Ragdoll – Daniel Cole

Daniel Cole Ragdoll Review Rezension Dein letzter Tag WonderlandBooks TheWonderlandBooks Ullstein Verlag Thriller

Autor: Daniel Cole
Titel: Ragdoll – Dein letzter Tag
Originaltitel: Ragdoll
Seiten: 480 Seiten
Verlag: Ullstein Verlag
Erschienen: 27. März 2017
Preis: 14,99 €
ISBN-10: 3548289193
ISBN-13: 978-3548289199

Inhalt [amazon.de]:
Der umstrittene Detective William Oliver Layton-Fawkes, genannt Wolf, ist nach seiner Suspendierung wieder in den Dienst bei der Londoner Polizei zurückgekehrt. Wolf ist einer der besten Mordermittler weit und breit. Er dachte eigentlich, er hätte schon alles gesehen. Bis er zu einem grausigen Fund gerufen wird. Sechs Körperteile von sechs Opfern sind zusammengenäht zu einer Art Flickenpuppe, einer »Ragdoll«.
Gleichzeitig erhält Wolfs Exfrau eine Liste, auf der sechs weitere Morde mit genauem Todeszeitpunkt angekündigt werden. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, doch der Ragdoll-Mörder ist der Polizei immer einen Schritt voraus. Und der letzte Name auf der Liste lautet: Detective William Oliver Layton-Fawkes

Meine Meinung:
Die Rezension zu diesem Buch fällt mir leider unglaublich schwer. Ich hatte mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, weil mich der Plot an eine meiner Lieblingsserien erinnerte: Hannibal. Da gibt es eine Folge, wo auch Leichenteile „zusammengebastelt“ wurden und ich war sofort fasziniert und neugierig auf das Buch. Zudem konnte man vor ein paar Monaten für das Cover abstimmen und es war tatsächlich mein „Wunschcover“.

Warum auch immer konnte mich das Buch nicht so begeistern, wie ich es mir erhofft hatte. Leider kann ich auch nicht genau darlegen, warum es mich einfach nicht so überzeugen konnte. Ein großer Punkt ist wahrscheinlich der, dass ich zu den Charakteren keine Bindung aufbauen konnte. Ich hatte am Anfang auch massive Probleme all die Namen und Charaktere auseinander zu halten und mir zu merken. Das hat mich echt unglaublich an mir selbst genervt und ich hatte kaum Spaß.

Irgendwann hat sich das dann gegeben, trotzdem kam ich oft nicht hinterher. Es passiert wirklich viel auf den 480 Seiten, was eigentlich für das Buch spricht. Nichts finde ich bei einem Thriller schlimmer, wenn kaum etwas passiert. Dennoch kam ich manchmal einfach nicht mehr mit. Es waren mir einfach zu viele Personen und Situationen und ich konnte mich schlecht konzentrieren. Zudem gibt es viel zu viele Erzählstränge und Nebenhandlungen, die oft auch uninteressant waren. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, nicht ausschließlich aus Wolfs Sicht und das hat mir nicht auch gefallen.

Vielleicht lag das auch daran, dass Daniel Cole seine Figuren immer mal wieder anders genannt hat. William Oliver Layton-Fawkes wird zum Beispiel gerne mal mit Wolf, Will oder Fawkes angesprochen. Da er nicht die einzige Erzählstimme hatte, war das für mich persönlich noch störender. Ab irgendeinem Punkt sind es einfach zu viele Namen und Wolf ist nicht die einzige Figur gewesen, die unterschiedlich angesprochen wurde.

Der Schreibstil von Daniel Cole hat mir sehr gut gefallen und ich würde durchaus ein weiteres Buch von ihm lesen. Die Geschichte an sich fand ich in Ordnung, aus dem Plot hätte man meiner Meinung nach aber irgendwie mehr herausholen können. Irgendwo blieb die Spannung auf der Strecke. Zum Ende hin wurde nochmal einiges an Verwirrung gestiftet und das hat ordentlich mitfiebern lassen. Trotzdem hat mir im Gesamten einfach etwas gefehlt. Ich hätte das Buch auch nicht als Thriller eingeordnet, sondern eher als Krimi. Vielleicht bin ich aber auch einfach anderes gewohnt was Spannung und Brutalität etc. angeht.

Wolf war mir als Hauptfigur schlichtweg nicht sympathisch. Ich mochte ihn einfach nicht. Aber auch die anderen Charaktere haben es nicht besser gemacht. Ich kann mich an keine Figur erinnern, die ich nett fand und deren Entwicklung mich ernsthaft interessiert hat.

Vielleicht gebe ich der Reihe nochmal eine Chance, sollte ein zweiter Band erscheinen, allerdings bin ich mir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sicher und tendiere eher zu einem Abbruch der Reihe. Potenzial war auf jeden Fall da, wurde aber in meinen Augen nicht ausgeschöpft. Schade.

Fazit: Konnte meine Erwartungen nicht erfüllen.

Buchpunkte:
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Fuchsteufelsstill – Niah Finnik

Niah Finnik Fuchsteufelsstill ullstein fünf
Autor:
Niah Finnik
Titel: Fuchsteufelsstill
Originaltitel:
Seiten: 304 Seiten
Verlag: Ullstein fünf
Erschienen: 07. April 2017
Preis: 14,99 €
ISBN-10: 396101003X
ISBN-13: 978-3961010035

Inhalt [amazon.de]:
Niemand ist normal, ohne verrückt zu sein

Die siebenundzwanzigjährige Juli steht mitten im Leben – manchmal sogar ein bisschen zu sehr. Sie ist Autistin und jeder Tag bedeutet eine gewaltige Masse an Emotionen, die es zu meistern gilt. Als Juli nach einem missglückten Suizidversuch auf eine psychiatrische Station kommt, trifft sie dort auf die überschwänglich-herzliche Sophie und auf Philipp, der mal mehr und mal weniger er selbst, aber stets anziehend für Juli ist. Die drei nehmen Reißaus und verbringen ein gemeinsames Wochenende, nachdem nichts mehr so ist wie zuvor.


Meine Meinung:
In letzter Zeit bin ich auf der Suche. Auf der Suche nach Geschichten die mich berühren und etwas in mir zum klingen bringen. Die mich zum nachdenken anregen und die mich weiterentwickeln. So bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich habe mich darauf eingelassen und wurde nicht enttäuscht. Es kam zur richtigen Zeit in der richtigen Stimmung. Allerdings fällt es mir unglaublich schwer meine Meinung in Worte zu fassen.

Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz Besonderes. Er ist klar, ausdrucksstark und ehrlich. Das hat mir wirklich unglaublich gut gefallen. Sie konnte mich damit direkt ansprechen und hat mich berührt. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und mir auch bewusst Zeit gelassen. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei nicht um ein Buch, dass man einfach mal nebenbei lesen sollte. Es regt zum nachdenken an und das oft über den Buchdeckel hinaus.

Juli war mir von Anfang sehr sympathisch, obwohl sie in meinen Augen einen sehr schwierigen Charakter hat. Sie passt nicht in die Masse, aber gerade das hat mir gefallen. Einige Ängste, die sie empfunden hat, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Ich konnte mich teilweise sowieso unglaublich gut mit ihr und ihren Ängsten identifizieren und das hat mich oft sprachlos dasitzen lassen. Niah Finnik hat es geschafft einige Dinge in so schöne Sätze zu verpacken, dass ich sie mir markiert habe.

Sophie hat mein Herz erobert. Sophie ist im Grunde das krasse Gegenteil von Juli und tut ihr in meinen Augen auf eine ganz besondere Art gut. Sophie könnte ich mir als Freundin vorstellen, während es mir mit Juli wahrscheinlich schwer fallen würde. Auch Sophie ist nicht einfach, allerdings von Grund auf fröhlicher Natur. Das hat der Stimmung des Buches wirklich sehr gut getan.

Philipp verblasst in meinen Augen neben Juli und Sophie etwas. Er konnte mich irgendwie nicht so stark berühren. Wahrscheinlich konnte ich mich mit ihm und seiner Krankheit auch einfach am wenigsten identifizieren. Dennoch war gerade sein Lauf der Geschichte höchst interessant für mich, da ich vorher noch nie etwas in diese Richtung gelesen habe oder Menschen kenne, die an seiner Krankheit leiden.

Man mag es kaum glauben, aber die drei funktionieren zusammen auf eine ganz irrwitzige Art total gut zusammen, obwohl sie so verschieden sind. Ich bin gerne mit ihnen durch Berlins Straßen gegangen und habe sie begleitet. Es kam zu ganz spontanen und auch alltäglichen Situationen, die durch ihre jeweiligen Krankheiten entsprechend ausgeartet sind. Die Gedankengänge und die Entwicklung von Juli haben mir wohl am Besten gefallen.

Das Ende des Buches hat mich etwas unentschlossen dastehen lassen, da es meiner Meinung nach abrupt endet ohne ein Ende gefunden zu haben. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie hatte ich einen anderen Abschluss erwartet mit dem ich für mich besser abschließen kann und fühle mich nun einfach ein Stück leer.

Das Buch weckt Emotionen auf einer ganz anderen Ebene als es „normale“ Romane tun. Für mich ist dieses Werk etwas Besonderes und ich hoffe, dass es noch viele Menschen lesen werden. Vielleicht nicht die breite Masse, aber diejenigen, die wie ich, auf der Suche sind.

 Fazit: Ausdrucksstarkes, deutsches Debüt einer sprachgewandten Autorin.

Buchpunkte:
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Gelesenes Februar 2017

Gelesenes Februar 2017 TheWonderlandBooks WonderlandBooks Buchblog Flensburg

Guten Morgen!

Das Wochenende ist vorbei, der März ist seit einigen Tagen schon in vollem Gange und ich dachte mir, dass es an der Zeit ist, euch zu zeigen, was ich im Februar diesen Jahres gelesen habe. Der Februar war lesetechnisch wirklich herausragend für meine Verhältnisse. Meine Leselust ist momentan wirklich enorm groß. Endlich wieder, es tut so unglaublich gut, nach all dem Umzugsstress.

Im Februar habe ich ganze 10 Bücher gelesen/gehört. Ich habe es mir während des Umzuges angewöhnt Höhrbücher zu hören und LIEBE es. In jeder freien Minute (beim kochen, abwaschen, zur Arbeit gehen,..) höre ich nun Hörbücher. Da ich nur ungekürzte Varianten höre, zähle ich diese auch zu „gelesen“. Zudem bin ich ein kleiner Fuchs. Ich höre mir Bücher an, die seit längerem auf meinem SuB liegen. So minimiere ich nebenbei sogar meinen SuB und das ist unglaublich genial, da ich bei Neuzugängen nun ein noch weniger schlechtes Gewissen habe.

Als Hörbuch gehört, habe ich diesen Monat Night School von C. J. Daugherty, Reckless von Cornelia Funke, Der Nachtzirkus von Erin Morgenstern und Ein Leuchten im Sturm von Nora Roberts. Bei Reckless von Cornelia Funke muss ich allerdings sagen, dass ich es irgendwann nochmal selbst lesen werde. Mir fehlten die Illustrationen und irgendwie hat mir das Hörbuch nicht gefallen. Oft konnte ich den Geschehnissen gar nicht richtig folgen. Der Sprecher hat mir zudem auch nicht zugesagt.

Zu einigen der Bücher habe ich Rezensionen veröffentlicht. Also wen diese interessieren, kann gerne mal auf meinem Blog stöbern.

Meine Highlights:
Ich gebe dir die Sonne von Jandy Nelson (LEST ES!)
Die Diamant Krieger Saga • La Lobas Versprechen von Bettina Belitz (Ich liebe es!)
Billy the Beast von Jörg Menke-Peitzmeyer (Unglaublich witzig!)

Meine Flops:
Skinny Bitch von Rory Freedman und Kim Barnouin (Veganismus-Propaganda vom  Feinsten)
Ein Leuchten im Sturm von Nora Roberts
Reckless von Cornelia Funke (das lag wie bereits erwähnt an dem Hörbuch)

Wie ihr seht, war mein Monat Februar lesetechnisch wirklich ausgezeichnet. Ich habe zwei neue Lieblingsbücher für mich entdeckt und nur drei Fehlgriffe gehabt. Was habt ihr im Februar gelesen? Ist bei mir ein Buch dabei, welches euch auch so gefallen oder nicht gefallen hat? Schreibt es mir gerne in die Kommentare.

Liebe Grüße und eine wunderschöne Woche,
Yvonne

Billy the Beast – Jörg Menke-Peitzmeyer

Billy the beast jörg menke peitzmeyer ullstein rezension roman

Autor: Jörg Menke-Peitzmeyer
Titel: Billy the Beast. Ein Traum von einem Tiger
Originaltitel:
Seiten: 272 Seiten
Verlag: Ullstein Verlag
Erschienen: 24. Februar 2017
Preis: 10,00 €
ISBN-10: 3548289118
ISBN-13: 978-3548289113

Inhalt [amazon.de]:
Bert ist dick. Sogar sehr dick. Stolze 101 Kilo bringt er auf die Waage. Alles nervt. Gut, dass es Günther Jauch gibt: Bei seiner Lieblingssendung kann Bert ungestört von zu Hause mit raten. Doch dann ändert sich alles: Bert wird das Maskottchen einer Eishockeymannschaft und als „Billy the Beast“ im Tigerfell berühmt. Die Pfunde purzeln, eine glücklichere Welt unterhalb der 100-Kilo-Grenze scheint möglich. Aber bald kommt die Millionenfrage: „Wie erobert man das Herz einer Cheerleaderin?“ Der Zusatzjoker muss her …

Meine Meinung:
Dieses Buch hat förmlich nach mir gerufen, nachdem ich die Inhaltsangabe und die Leseprobe gelesen habe. Bei „Billy the Beast“ handelt es sich um den Debütroman von Jörg Menke-Peitzmeyer, der mit einem Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds gefördert wurde.

Das Buch fängt direkt mit unserem Hauptprotagonisten Bert Stutenkemper an. Man lernt ihn, seine aktuellen Familienverhältnisse und Essprobleme kennen. Er lebt für Süßigkeiten, allen voran Twix! Davon landet nicht nur einer in seinem Bauch, nein, er schafft locker um die 8 Riegel und mehr an einem Tag. Seine Mutter ist alleinerziehend und angelt sich einen Mann nach dem anderen, den sie dann bereits am Frühstückstisch deftig bekocht. Das Übergewicht von Bert ist also schnell erklärt und schon geht die Achterbahn des Lebens und des Buches für den Leser los.

Es gibt eine Szene, ziemlich am Anfang, die musste ich unbedingt meinem Freund vorlesen. Wir haben schallend gelacht und ich hatte Tränen in den Augen. Das ist mir wirklich noch nie bei einem Buch passiert. Der Autor hat meinen Humor getroffen. Leider konnte dieser doch sehr hohe Humorbogen nicht das ganze Buch über so extrem hoch gehalten werden, allerdings geht es in der Geschichte auch um mehr als nur den Witz und die humoristischen Sprüche und Situationen. Auch das Thema Mobbing spielt eine große Rolle und ich musste sehr oft schmunzeln. Mobbing ist natürlich unter aller Sau, aber wer kennt die typischen Klischees aus der Jugend nicht? Auch hier schafft der Autor es, alles sehr lustig zu verpacken, obwohl einem klar ist, dass einige Dinge einfach nicht in Ordnung sind.

Es geht im Großen und Ganzen um das Thema Übergewicht in der Jugend und das wird hier mit viel Witz und Humor prächtig dargestellt. Einiges mag vielleicht überspitzt gewesen sein, anderes dafür aber umso realistischer. Mit einigen Dingen konnte ich mich sehr gut identifizieren und ich habe rückblickend einige Situationen in meiner Jugend nochmal Revue passieren lassen. Nicht wirklich witzig, aber durchaus wichtig für mich.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Jungs zu diesem Roman greifen werden. Mein Freund wollte es am liebsten auch sofort lesen, aber nichts da! In der Regel lese ich gar nicht so oft witzige Romane, aber dieser hier hat es mir wirklich angetan. Hoffentlich schreibt der Autor noch mehr solcher Romane, denn lustig kann er!

Man kann dieses Buch als reinen humoristischen Roman lesen oder auch zwischen den Zeilen für sich selbst fündig werden und etwas für sich mitnehmen. Solltet ihr neugierig geworden sein, lest euch unbedingt mal die Leseprobe durch, vielleicht trifft diese ja auch euren Geschmack.

Fazit: Das lustigste Debüt, welches ich je gelesen habe!

 Buchpunkte: 
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Neuerscheinungen Februar 2017


Hallo meine Lieben

Erst dachte ich, dass im Februar gar nicht so viele neue Bücher erscheinen, die mich interessieren könnten, aber wie ihr seht, habe ich da weit gefehlt.

Am Meisten freue ich mich auf „The Amateurs“ von Sara Shepard. Ich liebe ihre Bücher einfach, auch wenn sie nicht immer perfekt sind und ich kritischere Stimmen durchaus nachvollziehen kann. Für mich sind sie auch in ihrer unperfektheit Perfekt. Für mich auf jeden Fall ein Must-Read!

Billy the Beast“ von Jörg Menke-Peitzmeyer habe ich erst vor ein paar Tagen entdeckt und nach der Leseprobe musste es einfach sofort auf meiner Wunschliste landen. Schaut ruhig mal rein, ich fand es unglaublich witzig geschrieben und bin schon sehr gespannt auf den Gesamtinhalt.

Wir zwei in fremden Galaxien“ von Kate Ling interessiert mich hauptsächlich wegen des Themas. Ich steh momentan total auf „Weltraum-Geschichten“. Habt ihr „Passengers“ im Kino gesehen? Ich fand ihn grandios, wobei ich auch hier die Kritiker teilweise verstehen kann. Mir hat er trotzdem extrem gut gefallen.

Auf „Liebe mich nicht • Götterfunke“ von Marah Woolf hat mich der Verlag selbst aufmerksam gemacht und ich bin jetzt total neugierig, werde aber erstmal ein paar Rezensionen dazu abwarten und dann entscheiden, ob ich es mir zulegen werde.

Von Lauren Oliver erscheint mit „Als ich dich suchte“ ein neues Buch der Autorin in Deutschland. Für Fans sicherlich ein Muss.

Auch Colleen Hoover Fans werden diesen Monat wieder bedient. Mit „Nächstes Jahr am selben Tag“ erscheint ein weiterer Einzelroman der Bestseller-Autorin. Ich selbst habe noch nichts von ihr gelesen, aber werde dies 2017 hoffentlich mit „Weil ich Layken liebe“ nachholen.

Auf welche Neuerscheinungen freut ihr euch besonders? Gibt es überhaupt Bücher im Februar, die ihr unbedingt lesen möchtet? Schreibt mir gerne in die Kommentare.

Liebe Grüße
Yvonne

Monatsrückblick

Harry Potter, Selection, Knaur, Liebe Zimt und Zucker, Julia Hanel, Die Nacht schreibt uns neu, Dani Atkins, Kiera Cass, Carlsen, Verlag, 2016, Luna, September, Sophie Kinsella, WonderlandBooks, TheWonderlandBooks, the cursed child, das verwunschene Kind,

Moin Moin!

Pünktlich zum 1. Oktober gibt es heute meinen Monatsrückblick für den September. Das Wetter war ja größtenteils noch erstaunlich schön, auch hier an der Ostseeküste. So langsam werden die Abende aber leider wieder dunkler und dunkler. Ich für meinen Teil lese momentan am liebsten am Tag, wenn es schön hell ist und ich keine künstliche Helligkeit erschaffen muss. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf die Weihnachtszeit, denn ich liebe den Dezember einfach. Schoki, warme Decken, Bücher, gutes Essen..hach ja, aber ein bisschen darf ich mich noch gedulden. Wollen wir erst einmal den Herbst begrüßen.

Genug vom Wetter, kommen wir nun zu meinen gelesenen Büchern! Da ich eine Woche in Amsterdam war und dort alles andere gemacht habe, als zu lesen, habe ich im Endeffekt doch nicht so viel geschafft, wie ich es wahrscheinlich gekonnt hätte, denn der Monat hat richtig gut angefangen.

Mein Monatsflopp war definitiv „Ich fürchte mich nicht“ von Tahereh Mafi. Wer wissen möchte, was mich an dem Buch alles gestört hat, kann sich gerne meinen Blogbeitrag dazu durchlesen. -> HIER

Mein Monatshighlight wiederum kann ich gar nicht eindeutig benennen. „Selection – Die Kronprinzessin“ von Kiera Cass hat mich positiv überrascht, weil ich schlechteres erwartet hatte. Es hat mir deutlich besser gefallen als „Der Erwählte“ und ich werde mir den fünften Band sehr bald kaufen.

Ich denke den ersten Platz teilen sich „Die Nacht schreibt uns neu“ von Danit Atkins und „Liebe, Zimt und Zucker“ von Julia Hanel. Obwohl letzteres zwar einen Bewertungspunkt mehr erhalten hat, hat mich „Die Nacht schreibt uns neu“ auch im Nachhinein noch begeistern können und ich musste es noch ein paar Tage danach „verarbeiten“.

Nach meinem Kurztrip nach Amsterdam, war ich dann noch zu der Lesenacht im CARLSEN-Verlag eingeladen und bin dort mit meinem Freund direkt nach dem Urlaub hingeflogen. Und Leute, es war so ein schöner Abend mit so vielen tollen Menschen. Die haben sich so unglaublich viel Mühe gegeben. Lustig war dann, dass einige ein Foto mit meinem Freund machen wollten, weil er wirklich sehr viel Ähnlichkeit mit dem Harry Potter-Darsteller Daniel Radcliffe hat.

lesenacht

© Nadine T.C. Meyer

Die Vorstellung, dass jetzt einige Menschen ein Foto mit meinem Freund haben ist unglaublich witzig und es war so ein surreales Gefühl. Ich meine mir ist bewusst, dass er wirklich starke Ähnlichkeit mit Daniel hat, aber wenn man ihn jeden Tag sieht, dann vergeht das irgendwann. Haha.

Das Theaterskript (!), haben mein Freund und ich dann gleich an dem darauffolgenden Abend verschlungen. Mir war bewusst, dass es kein „richtiges“ Buch, sondern ein Theaterskript sein wird, daher habe ich keine derart schlechte Meinung wie einige andere. Dennoch bin ich jetzt auch nicht hellauf begeistert. Ich habe mich gefreut wieder zurückkehren zu dürfen und es hat Spaß gemacht es zu lesen, dennoch grenze ich es ein wenig von den „richtigen“ Büchern ab. Das finde ich aber völlig okay und ich kann gut damit leben.

Nach meinem Urlaub habe ich mich dann dazu entschlossen mir endlich den Wunsch einer neuen Kamera zu erfüllen. Ja, etwas bescheuert, es NACH dem Amsterdam-Urlaub zu tun, aber nun gut. Jetzt warte ich darauf, dass ein Media-Markt-Mitarbeiter bei mir anruft und mir mitteilt, dass ich das gute Stück abholen darf.

Abschließend kann ich sagen, dass der September ein schöner Monat mit vielen tollen Ereignissen und Büchern gewesen ist. Ich bin gespannt, was der Oktober mir für Bücher bereit hält.

Liebe Grüße und ein schönes, langes Wochenende euch allen!
Yvonne

 

Liebe, Zimt und Zucker – Julia Hanel

Liebe, Zimt und Zucker, Julia Hanel, Rezension, WonderlandBooks, TheWonderlandBooks, Ullstein, Verlag, Rezension, Rezi, 2016

Autor: Julia Hanel
Titel: Liebe, Zimt und Zucker
Seiten: 412 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch
Erschienen: 09. September 2016
Preis: 9,99 €
ISBN-10: 3548287883
ISBN-13: 978-3548287881

Inhalt [amazon.de]:
Wenn das Leben dir nur schwarzen Kaffee gibt, frag nach Zimt und Zucker!
Marit zieht für ihre große Liebe extra von Hamburg in die Kleinstadt. Doch dann verlässt Tobias sie von einen Tag auf den anderen und Marit steht vor dem nichts. Spontan nimmt sie einen Job im Coffeeshop an, was eigentlich so gar nicht ihr Ding ist. Und während sie sich mit ihrem dauerentspannten Kollegen Moritz und den anderen skurrilen Kleinstadtbewohnern herumschlägt, tritt plötzlich ein ganz neuer Mann in ihr Leben. Als sie im Coffeeshop einen USB-Stick findet, macht sie sich auf die Suche nach dessen Besitzer. Mit Julian hat sie zunächst nur per E-Mail Kontakt, doch Marit merkt, dass sie mehr möchte. Von Julian, vom Leben.

Meine Meinung:
Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich mich auf dieses Buch im September besonders gefreut habe. Mir hat das erste Buch der Autorin 2015 sehr gefallen, daher war für mich sofort klar, dass ich ihr neuestes Werk auch lesen möchte. Und ich darf stolz verkünden, dass mir die Autorin mit diesem Buch ein Jahreshighlight beschert hat, wie ich es nie für möglich gehalten hätte.

Das Cover ist mindestens so süß wie der Titel und der Inhalt. Mit Marit hat Julia Hanel eine Figur erschaffen, mit der man sich leicht anfreunden kann. Marit wird von ihrer großen Liebe sitzen gelassen und sitzt nun mehr oder weniger in Altberg fest. Um über die Runden zu kommen und sich klar zu werden, was sie im Leben wirklich will, fängt sie einen Job im einzigen Coffeeshop der Stadt an. Dort lernt sie unter anderem ihren Kollegen Moritz kennen, der eine Ausstrahlung wie Johnny Depp haben soll.

Die Geschichte kommt ins Rollen, als Marit einen USB-Stick findet. Neugierig wie sie ist, schaut sie sich die darauf gespeicherten Dateien an. Neben einigen Urlaubsfotos findet sie auch die E-Mail-Adresse des Besitzers und zögert nicht lange ihn zu kontaktieren. Die beiden schreiben sich mehrfach humorvolle Mails hin und her und man fiebert auf das erste Treffen hin. Es handelt sich hier aber um keinen „E-Mail-Roman“!

Der Plot hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich habe eine süße Liebesgeschichte erwartet und habe mehr als das bekommen, wenn ich ehrlich bin. Das Buch ist überaus realistisch geschrieben worden und ich habe bis heute das Gefühl Marit im echten Leben zu kennen. Das ist natürlich etwas bescheuert, aber in meinem Leserherz ist sie nun ein fester Bestandteil. Marit hat mich mit einigen Entscheidungen echt überrascht und ich dachte oft, dass die Geschichte in eine komplett andere Richtung gehen wird.

Und gerade die Tatsache, dass ich nicht mit diesem Verlauf und dem Ausgang der Geschichte gerechnet habe, macht es sehr besonders für mich. Noch dazu musste ich es mir verkneifen, beim nächsten Bäcker eine Zimtschnecke zu kaufen, denn die konnte ich förmlich beim Lesen riechen und schmecken.

Nicht nur Marit hat mir gut gefallen, nein, auch Emil, der Opa von Moritz, konnte mein Herz für sich gewinnen. Was für ein liebenswürdiger älterer Mann. Aber auch etliche Nebenfiguren wurden so schön charakterisiert und realitätsnah geformt, dass ich einfach das Gefühl hatte, selbst dabei gewesen zu sein. Um euch nicht so viele Dinge vorweg zu nehmen, halte ich hier aber mal meinen Sabbel.

Das Buch zeigt uns zudem einen Aspekt des Erwachsenwerdens, auch wenn Marit schon Ende zwanzig ist. Dadurch ist das Buch für mich viel mehr als ein klassischer Frauenroman, in dem es darum geht in seine nächste Beziehung zu schlittern oder ähnliches. Wenn man genau liest, kann man auch zwischen den Zeilen entdecken, was auf den ersten Blick vielleicht verborgen bleibt.

Mich konnte das Buch auf ganzer Linie überzeugen und ich hoffe, dass Julia Hanel noch mehr schreiben wird. Mein Leserherz würde sich über eine weitere Geschichte mit Marit natürlich sehr freuen, aber ich denke es wird hier bei einem Einzelroman bleiben. Und schreiben kann Julia Hanel. Das hat sie schon mit „Zwei fürs Leben“ gezeigt, doch hier mit „Liebe, Zimt und Zucker“ hat sie sich selbst übertroffen. Und daher ist es schon jetzt ein Jahreshighlight für mich und ich werde Julia Hanel nun voll und ganz fangirlen.

Fazit: Wer auf süße, leichte Romane steht, sollte sich den Namen Julia Hanel merken. Starke Literatur aus Deutschland.

Buchpunkte:
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Monatsrückblick

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Es ist der Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht – oder?! Wir haben schon wieder September, Leute! September!! Bald können wir uns wieder mit Lebkuchen und Spekulatius eindecken. Ich persönlich liebe ja die Weihnachtszeit, deswegen freue ich mich insgeheim auch schon, aber trotzdem ist das Jahr noch schneller vergangen als die letzten und das will schon was heißen, finde ich.

Lesetechnisch ist es letzten Monat etwas mau gewesen, dafür habe ich aber mit „Fettlogik überwinden“ von Dr. Nadja Hermann ein unglaublich gutes Buch gelesen. Hätte ich einen Bildungsauftrag, würde ich zu Nikolaus jedem Menschen dieses Buch in den Stiefel packen. Egal, ob ihr zu viel auf den Rippen habt oder nicht, solltet ihr euch auch nur einen klitzekleinen Funken für das Thema Gesundheit, Ernährung und Übergewicht interessieren: LEST DIESES BUCH!

Mit „Fliedernächte“ von Nora Roberts habe ich die Reihe um Boonsboro beendet. Mir hat die Reihe ganz gut gefallen. Meine liebste Reihe von ihr ist und bleibt aber der Jahreszeitenzyklus.

Von „FLOWER“ war ich ja leider nicht so begeistert und ist daher auch keine Kaufempfehlung von mir, ausser ihr seid um die 13/14 Jahre alt, dann könnte es vielleicht ein nettes Buch für zwischendurch werden.

Ich bin schon sehr gespannt darauf, welche Bücher mir der September bescheren wird. In 2 Wochen habe ich endlich das erste Mal in diesem Jahr 2 Wochen Urlaub  am Stück! Glaubt mir, das werde ich nie wieder so dusselig planen. Innerhalb von 9 Monaten nur 1 Woche Urlaub ist einfach zu wenig. Dafür habe ich jetzt aber endlich bald Urlaub und zu Weihnachten auch nochmal. Darauf freue ich mich schon sehr.

Da ich bald Urlaub habe, aber auch im Urlaub für ein paar Tage in Amsterdam sein werde (ich werde das erste Mal fliegen whoop whoop..), habe ich mehr oder weniger Zeit für Bücher. Ich bin einfach super gespannt und werde den September hoffentlich sehr genießen können.

Ich wünsche euch einen wunderschönen September mit vielen restlichen Sonnenstrahlen des Sommers!

(Schreibt mir gerne in die Kommentare, was ihr so im August gelesen habt oder verlinkt mir euren Beitrag dazu, ich liebe es auf Blogs zu stöbern, aber finde natürlich nicht alle Beiträge dazu auf Anhieb. )

Neuerscheinungen September 2016

Das sind ein paar der Neuerscheinungen, die im September erscheinen werden. Auf das Theaterskript zu Harry Potter freue ich mich als Potterhead besonders. Hier darf ich in der Nacht vom 23.09. auf den 24.09. nach Hamburg und es mir im Verlag abholen. Dazu wird allerdings noch ein gesonderter Beitrag folgen.

Ebenso sehr freue ich mich auf „Liebe, Zimt und Zucker“ von Julia Hanel. Ich habe ihr erstes Buch „Zwei fürs Leben“ letztes Jahr nach der LoveLetter-Convention gelesen und es hat mir wirklich sehr gefallen.

Von Abbi Glines habe ich noch nichts gelesen, aber ich weiß, dass viele von ihren Büchern begeistert sind.

Cecelia Ahern erfreut uns mit einem Jugendbuch und von Pierce Brown erscheint der dritte Teil der Red-Rising-Trilogie.

Auch der Meister des Horrors Stephen King kommt mit einer Neuerscheinung daher. Hier handelt es sich um den dritten Teil der Bill-Hodges-Serie.

Mit „Die Schwerter von Dara“ von Ken Liu erscheint der erste Teil der Seidenkrieger-Trilogie im Knaur-Verlag.

Worte für die Ewigkeit“ ist das neue Buch von Lucy Inglis, welches bei CHICKENHOUSE erscheint. Ihr Buch „Zwischen Licht und Finsternis“ konnte mich richtig begeistern und ich hoffe ich komme bald in den Genuss von ihrem neuen Werk.

Last but not least: ENDLICH! Endlich erscheint der 5. Teil der Smoky Barret-Reihe von Cody McFadyen. Wie lange haben wir darauf gewartet? Nachdem dieses Buch schon vor Jahren angekündigt wurde, erscheint es am 26.09.2016 nun wirklich und ich bin saumäßig gespannt!

Ich finde der September kann sich durchaus mit starken Neuerscheinungen sehen lassen – oder was meint ihr? Gibt es ein Buch, auf welches ihr euch besonders freut? Lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!