt euch an und macht euch bereit für ein Abenteuer im Weltall!

Buchpunkte:
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Buchtrailer:

Arena – Holly Jennings

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Autor:
Holly Jennings
Titel: ARENA
Originaltitel: Arena
Seiten: 400 Seiten
Verlag: Knaur TB
Erschienen: 01. September 2017
Preis: 14,99 €
ISBN-10: 3426520214
ISBN-13: 978-3426520215

Inhalt [amazon.de]:

Im Jahr 2054 ist das Sterben Alltag in Kali Lings Job: Sie ist eine virtuelle Gladiatorin, eine der besten in der Profi-Liga, die jedes Wochenende die Massen vor die Bildschirme zieht und Milliarden einspielt. Zwar beendet ein virtueller Todesstoß nicht wirklich Kalis Leben, doch der Schmerz ist höchst real. Zum Ausgleich winken Ruhm, schnelles Geld und wilde Partys.
Als ihr Teamkapitän Nathan an einer Überdosis stirbt, wird Kali zum ersten weiblichen Kapitän befördert. Mit dem attraktiven, arroganten Rooke stellt man ihr jedoch auch einen neuen Kollegen an die Seite, der sie in mehr als einer Hinsicht herausfordert. Dann begeht Kali den Fehler, Fragen nach Nathans Tod zu stellen …


Meine Meinung:
Auf dieses Buch wurde ich in einer E-Mail vom Verlag selbst aufmerksam gemacht und nachdem ich die Inhaltsbeschreibung gelesen habe, war ich sofort Feuer und Flamme. Zum Glück wurde ich auch absolut nicht enttäuscht, sondern vielmehr positiv überrascht!

Der Anfang fiel mir noch kurz etwas schwer, weil man sofort in die Geschichte geschmissen wurde. Doch nach und nach bekommt man ganz viele tolle Erklärungen und Informationen, die absolut Spaß gemacht haben zu lesen. Ich konnte mir die Welt immer besser vorstellen und fühlte mich vom Setting oft an „Die Tribute von Panem“ erinnert, obwohl es im Grunde eigentlich kaum Parallelen gibt. Das Gefühl war trotzdem irgendwie da. Ich empfand dies als positiv.

Die Charaktere Kali und Rooke haben mir sehr gefallen, die Nebencharaktere werden für meinen Geschmack allerdings relativ schwach beleuchtet. Dies tut der Geschichte aber absolut keinen Abbruch. Die Idee mit Kämpfen in einer virtuellen Welt als Sport und die Umsetzung dieser ist der Autorin sehr gut gelungen. Auch die entstehende Beziehung zwischen den Hauptprotagonisten war nicht aufdringlich und nicht zu kitschig beschrieben.

Ganz besonders gefallen haben mir die Anspielungen auf alte Spiele und Spielekonsolen wie die NES von Nintendo, die im Jahre 2054 noch immer Kultstatus innehat. Ich hoffe sehr, dass Holly Jennings noch weitere Bücher plant und zumindest der bereits erschienene zweite Band der „Arena“-Serie ins Deutsche übersetzt wird. Sollte dies nicht der Fall sein, bleibt man aber auch nicht mit einem Cliffhanger zurück, was in meinen Augen ein weiterer Pluspunkt dieses Buches ist. Holly Jennings steht mit ihrem Debut für großartige Unterhaltung und diese möchte man einfach erneut erleben.

Die Autorin selbst beschreibt sich als Gamer und Nerd und das empfinde ich als absolut sympathisch und ansprechend. Wahrscheinlich funktioniert ihre Geschichte deswegen auch so gut, da sie einfach selbst Gaming-Erfahrung besitzt und für dieses Hobby lebt. Mit „Arena“ hat sie einen soliden und stimmigen Roman geschrieben, mit dem man einige schöne Stunden verbringen kann.

Fazit: Den Namen Holly Jennings sollte man sich merken!

Buchpunkte:
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Liebe findet uns – J.P. Monninger

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Autor: J. P. Monninger
Titel: Liebe findet uns
Originaltitel: The Map That Leads To You
Seiten: 416 Seiten
Verlag: Ullstein
Erschienen: 14. Juli 2017
Preis: 12,99 €
ISBN-10: 354828955X
ISBN-13: 978-3548289557

Inhalt [amazon.de]:
Liebe sucht, Liebe träumt, Liebe findet uns

Es ist der eine letzte Sommer nach der Uni, bevor das echte Leben beginnt. Heather reist mit ihren zwei besten Freundinnen durch Europa. Sie liest Hemingway, lässt sich durch die Gassen der Altstädte treiben. Dass sie Jack begegnet, hätte sie nicht erwartet. Und schon gar nicht, dass sie sich unsterblich in ihn verliebt. Er folgt Stationen aus dem alten Reisetagebuch seines Großvaters. Es ist sein Ein und Alles, und Jack beginnt die Schätze daraus mit Heather zu teilen. Die beiden besuchen die unglaublichsten Orte und verbringen die schönste Zeit ihres Lebens. Bis Jack völlig unerwartet verschwindet. Heather ist verzweifelt, wütend. Was ist sein Geheimnis? Sie weiß: Sie muss ihn wiederfinden.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich durch das auffallende Cover gestoßen und auch die Inhaltsbeschreibung versprach mir eine romantische Liebesgeschichte, auf die ich sehr große Lust hatte. Von dem Autor hatte ich vorher noch nie etwas gehört, aber da auch Nicholas Sparks von ihm angetan zu sein schien, dachte ich mir, dass dies genau mein Fall sein könnte.

Mit den Charakteren bin ich nicht wirklich warm geworden und sie sind mir in ihrer Art und Weise als Leserin nicht nah gegangen. Jack hat mich mit seinen extremen Ansichten teilweise extrem genervt. Irgendwo kann man es auch übertreiben. Heather ist auch nicht mein Fall gewesen, sie war nicht unsympathisch, aber einfach nicht mein Typ. Ich habe irgendwie auch nicht mit ihr mitgelitten, als es blöd für sie läuft.

Der ganze Ablauf der Geschichte hatte keinerlei Spannungsmomente und auch das Ende ließ mich unzufrieden zurück. Es war alles so klischeehaft und einfach nichts Neues. Das empfand ich als große Enttäuschung und tut mir dem Buch gegenüber schon fast Leid. Es fehlte für mich einfach an fast allem. Die Gefühle konnten mich nicht berühren und auch das dramatisch ausgelegte Ende ließ mich kalt.

Ebenso die typischen und romantischen Orte die eigentlich liebevoll beschrieben wurden, konnten mich in dieser Geschichte nicht überzeugen. Mir hat hier insgesamt sehr viel gefehlt und es fällt mir schwer das alles zu benennen, denn der Schreibstil und das Setting waren im Grunde ja nicht schlecht.

Schreibstil und Cover konnten den Inhalt für meinen Geschmack leider absolut nicht aufwerten. Leider konnte mich „Liebe findet uns“ nur mäßig unterhalten und hielt für mich persönlich keine Überraschungen bereit. Für „Wenig-Leser“ könnte dies aber durchaus ein netter Roman für Zwischendurch sein.

Fazit: Leider kein Juwel unter den Liebesromanen.

Buchpunkte:
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Depression abzugeben – Uwe Hauck

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Autor: Uwe Hauck
Titel: Depression abzugeben
Seiten: 427 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe
Erschienen: 13. Januar 2017
Preis: 10,00 €
ISBN-10: 3404609220
ISBN-13: 978-340460922

Inhalt [amazon.de]:
Seelische Erkrankungen verschleppt man oft und das kann schiefgehen. Uwe Hauck möchte über das Tabuthema Depressionen aufklären, den Betroffenen die Angst vor Psychiatrien nehmen und einen Einblick in das geben, was einem in der Klapse erwartet. Offen, schonungslos und unterhaltsam lässt er uns an seinem Therapieverlauf teilnehmen und spart nicht mit Anekdoten über Beschäftigungsmaßnahmen, wie Korbflechten, Maltherapien oder Ausdruckstänzen. Denn die Klapse ist nichts anderes als ein Krankenhaus für gebrochene Seelen, und eigentlich sind in der Klapse eher normale Menschen, die mit dem Wahnsinn da draußen nicht mehr fertig werden, so der Autor.

Meine Meinung:
Wer mich kennt, weiß, dass ich für das Thema Depressionen und seelische Erkrankungen immer offen bin. Dadurch wurde ich in der Lesejury auf dieses Buch aufmerksam und habe mich auf die Leserunde beworben. Ich hatte tatsächlich großes Glück und wurde ausgewählt. Ich kann an dieser Stelle ein großes Dankeschön aussprechen, denn dieses Buch konnte mir sehr viel geben.

Dennoch fällt es mir unglaublich schwer ein Buch zu bewerten, welches einem Tatsachenbericht entspricht und von dem Autor selbst so durchlebt wurde. Ich möchte ungern einen Lebensabschnitt und die Krankheit eines Menschen derart bewerten. Nichtsdestotrotz bekommt ihr hier meine Meinung und eine Buchbewertung, allerdings zielt diese nicht zu sehr auf den Ablauf der Geschichte ab, denn die hat sich der Autor ja nicht ausgedacht, sondern entsprechend selbst erleben müssen.

Gerade dies ist ein starker Pluspunkt von dem Buch. Es ist wirklich sehr realitätsnah geschrieben worden und in der Leserunde hatten wir auch noch einige Fotos von Uwe Hauck bekommen. Unter anderem von seinen kreativen Ergebnissen der Therapien oder die Gebäude der Institutionen in denen er untergebracht wurde. Das hat einen in der Vorstellungskraft noch viel mehr unterstützt und man hat den Bezug zu dem Menschen Uwe Hauck einfach noch deutlicher zu spüren bekommen.

Wir gehen mit Uwe auf eine Reise durch seine Krankheit. Vieles wird ab einem gewissen Punkt wiederholt, dies hat das Buch stellenweise etwas langatmig erscheinen lassen. Allerdings konnte man dies auch nicht weglassen, denn in den entsprechenden Situationen mussten gewisse Dinge einfach wiederholt werden und dies ließ sich auch nicht vermeiden. Wie bereits angekündigt, ist dies ein Erfahrungsbericht mit knallharten Fakten und Tatsachen.

Von einigen Dingen war ich auch regelrecht geschockt und ich wünsche niemandem auf solche Ärzte und Institutionen angewiesen sein zu müssen. Klar, einigen mag eine gewisse Therapie helfen, während andere überhaupt nichts damit anfangen können, dennoch hat mir manchmal eine gewisse Nähe zum Patienten gefehlt. Ein gezieltes auf die einzelne Person eingehen. Oft hatte ich das Gefühl, dass Uwe und seine Mitpatienten Nummern sind, die einfach abgearbeitet und abgefertigt werden müssen. Dies ist in der heutigen Zeit aber wahrscheinlich ein allgemeines Problem der heutigen Gesellschaft.

Das Ende des Buches kommt dann leider auch etwas schneller als gedacht, was mir im Endeffekt nicht ganz so gut gefallen hat. Es hat ein bisschen den Eindruck hinterlassen, das Buch schnell beenden zu müssen. Dies ist im gesamten betrachtet allerdings nur ein kleiner und zu verschmerzender Minuspunkt. Ich für meinen Teil wünsche Uwe nur das Beste und danke ihm für dieses unglaublich starke Buch.

Mich hat das Buch ein paar Wochen begleitet und so hatte ich das Gefühl, dass auch Uwe mich irgendwie in den letzten Wochen begleitet hat. Es ist kein Buch, was man einfach mal so in einem Rutsch durchliest. Man kann viel daraus mitnehmen, wenn man sich darauf einlässt und sich auch entsprechende Zeit nimmt. Viele Stellen habe ich mir markiert, um sie mir später erneut durchlesen zu können. Ich selbst habe keine attestierten Depressionen oder Angstzustände, dennoch haben einige Dinge, die der Autor gedacht und durchgemacht hat, auf mich zugetroffen.

Durch solche Bücher und entsprechende Texte, bekommt man als Leser und auch als Betroffener oder Angehöriger Hoffnung. In meinen Augen sollten dieses Buch möglichst viele Menschen gelesen haben. Denn es ist die reine Wahrheit und öffnet vielleicht auch einigen die Augen. Depressionen sollten niemals ein Tabuthema sein und dazu trägt dieses Buch bei. Ich hoffe Uwe Hauck wird noch viele Patienten etc. damit ansprechen und vielleicht auch helfen können.

Fazit: Hut ab vor so viel Offenheit! Ein Buch das viele Menschen gelesen haben sollten.

Buchpunkte:
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Neuzugänge

Neuzugänge Selection Patrick Rothfuss Der Name des Windes Outlander Diana Gabaldon Knaur Hobbit Presse Sauerländer Kiera Cass Die Krone

TGIF! \^_^/

Ich habe mir gedacht, dass heute ein guter Tag ist, um euch meine Neuzugänge vom letzten Sonntag zu zeigen. Ich habe seit Ewigkeiten noch Gutscheine gehabt und diese nun endlich eingelöst. Da wir verkaufsoffenen Sonntag hatten, wollte ich zumindest zu Hugendubel gehen. Jetzt wo ich nur 10 Minuten zu Fuß von der Innenstadt entfernt wohne, kann man da schnell mal hin. In der Regel vermeide ich diese Sonntage, da gefühlt die ganze Stadt auf den Beinen ist und mir das dann zu voll und laut ist.

Ich liebe Buchgutscheine – wer nicht? Allerdings entwickel ich mich dann gerne zu einem Hamster. Das gleiche gilt übrigens für Naschi. Ich möchte immer alles gerne so lange wie möglich aufbewahren.Für den Notfall. Der ja nie wirklich eintritt. Und dann liegen diese Gutscheine gerne auch mal Jahre oder Monate in meiner Schublade herum. Das Naschi läuft auch gerne mal ab. Ja, ohne Worte.

Nichtsdestotrotz habe ich mich letzte Woche durchgerungen und mir mit „Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss einen großen Buchwunsch erfüllt. Ich habe bisher ausschließlich positive Stimmen dazu gehört und möchte einfach wissen, was sich hinter den Buchdeckeln verbirgt.

Mit „Selection – Die Krone“ von Kiera Cass, werde ich die Reihe abschließen können. Der vierte Band hat mir persönlich ziemlich gut gefallen, deswegen bin ich gespannt, wie alles enden wird.

Zu der neuen Ausgabe von „Outlander – Feuer und Stein“ von Diana Gabaldon muss ich glaube ich nicht mehr viel schreiben. Sie sieht wunderschön aus, meine beste Freundin hat das Buch geliebt und ich werde mich den 1100 Seiten demnächst stellen. Ich bin sehr gespannt.

Ich liebe neue Bücher und freue mich bei allen drei schon sehr auf die Lesestunden!

Auf ein wundervolles Wochenende!

Neuerscheinungen März 2017

Hallo meine Lieben!

Der März klopft an die Tür. Mein Geburtstagsmonat und der Anfang des besseren Wetters (hoffentlich)! Der März hat richtig viele Neuerscheinungen im Gepäck und greift deutlich den Geldbeutel an oder wie seht ihr das?

Wie ihr ja vielleicht schon in einem WoW-Posting gelesen habt, freue ich mich besonders auf „Paper Princess“ von Erin Watt. Ich habe das Glück, es schon vorab lesen zu dürfen und bin super gespannt. Irgendwie erwarte ich Großes.

Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker hat nicht nur ein bezauberndes Cover, der Inhalt klingt auch sehr vielversprechend. Es ist einfach mal etwas anderes und ich LIEBE Füchse seit Grundschulzeiten.

Auch „Seit du bei mir bist“ von Nicholas Sparks habe ich euch in einem WoW-Beitrag vorgestellt. Ich hoffe es wird ein richtig guter Sparks und freue mich riesig darauf es bald zu lesen.

Und erneut sind Bücher von J.K. Rowling in den Neuerscheinungen! Das freut mich jedes Mal wie ein kleines Kind. Ich weiß noch nicht, ob ich mir diese Ausgaben zulegen werde (höhö..ja klar, Yvonne), da ich theoretisch schon alle drei Bücher besitze. Aber die sind so hübsch und passen alle zusammen (*innerer Monk*).

Von Maggie Stiefvater erscheint am 13.03.2017 der vierte Teil der Raven Boys-Reihe. Ich habe die Reihe zwar noch nicht angefangen, den ersten Teil aber auf dem SUB und ich schätze die Autorin sehr.

Dark Noise“ von Margit Ruile habe ich bei Facebook in einem Neuerscheinungs-Post vom Loewe-Verlag entdeckt und es klingt ultra spannend!

Auf welche Bücher freut ihr euch so im März? Ich hätte noch viel mehr hier aufzeigen können, aber irgendwann ist so ein Post dann auch voll. Haha.

Ich wünsche euch eine zauberhafte Woche und einen wunderschönen, lesereichen März!
Yvonne

Billy the Beast – Jörg Menke-Peitzmeyer

Billy the beast jörg menke peitzmeyer ullstein rezension roman

Autor: Jörg Menke-Peitzmeyer
Titel: Billy the Beast. Ein Traum von einem Tiger
Originaltitel:
Seiten: 272 Seiten
Verlag: Ullstein Verlag
Erschienen: 24. Februar 2017
Preis: 10,00 €
ISBN-10: 3548289118
ISBN-13: 978-3548289113

Inhalt [amazon.de]:
Bert ist dick. Sogar sehr dick. Stolze 101 Kilo bringt er auf die Waage. Alles nervt. Gut, dass es Günther Jauch gibt: Bei seiner Lieblingssendung kann Bert ungestört von zu Hause mit raten. Doch dann ändert sich alles: Bert wird das Maskottchen einer Eishockeymannschaft und als „Billy the Beast“ im Tigerfell berühmt. Die Pfunde purzeln, eine glücklichere Welt unterhalb der 100-Kilo-Grenze scheint möglich. Aber bald kommt die Millionenfrage: „Wie erobert man das Herz einer Cheerleaderin?“ Der Zusatzjoker muss her …

Meine Meinung:
Dieses Buch hat förmlich nach mir gerufen, nachdem ich die Inhaltsangabe und die Leseprobe gelesen habe. Bei „Billy the Beast“ handelt es sich um den Debütroman von Jörg Menke-Peitzmeyer, der mit einem Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds gefördert wurde.

Das Buch fängt direkt mit unserem Hauptprotagonisten Bert Stutenkemper an. Man lernt ihn, seine aktuellen Familienverhältnisse und Essprobleme kennen. Er lebt für Süßigkeiten, allen voran Twix! Davon landet nicht nur einer in seinem Bauch, nein, er schafft locker um die 8 Riegel und mehr an einem Tag. Seine Mutter ist alleinerziehend und angelt sich einen Mann nach dem anderen, den sie dann bereits am Frühstückstisch deftig bekocht. Das Übergewicht von Bert ist also schnell erklärt und schon geht die Achterbahn des Lebens und des Buches für den Leser los.

Es gibt eine Szene, ziemlich am Anfang, die musste ich unbedingt meinem Freund vorlesen. Wir haben schallend gelacht und ich hatte Tränen in den Augen. Das ist mir wirklich noch nie bei einem Buch passiert. Der Autor hat meinen Humor getroffen. Leider konnte dieser doch sehr hohe Humorbogen nicht das ganze Buch über so extrem hoch gehalten werden, allerdings geht es in der Geschichte auch um mehr als nur den Witz und die humoristischen Sprüche und Situationen. Auch das Thema Mobbing spielt eine große Rolle und ich musste sehr oft schmunzeln. Mobbing ist natürlich unter aller Sau, aber wer kennt die typischen Klischees aus der Jugend nicht? Auch hier schafft der Autor es, alles sehr lustig zu verpacken, obwohl einem klar ist, dass einige Dinge einfach nicht in Ordnung sind.

Es geht im Großen und Ganzen um das Thema Übergewicht in der Jugend und das wird hier mit viel Witz und Humor prächtig dargestellt. Einiges mag vielleicht überspitzt gewesen sein, anderes dafür aber umso realistischer. Mit einigen Dingen konnte ich mich sehr gut identifizieren und ich habe rückblickend einige Situationen in meiner Jugend nochmal Revue passieren lassen. Nicht wirklich witzig, aber durchaus wichtig für mich.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Jungs zu diesem Roman greifen werden. Mein Freund wollte es am liebsten auch sofort lesen, aber nichts da! In der Regel lese ich gar nicht so oft witzige Romane, aber dieser hier hat es mir wirklich angetan. Hoffentlich schreibt der Autor noch mehr solcher Romane, denn lustig kann er!

Man kann dieses Buch als reinen humoristischen Roman lesen oder auch zwischen den Zeilen für sich selbst fündig werden und etwas für sich mitnehmen. Solltet ihr neugierig geworden sein, lest euch unbedingt mal die Leseprobe durch, vielleicht trifft diese ja auch euren Geschmack.

Fazit: Das lustigste Debüt, welches ich je gelesen habe!

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