Don’t kiss Ray – Susanne Mischke

9783423740265

Autor: Susanne Mischke
Titel: Don’t kiss Ray
Seiten: 320 Seiten
Verlag: dtv Verlag
Erschienen: 07. April 2017
Preis: 12,95 €
ISBN-10: 3423740264
ISBN-13: 978-3423740265

Inhalt [amazon.de]:
Waffeln zum Frühstück, Shitstorm am Abend

Am Waffelstand eines Musikfestivals lernen Jill und Ray sich kennen und zwischen ihnen funkt es sofort. Leider fällt das verabredete Date einem Gewittersturm zum Opfer und Jill stellt sich darauf ein, dass sie Ray nie wiedersehen wird – nur um später, beim Konzert der Nachwuchsband „Broken Biscuits“, aus allen Wolken zu fallen: Der Leadsänger der Band, dessen Poster (nicht nur) die Wand ihrer besten Freundin schmückt, ist kein anderer als Ray! Und damit nicht genug: „Hallo, Mädchen mit der Puderzuckernase, falls du da bist … Tut mir leid, dass es vorhin nicht geklappt hat. Versuchen wir es morgen noch mal?“, ruft er ins Publikum. Und handelt sich und Jill ungeahnte Probleme ein: Nicht nur, weil Ray laut Vertrag keine Freundin haben darf, sondern vor allem, weil ein fanatischer Fan die beiden fotografiert hat und im Netz eine wahre Hetzjagd lostritt. Jill und Ray müssen sich trennen, bevor ihre Beziehung richtig begonnen hat, doch vergessen können sie sich nicht …

Meine Meinung:
Auf das Buch bin ich durch den Verlag selbst aufmerksam geworden. Das Cover hat mich zunächst nicht angesprochen, allerdings konnten mich die Inhaltsangabe und die Leseprobe neugierig machen. Ich erwartete eine süße Geschichte für ein paar sonnige Lesestunden. Und genau das habe ich hier auch bekommen und bin im Nachhinein immer noch positiv überrascht von dem Buch. Scheinbar waren meine Erwartungen dann doch etwas niedriger als ursprünglich gedacht.

Die Charaktere haben mir gut gefallen und waren in meinen Augen für die Art Roman sehr gut ausgearbeitet. Jill war mir ziemlich sympathisch und oft konnte ich mich mit ihr identifizieren. Mit Ray bin ich auch sehr schnell warm geworden. Toll empfand ich es, dass teilweise auch Kapitelabschnitte aus Rays Perspektive erzählt worden sind. Dies gibt einem genau den richtigen Blick auf die Geschehnisse und lässt einen mitfiebern.

Die Geschichte an sich ist recht einfach strukturiert, aber genau das hat irgendwie Spaß gemacht. Man konnte sich wunderbar berieseln lassen, mit den Charakteren schmunzeln und sich erfreuen. Oft habe ich mich in meine Teenie-Zeit zurückversetzt gefühlt, in der man noch die BRAVO gelesen und sich mit dem Privatleben einiger Promis beschäftigt hat. Wer hat nicht für seine Lieblingsband oder seinen Lieblingssänger geschwärmt und Tagträumen nachgeeifert?!

Obwohl das Buch nicht besonders dick ist und die Geschichte nicht unbedingt tiefsinnig ist, konnte die Autorin sehr viel Gefühl reinbringen. Ich persönlich finde dies sehr selten in kürzeren Büchern mit einer recht einfachen Geschichte wieder. Hier bekommt man mehr als man im ersten Moment denkt. Die Gedanken, Problematiken und Gefühle der Hauptpersonen wurden im richtigen Maß beschrieben und dem Leser näher gebracht.

Der Schreibstil von Susanne Mischke hat mir auch sehr gut gefallen und ich würde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen. Ihre Art und der jugendliche Stil konnten mich auf ganzer Linie überzeugen und ich denke, dass viele Mädchen im Alter von 13 Jahren ihren Spaß an dem Buch finden werden.

Fazit: Ein wunderbares Buch für sommerliche Tage auf dem Balkon oder im Park!

Buchpunkte: 
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Hallo Leben, hörst du mich? – Jack Cheng

Hallo Leben hoerst du mich von Jack Cheng

Autor:
Jack Cheng
Titel: Hallo Leben, hörst du mich?
Originaltitel: See you in the cosmos, Carl Sagan!
Seiten: 384 Seiten
Verlag: cbt Verlag
Erschienen: 06. März 2017
Preis: 14,99 €
ISBN-10: 357016456X
ISBN-13: 978-3570164563

Inhalt [amazon.de]:
Was würdest du tun, wenn du allein mit deiner Mom lebst, die manchmal ihre “ruhigen Tage” hat, und du planst, deinen iPod mit einer selbstgebauten Rakete ins All zu schießen, um den Außerirdischen das menschliche Leben auf der Erde zu erklären?

Ganz einfach: Der 11-jährige Alex wagt gemeinsam mit seinem Hund Carl Sagan die große Reise quer durchs Land zu einer Convention von Raketen-Nerds. Dabei lernt er nicht nur die unterschiedlichsten Menschen kennen, sondern erfährt auch eine Menge über Freundschaft, Familie, Liebe und all die anderen Dinge, die das Leben als Mensch so lustig, traurig, wunderschön und überraschend machen. Und zum Schluss ist Alex´ Welt um viele kostbare Freundschaften und sogar eine Schwester reicher.

Meine Meinung:
Wie bekomme ich es hin, dass dieses Buch von so vielen Menschen wie möglich gelesen wird? Auf dieses Buch hat der Verlag selbst mich aufmerksam gemacht und niemals hätte ich damit gerechnet, dass mir dieses Buch derart gut gefallen würde. Niemals. Es klang interessant, aber eben auch nach einem Buch für die jüngere Leserschaft. Aber was habe ich mich getäuscht! Es ist durchaus für jüngere Leser geeignet und in meinen Augen auch gerade für Jungs im Alter von 12, die das Lesen gerade für sich entdecken.

Und auch wenn ich kein 12-jähriger Junge bin, konnte mich „Hallo Leben, hörst du mich?“ von Jack Cheng zutiefst berühren und mitreißen. Deswegen empfehle ich dieses Buch nicht nur den jungen Lesern unter uns, sondern auch allen anderen, begeisterten Lesern von Jugendbüchern. Leute ihr müsst es unbedingt lesen und euch auf den Schreibstil des Autors einlassen. Selten ging mir ein Buch aus der Sicht eines kleinen Jungen so nah und selten habe ich so ein Buch innerhalb von Stunden verschlungen. Man kann sich dem Sog gar nicht entziehen.

Der Autor hat es geschafft sehr realistisch aus der Sicht eines 11-jährigen Jungen zu schreiben. Allein die Sprache und wie sich Alex Dinge erklärt hat mir sehr gut gefallen, es war absolut authentisch. Gleichzeitig schafft gerade diese Besonderheit auch die Ernsthaftigkeit im richtigen Maße rüberzubringen, denn Alex hat es im Grunde nicht einfach. Er wächst bei einer Mutter auf, die einfach keine Kraft für Erziehung und Kinder hat. Der Bruder ist bereits weggezogen. Es ist aber nicht so, dass Alex dies nun total runterzieht. Nein, er kocht für seine Mum und kümmert sich herzzerreißend liebevoll um sie. Für ihn ist das normal und er stellt dies auch nicht in Frage.

Ein erwachsener Leser bekommt diese Problematik natürlich sofort mit und es schwingt eine gewisse Last mit. Und gleichzeitig möchte man Alex in den Arm nehmen und vor allem Leid beschützen. Zunächst weiß man auch gar nicht, wie genau es um die Familienverhältnisse bestellt ist, das gibt der Geschichte sogar eine Portion Spannung und lässt einen nicht von den Seiten los. Das etwas nicht stimmt, wird allerdings sofort klar. Und doch wird das Buch nicht von der Traurigkeit dominiert, sondern wartet auch mit Witz und Humor auf. Diese Mischung war einfach wunderbar gewählt.

Die Geschichte wird in den Aufnahmen für die Außerirdischen erzählt. Zu jeder Gelegenheit nimmt Alex etwas auf, in der Hoffnung, dass die Außerirdischen genügend Informationen über die Menschheit erhalten, sollten diese mal zu Besuch auf die Erde kommen. Diese Aufnahmen möchte er ins All schicken und in seiner kindlichen Vorstellung wird dies auch sehr bald geschehen. Ob er das wirklich schafft, müsst ihr selbst entdecken, denn das werde ich euch nicht verraten. Ich persönlich empfand diese Idee und Wünsche eines Jungen sehr erwärmend.

In diesem Buch steckt so viel mehr als die Inhaltsbeschreibung vermuten lässt. Deswegen empfehle ich euch, das Buch einfach mal zur Hand zu nehmen, ohne viel auf die Beschreibung zu geben. Die verrät für meinen Geschmack auch zu viel. Ich bin mir sicher, dass es auch euch verzaubern kann. Und solltet ihr einen Sohn in dem Alter haben, der Interesse für Bücher hegt: Kauft es ihm. Ich kann mir gut vorstellen, dass durch dieses Buch die Leseleidenschaft in jungen Jahren geweckt werden kann.

Ich hoffe sehr, dass man von dem Autor noch mehr lesen wird, denn schreiben kann er grandios! Mich hat das Buch mit einem wunderbaren Gefühl beschenkt und lässt mich mit einem Lächeln auf den Lippen zurück.

Fazit: Unerwartetes Jahreshighlight.

Buchpunkte:
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Billy the Beast – Jörg Menke-Peitzmeyer

Billy the beast jörg menke peitzmeyer ullstein rezension roman

Autor: Jörg Menke-Peitzmeyer
Titel: Billy the Beast. Ein Traum von einem Tiger
Originaltitel:
Seiten: 272 Seiten
Verlag: Ullstein Verlag
Erschienen: 24. Februar 2017
Preis: 10,00 €
ISBN-10: 3548289118
ISBN-13: 978-3548289113

Inhalt [amazon.de]:
Bert ist dick. Sogar sehr dick. Stolze 101 Kilo bringt er auf die Waage. Alles nervt. Gut, dass es Günther Jauch gibt: Bei seiner Lieblingssendung kann Bert ungestört von zu Hause mit raten. Doch dann ändert sich alles: Bert wird das Maskottchen einer Eishockeymannschaft und als „Billy the Beast“ im Tigerfell berühmt. Die Pfunde purzeln, eine glücklichere Welt unterhalb der 100-Kilo-Grenze scheint möglich. Aber bald kommt die Millionenfrage: „Wie erobert man das Herz einer Cheerleaderin?“ Der Zusatzjoker muss her …

Meine Meinung:
Dieses Buch hat förmlich nach mir gerufen, nachdem ich die Inhaltsangabe und die Leseprobe gelesen habe. Bei „Billy the Beast“ handelt es sich um den Debütroman von Jörg Menke-Peitzmeyer, der mit einem Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds gefördert wurde.

Das Buch fängt direkt mit unserem Hauptprotagonisten Bert Stutenkemper an. Man lernt ihn, seine aktuellen Familienverhältnisse und Essprobleme kennen. Er lebt für Süßigkeiten, allen voran Twix! Davon landet nicht nur einer in seinem Bauch, nein, er schafft locker um die 8 Riegel und mehr an einem Tag. Seine Mutter ist alleinerziehend und angelt sich einen Mann nach dem anderen, den sie dann bereits am Frühstückstisch deftig bekocht. Das Übergewicht von Bert ist also schnell erklärt und schon geht die Achterbahn des Lebens und des Buches für den Leser los.

Es gibt eine Szene, ziemlich am Anfang, die musste ich unbedingt meinem Freund vorlesen. Wir haben schallend gelacht und ich hatte Tränen in den Augen. Das ist mir wirklich noch nie bei einem Buch passiert. Der Autor hat meinen Humor getroffen. Leider konnte dieser doch sehr hohe Humorbogen nicht das ganze Buch über so extrem hoch gehalten werden, allerdings geht es in der Geschichte auch um mehr als nur den Witz und die humoristischen Sprüche und Situationen. Auch das Thema Mobbing spielt eine große Rolle und ich musste sehr oft schmunzeln. Mobbing ist natürlich unter aller Sau, aber wer kennt die typischen Klischees aus der Jugend nicht? Auch hier schafft der Autor es, alles sehr lustig zu verpacken, obwohl einem klar ist, dass einige Dinge einfach nicht in Ordnung sind.

Es geht im Großen und Ganzen um das Thema Übergewicht in der Jugend und das wird hier mit viel Witz und Humor prächtig dargestellt. Einiges mag vielleicht überspitzt gewesen sein, anderes dafür aber umso realistischer. Mit einigen Dingen konnte ich mich sehr gut identifizieren und ich habe rückblickend einige Situationen in meiner Jugend nochmal Revue passieren lassen. Nicht wirklich witzig, aber durchaus wichtig für mich.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Jungs zu diesem Roman greifen werden. Mein Freund wollte es am liebsten auch sofort lesen, aber nichts da! In der Regel lese ich gar nicht so oft witzige Romane, aber dieser hier hat es mir wirklich angetan. Hoffentlich schreibt der Autor noch mehr solcher Romane, denn lustig kann er!

Man kann dieses Buch als reinen humoristischen Roman lesen oder auch zwischen den Zeilen für sich selbst fündig werden und etwas für sich mitnehmen. Solltet ihr neugierig geworden sein, lest euch unbedingt mal die Leseprobe durch, vielleicht trifft diese ja auch euren Geschmack.

Fazit: Das lustigste Debüt, welches ich je gelesen habe!

 Buchpunkte: 
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Waiting on Wednesday

wow
Guten Morgen ihr Lieben!

Und schon wieder ist ein neuer Mittwoch angebrochen. Die Regelmäßigkeit eines Beitrages gefällt mir immer noch sehr gut, daher lasse ich euch auch heute nicht von meinem WoW verschont.

Ich für meinen Teil bin ja ein großer Fitzek-Fan. Das heißt zwar nicht, dass mir jedes Buch von ihm super gefallen hat, aber der Großteil schon und der dann auch ganz besonders. Ende letzten Jahres erschien ja erst „Das Paket“ von ihm, aber schon am 14. März 2017 erscheint ein weiteres frisches Werk, auf welches ich mich wirklich sehr freue.

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Inhalt [amazon.de]:
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

 

Na, wer hat dieses Buch auch schon dick makiert auf seiner Wunschliste? Ich bin sehr gespannt wie das ganze umgesetzt wurde und ob mich das Buch wieder vom Hocker reißen kann. Habt ihr einen „Lieblings-Fitzek„?

Liebe Grüße und einen schönen Mittwoch euch allen!
Yvonne

Novemberschokolade – Ulrike Sosnitza

Novemberschokolade von Ulrike Sosnitza

Autor: Ulrike Sosnitza
Titel: Novemberschokolade
Originaltitel:
Seiten: 368 Seiten
Verlag: Heyne
Erschienen: 11. Oktober 2016
Preis: 9,99 €
ISBN-10: 3453359062
ISBN-13: 978-3453359062

Inhalt [amazon.de]:
Zimt, Koriander und natürlich Schokolade – in Würzburgs einzigartiger Chocolaterie liegen verheißungsvolle Düfte in der Luft. Hier zaubert Lea Winter die wunderbarsten Schokoladengenüsse. Doch Liebe und Begeisterung allein bezahlen keine Rechnungen. Lea steht kurz vor der Pleite, und der einzige Ausweg scheint die Teilnahme an einem Wettbewerb zu sein. Mitten in ihrer Recherche entdeckt sie ihre Mutter Anne, die vor über zwanzig Jahren spurlos verschwand, in der Fachzeitschrift der Chocolatiers. Lea macht sich auf den Weg zu ihr und erfährt eine lang verdrängte, furchtbare Wahrheit.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich aufgrund des schönen Covers gestoßen. Schokolade und Bücher – was will man mehr? Nachdem ich mir die Inhaltsbeschreibung durchgelesen habe, war es um mich geschehen. Ich mag diese Art von leichten, einfachen Büchern, bei denen man einfach mal für ein paar Lesestunden abschalten und entspannen kann. Und genau das konnte mir dieses Buch auch geben. Nicht mehr und nicht weniger.

Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen, allerdings sind mir die Szenenübergänge teilweise viel zu schnell beschrieben worden. Von dem einen auf den anderen Satz war die Protagonistin schon bei dem nächsten Tag oder Geschehen und die Geschichte bekommt dadurch kaum Zeit sich zu entwickeln und wirkt sprunghaft. Es geschieht für meinen Geschmack alles etwas zu schnell. Dadurch konnte man das Buch zwar auch sehr schnell durchlesen und man war auch sofort mittendrin, aber mir fehlte dadurch etwas die Nähe zu den einzelnen Charakteren und deren Beziehungen zueinander.

Ab einem gewissen Punkt zieht sich das Buch leider etwas wie Kaugummi. Irgendwie wusste ich nicht worauf die Geschichte letztendlich hinaus möchte. Leas Mutter konnte ich von Anfang an nicht leiden und die anderen Charaktere, ausgenommen Alessandro, wuchsen mir auch nicht wirklich ans Leserherz. Hier wurde leider etwas Potenzial verschenkt.

Das Buch macht große Lust auf richtig gute Schokolade und man lernt nebenbei einiges über die Pralinenherstellung. Dieser Einblick hat mir sehr gefallen und las sich auch sehr authentisch. Die Düfte die Lea täglich riechen kann, haben mich ganz neidisch werden lassen und ich hatte große Lust mir auch Pralinen zu gönnen.

Ich persönlich lese gerne mal ganz einfache Geschichten aus dem Leben ohne viel Schnickschnack und „Novemberschokolade“ ist so ein Buch für mich. Es fehlte etwas der Spannungsbogen und man hätte etwas mehr daraus machen können, es funktioniert aber auch so ganz gut.

Dadurch, dass sich die Geschichte kaum Zeit gelassen hat, hat mir einfach das gewisse Etwas gefehlt. Nichtsdestotrotz hat mir „Novemberschokolade“ von Ulrike Sosnitza alles in allem ganz gut gefallen und ich bin gespannt, ob noch mehr Bücher der Autorin erscheinen werden.

Fazit: Für Fans von leichter, kurzweiliger Frauenunterhaltung mit einer schokoladigen Note.

 Buchpunkte: 
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Waiting on Wednesday

wow

Und schon ist es wieder Mittwoch. Wenn man solche wöchentlichen Beiträge hat, dann merkt man noch viel mehr, wie schnell die Zeit vergeht. Heute habe ich ein bald erscheinendes WoW-Buch ausgesucht. Und zwar geht es um ein neues Buch von Sara Shepard, welches endlich in Deutschland erscheint. „The Amateurs“ erscheint am 13.02.2017 im cbt-Verlag und ich bin schon super gespannt.

Ich persönlich liebe die Bücher der Autorin sehr, auch wenn ich viele Kritikpunkte nachvollziehen kann, denn perfekt sind sie nicht, aber furchtbar unterhaltsam. Bei ihren Büchern kann ich absolut entspannen und sie tun der Seele gut. Leider werden die „Pretty Little Liars„-Bücher momentan nicht weiter übersetzt und das macht mich wirklich traurig.

Seit ein paar Tagen habe ich meinen Freund mit der Pretty Little Liars-Serie angesteckt und er hat sich/mir doch glatt die 5. Staffel gekauft. Ich schaue derzeit die 7. Staffel bei sky und bitte jeden hier NICHT zu spoilern, falls andere Mädels/Jungs den Beitrag lesen sollten und noch nicht so weit sind. Das wäre gerade bei dieser Serie wirklich sehr fatal.

THE AMATEURS - Wer zuletzt stirbt von Sara Shepard
Inhalt [amazon.de]:
Die Wahrheit ist zum Sterben schön…

Aeryn Kelly war elf, als ihre ältere Schwester Helena verschwand. Fünf Jahre später wird Helenas Leiche gefunden. Sechs Jahre später legt die Polizei den Fall zu den Akten, ohne einen Spur vom Mörder. Aeryn macht sich auf eigene Faust auf die Suche. Über die Website Case Not Closed nimmt sie Kontakt zu zwei Teenagern auf, Seneca und Maddox, die ebenfalls Angehörige verloren haben. Gemeinsam versuchen sie, den Fall Helena zu lösen. Doch als ihre Nachforschungen voranschreiten, schwant ihnen, dass ihre Zusammenarbeit kein Zufall ist. Und dass etwas – oder jemand – alle drei Fälle verbindet …

 

 

Zum Glück muss ich hier nicht mehr ganz so lange warten und ich denke es wird sofort am Erscheinungstag gekauft oder ich tätige noch eine Vorbestellung im Buchladen.

Lest ihr auch gerne Bücher von Sara Shepard? Ich habe noch die „Lying Game“-Reihe vor mir, aber momentan spare ich mir ihre Bücher auf, denn ich habe sie so gern, dass ich gerne noch welche vor mir haben möchte und leider inhaliere ich ihre Geschichten so schnell.

Leider habe ich auch oft die Befürchtung, dass ihre Bücher nicht weiter übersetzt werden, weil sie sich scheinbar zu schlecht verkaufen und das ist so so schade. Hier hoffe ich einfach weiterhin auf den cbt-Verlag und vielleicht steigen die Verkaufszahlen ja wie durch ein Wunder mal an.

Liebe Grüße
Yvonne

Neuzugänge

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Guten Morgen ihr Lieben

Ich weiß  gar nicht wie lange es her ist, dass ich mir neue Bücher gekauft habe. Gefühlt ist das wirklich eine Ewigkeit her. Da ich mir bei Amazon unbedingt ein Plusprodukt kaufen wollte, welches man nur ab einem Mindestbestellwert von 20,00 EUR bestellen konnte, sind zwei langersehnte Buchwünsche in den Warenkorb gehüpft.

Seit langem habe ich mich nicht mehr so über neue Bücher gefreut. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich diese beiden Büchern wirklich schon seit ein paar Wochen/Monaten haben wollte und schon mehrfach kurz davor war sie mir zu kaufen.

Sobald ich meine letzten Rezensionsexemplare gelesen habe, werde ich beide Bücher beginnen. Es kribbelt richtig in meinen Fingern nicht schon jetzt anzufangen, aber da ich wegen des Umzuges etwas im Rückstand mit meinen Rezensionsexemplaren bin, habe ich mir Prioritäten gesetzt und werde diese beiden Schmuckstücke erst lesen, wenn ich mit den anderen fertig bin.

Von beiden Büchern habe ich ausschließlich positives gehört und gelesen und ich bin schon fast vorher überzeugt, dass mir beide gefallen werden. Ich hoffe ich werde nicht enttäuscht.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende. Bei mir steht leider noch die alte Wohnung an. Die muss nämlich noch übergabefertig gemacht werden. Und ich hoffe so sehr, dass ich nächste Woche dann endlich mit der alten Wohnung durch bin und mich voll und ganz auf die neue konzentrieren kann, denn in der stehen natürlich noch einige Kartons rum.

Liebste Grüße
Yvonne

Waiting on Wednesday

wow

Ich versuche mich dieses Jahr mal an etwas anderen Beiträgen als ausschließlich Rezensionen und Neuerscheinungsposts etc. und habe mich heute mal für den WoW von Breaking the Spine entschieden. Ich denke der Titel ist eigentlich selbsterklärend, aber für diejenigen, die diese Beitragsreihe noch nicht kennen: Jeden Mittwoch wird ein Buch gepostet, auf welches man sich besonders freut und warum.

Mein WoW für diese Woche ist Paper Princess – Die Versuchung von Erin Watt:

produkt-13541Inhalt [amazon.de]:
Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …

Das Buch wird am 01.03.2017 im PIPER-Verlag erscheinen und ich bin schon ziemlich gespannt. Ich habe bisher ausschließlich positive Reviews gelesen und das Buch landete auch sofort in den US-Bestsellerlisten.

Es handelt sich hier um den ersten Band einer Serie die wirklich vielversprechend klingt. Die weiteren Teile erscheinen auch schon dieses Jahr im April und Mai.

Auf welches Buch freut ihr euch momentan am Meisten?

Liebe Grüße aus dem Umzugschaos
Yvonne

Sprachlos.

Veriss Tahereh Mafi Ich fürchte mich nicht Goldmann Verlag Rezension Juliette Adam Hannibal
Okay Leute, ich sags euch gleich. Solltet ihr dieses Buch mögen, so richtig doll mögen, ohne jegliche Kritikpunkte, dann werde ich mich jetzt furchtbar unbeliebt bei euch machen. Aber ohne Witz, das nehme ich bei diesem Buch jetzt einfach mal in Kauf. Es tut mir Leid, aber ich kann jetzt einfach nicht meinen Sabbel halten. Gerne könnt ihr das Buch in den Kommentaren und mir gegenüber verteidigen, ich lasse mich gerne auf Diskussionen ein. Dieses Buch hat in mir einfach das große Bedürfnis geweckt, meine schlechte Meinung über dieses Werk lauthals in die Welt zu schreien. Und hey, das schafft auch nicht jedes Buch, also ein indirekter Pluspunkt?

Tadaa! Herzlich Willkommen, treten Sie ein und nehmen Sie Platz. Hier ist mein lautes Gebrüll. I’m sorry about that! Und ja, Hannibal steht nicht ohne Grund auf dem Bild.

So so viele Leute haben mir dieses Buch empfohlen und mir ein tolles Leseerlebnis versprochen. Bei Lovelybooks hat dieses Buch sage und schreibe 540 mal eine 5 Sterne Bewertung bekommen und bei amazon ganze 93 mal! Wenn ich einem Buch 5 Sterne gebe, dann muss ich es als extrem gut befunden haben und ich kann mir einfach nicht erklären, wie es das Buch geschafft so eine hohe Bewertung zu bekommen.

Meine Erwartungen waren wirklich nicht hoch, ich dachte bloß, dass es wahrscheinlich Spaß machen wird es zu lesen, wenn es so viele tolle Bewertungen hat und es mir darüber hinaus sogar wärmstens im Freundeskreis empfohlen wird. Das passiert ja nun auch nicht alle Tage. Nun gut, Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden und mein Geschmack scheint sich in diesem Fall auf einem anderen Planeten befunden haben.

Ich werfe mal kurz einen positiven Punkt ein, denn so viele habe ich ja leider nicht finden können. Dieses Buch liest sich unglaublich schnell. Ich meine so richtig schnell. Selten habe ich ein Buch gleichzeitig so schlecht gefunden und trotzdem schnell beendet. Es hat zum Glück nur 316 Seiten, daher ist der schreiend unrealistische Horror schnell überstanden, aber wäre der Inhalt in meinen Augen nicht so dämlich, dann wäre ich von der Autorin wahrscheinlich sogar durchaus begeistert gewesen.

Vielleicht liegt das ja an der deutschen Übersetzung, aber der ach so besondere Schreibstil, der mir am Anfang wirklich irgendwie gefallen hat, nervte am Ende nur noch und wirkte mehr als aufgesetzt. Es war einfach zu blumig und zu viel des Guten.
Solltet ihr das Buch noch nicht gelesen haben und ernsthaft überlegen, es noch lesen zu wollen, dann lest den nächsten Abschnitt bitte nicht mit. Es werden ab jetzt SPOILER zum wesentlichen Inhalt enthalten sein. Unter „Spoiler Ende“ dürft ihr dann spoilerfrei wieder mitlesen.

SPOILER

Die arme arme Juliette wurde ja regelrecht von ihren Eltern verstoßen, auch, weil ihre Eltern sie ja auch nicht anfassen konnten. Jetzt mal ohne Scheiß. Am Ende bekommt sie ja so einen super schönen Ganzkörperanzug geschenkt. Sind ihre Eltern und sie selbst wirklich nie auf die Idee gekommen ihr ein paar Handschuhe anzuziehen oder sie zu bedecken, nur um sie mal in den Arm nehmen zu können oder ähnliches? Aber nee, lieber abschieben, sonst hätte es diese Geschichte in dieser Form ja nicht geben können.

Dann kommen wir mal zu der Szene der grandiosen Flucht. Sorry, aber ich muss mir gerade wirklich das lachen verkneifen. Adam hat ja wunderbar vorgesorgt und einen Panzer stehen gehabt. Alles schick, sie haben es geschafft, Kussi Kussi, steigen ein und fahren los in Richtung „zu Hause“. Ungelogen, innerhalb von gefühlten 5 Minuten sind sie angekommen. Das hat mir das Gefühl gegeben, dass Adams Heim gleich um die Ecke liegt und was macht das bitte für einen Sinn? Keinen!

Und jetzt das allerschlimmste. Adam und Juliette. Juliette und Adam. Die beiden kennen sich von früher aus der Schule. Beide haben sich wegen ihrer Leidensgeschichte wahrgenommen, aber NIE ein Wort miteinander gewechselt. Trotzdem verkauft uns die Autorin die große Liebe der beiden. Wie soll das bitte gehen? Es ist einfach unrealistisch und es schreit einem hier doch ins Gesicht, dass das einfach bescheuert ist. Wenn ich noch nie ein Wort mit jemandem gewechselt habe, dann rede ich nicht von Liebe, geschweige denn, lasse mich von demjenigen anfassen. Hallo? Und natürlich muss ab dem Zeitpunkt auch jede Sekunde genutzt werden, um sich innig zu küssen, anzufassen, zu duschen und was weiß ich nicht alles. In der Situation in der die beiden eigentlich stecken?  No way!

SPOILER ENDE

Hätte die Autorin mehr Zeit in die Entwicklung der Charaktere, deren Gefühle, sowie den Verlauf der Geschichte investiert und das Buch von mir aus dadurch 200 Seiten mehr gehabt, dann hätte ich das Buch vielleicht echt mögen können. Denn der Schreibstil und die aufgebaute Spannung war wirklich ganz nett und hatten durchaus Potenzial. Und dieses Potenzial wurde mit voller Wucht in die Tonne geschmissen. Hübsches Cover drauf und fertig. Zum Cover noch kurz: Was soll das hautfarbene direkt unter dem Kleid sein? Ein abgebrochenes Bein? Ein unförmiger Fuß? Man weiß es nicht.

Und der Titel? Passt ja mal null. „Ich fürchte mich nicht“? Warum wählt man so eine Übersetzung? Da finde ich den Originaltitel mit „Shatter me“ zwar passender, aber selbst der macht meiner Meinung nach keinen größeren Sinn. Aber hey, ich finde den Inhalt ja auch beschissen, deswegen kritisiere ich hier wahrscheinlich jetzt alles was mich auch nur im entferntesten stört.

Gerne hätte ich die weiteren Teile gelesen, einfach um zu erfahren, wie es denn nun alles weiter geht und warum Juliette solche Kräfte hat. Aber aus o.g. Gründen werde ich mir das einfach nicht antun und besseren Büchern die Chance geben, mich zu begeistern.

So, abschließend kann ich sagen, dass mich dieser Beitrag etwas befreit hat und ich jetzt hoffentlich ohne weitere Gedanken an das Buch zu verschwenden, in neue Abenteuer starten kann!

Liebste Grüße an alle Fans oder Nicht-Fans des Buches. Bitte nehmt mir den Beitrag nicht allzu übel!


 

Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben – Matt Haig

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Autor:
Matt Haig
Titel: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
Originaltitel: REASONS TO STAY ALIVE
Seiten: 304 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erschienen: 18. März 2016
Preis: 18,90 €
ISBN-10: 3423280719
ISBN-13: 978-3423280716

Inhalt [amazon.de]:
»Weise, komisch, lebensbejahend.« Joanne Harris

Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein – ebenso unterhaltsam wie berührend.

»Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.« Matt Haig

Meine Meinung:
Oh man. Dieses Buch hat es mir echt gegeben und ich habe wirklich großen Respekt davor es zu rezensieren. So oder so wird diese Rezension nicht ausdrücken können wieviel mir dieses Buch bedeutet und was ich beim lesen empfunden habe. Das ist leider zu schwierig in Worte zu fassen, aber ich werde es zumindest so gut es geht versuchen. Nur so viel: Ein neues Herzensbuch.

Depression ist so ein starkes Thema, vor allem, wenn man auch mal betroffen war oder ist. Bei mir selbst wurde es ärztlich nie diagnostiziert (ich war deswegen nie beim Arzt) und ich möchte auch nicht behaupten, dass ich eine derart stark ausgeprägte Depression hatte wie Matt Haig, aber ich kann mich so sehr mit diesem Thema und einigen Situationen identifizieren, dass ich davon ausgehen muss zumindest betroffen gewesen zu sein. Auch heute habe ich noch manchmal mit depressiven Phasen zu kämpfen.

Dass oft behauptet wird, dass die Depression eine Modeerscheinung ist, ist traurig und dumm und ich hoffe, dass dieses Buch dazu beitragen wird die Sicht einiger Menschen zu verändern bzw. zu erweitern. Für meinen Teil kann ich sagen, dass mir dieses Buch sehr viel gegeben hat. Es hat mich stellenweise abholen und zum nachdenken anregen können. Und das können nur sehr wenige Bücher. Es beinhaltet Reflektionen aus Matt Haigs eigener Depression, sowie positiven Gedanken und Tipps für die Zukunft.

Das Buch ist in 5 Abschnitte eingeteilt. Fallen, Landen, Aufstehen, Leben und Sein. Mir konnte jeder Abschnitt etwas geben und ich kann nicht klar definieren, welches mir nun am Besten gefallen hat. Das gesamte Buch ist im Gesamten betrachtet einfach unglaublich stark. Der Schreibstil von Matt Haig ist einfach und melancholisch zugleich.

Am Anfang werden die Symptome einer Depression sowie einer Depression mit Angststörung angesprochen. Hier kann man schon gut erkennen wie schwer es Menschen mit Depressionen haben. Im weiteren Verlauf des Buches erzählt uns Matt von sich und seinem Umfeld. Wie ist es dazu gekommen, dass er in eine Depression gefallen ist, wie hat seine Familie reagiert und wie ist er damit umgegangen.

Matt Haig gibt uns Tipps die er selbst mehr oder weniger verfolgt, er gibt sogar Buchtipps und gibt uns auch einen Einblick in die Köpfe von anderen Depressiven zu dem Hashtag #reasonstostayalive, die in dem Buch abgedruckt wurden. Einige davon haben mich traurig gestimmt und ich hoffe, dass sich keiner von denen das Leben genommen hat. Das Thema Selbstmord wird auch angesprochen und hier fand ich einen Fakt sehr interessant: Prozentual sind mehr Frauen als Männer von Depressionen betroffen, allerdings nehmen sich mehr Männer als Frauen wegen der Depression das Leben.

Der Titel des Buches ist perfekt. „Reasons to stay alive“ beschreibt einfach auf den Punkt genau, was uns das Buch mitteilen möchte. Das Cover gefällt mir im Deutschen einen Ticken besser, wobei sich beide in ihrer Klarheit und Schlichtheit nicht viel nehmen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag. Sowas ist ja leider nicht immer selbstverständlich.

Danke an den Autor, Matt Haig, dass er seine Gedanken mit uns/mir geteilt hat. Es hat so gut getan. Ich wünsche ihm von ganzem Herzen, dass er weiterhin kämpft und Freude am Leben hat.

Fazit: Es ist kein Ratgeber, es ist kein Roman, es ist keine Biographie. Es ist von allem ein bisschen.

Buchpunkte:
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