lit.LOVE 2017

lit.love lesefestival random house 2017 save the date münchen

20 Autorinnen • 9 Verlage • 2 Tage • 1 Thema: Die Liebe

Wann? Am 11. und 12. November 2017 (Sa. und So.)
Wo? Verlagsgruppe Random House I Neumarkter Straße 28 I 81673 München

Tickets gibt es HIER!

Die lit.Love ist das Lesefestival der Verlage Blanvalet, cbj, Diana, Goldmann, Heyne, Heyne fliegt, der Hörverlag, Penguin Verlag und Random House Audio, welches im letzten Jahr Premiere gefeiert hat! Leider konnte ich 2016 nicht dabei sein, allerdings bin ich durchaus daran interessiert, dieses Jahr dabei zu sein.

Bereits 3 Autorinnen wurden angekündigt: Susan Elizabeth Phillips, Lucinda Riley und Anne Jacobs.

Weitere Informationen zum Programm werden unter www.facebook.de/litlovede folgen!

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Studierst du noch oder lebst du schon? – Tiphaine Rivière

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Autor: Tiphaine Rivière
Titel: Studierst du noch oder lebst du schon?
Originaltitel: Carnets de Thèse
Seiten: 184 Seiten
Verlag: Albrecht Knaus Verlag
Erschienen: 11. Oktober 2016
Preis: 19,99 €
ISBN-10: 3813507408
ISBN-13: 978-3813507409

Inhalt [amazon.de]:
Jeanne Dargan wurde gerade als Doktorandin akzeptiert. Zunächst enthusiastisch, dann stoisch, später verzweifelt taumelt sie zwischen ihrem charismatischen, aber wenig hilfreichen Doktorvater, der tiefenentspannten Institutssekretärin und diversen Jobs hin und her. Die Monate vergehen, und weder ihr Freund noch ihre Familie verstehen, warum diese verdammte Abschlussarbeit einfach nicht fertig wird. Noch schlimmer, permanent ist Jeanne mit der Frage konfrontiert: Und was macht man dann damit?

Meine Meinung:
Seit langem habe ich keine Graphic Novel mehr gelesen. Dies habe ich aber mit „Studierst du noch oder lebst du schon?“ geändert. Ich selbst bin keine Studentin oder habe jemals studiert, dennoch fand ich das Thema sehr interessant und habe mit großer Freude gelesen und gelacht.

Die Charaktere die einem im Laufe der Geschichte begegnen sind zum schreien charakteristisch gezeichnet. Besonders reizend fand ich die Institutssekretärin, die ist einfach der Oberknaller. Jeanne selbst war mir gar nicht so besonders sympathisch, aber trotzdem lebt die Novel von ihr. Am witzigsten fand ich ihre Erklärungen in der Uni oder ihrer Familie gegenüber.

Die Zeichnungen waren sehr unterstützend gestaltet. Die Hintergründe sind nicht zu detailreich gewesen und das Gesamtbild hat sich sehr gut an den Humor angepasst. Der ganze Zeichenstil ist etwas Besonderes. Er ist meiner Meinung nach nicht besonders schön, aber die Geschichte wirkt dadurch sehr authentisch und realitätsnah. Das zeichnet diese Graphic Novel auch besonders aus. Das wahre Leben auf 184 Seiten.

Das Ende kam auf einmal überraschend schnell, das fand ich etwas schade, dennoch hat mich der gesamte Ablauf überzeugen können. Die jeweiligen Stimmungen wurden immer gefühlvoll rübergebracht und ich denke jedes Mädchen und jede Frau kann sich teilweise mit Jeanne identifizieren. Auch die Entwicklung der Charaktere war bezaubernd komisch und zugleich sehr ehrlich.

Im Freundeskreis habe ich einige Studenten, daher werde ich denen diese Graphic Novel wärmstens empfehlen. Ich denke, wenn man selbst Student ist oder war, ist das Buch noch eine Ecke witziger. Nichtsdestotrotz konnte auch ich eine Menge schmunzeln.

Sollten noch mehr Geschichten der Autorin veröffentlicht werden, werde ich diese auf jeden Fall verfolgen, um stets eine Portion Humor abzubekommen.

Fazit: Eine witzige Hommage an das Studentenleben.

Buchpunkte:
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lit♥Love Lesefestival

lit.Love, Lesefestival, November, 2016, München

 

Moin ihr Lieben!

Habe ich zufällig ein paar Münchner/innen unter meinen Followern? Dann habe ich jetzt DEN ultimativen Tipp für euch. Denn vom 12.-13. November 2016 findet zum ersten Mal die lit.Love in München (Neumarkter Str. 28) statt. An diesem Wochenende kann man ganze 20 nationale und internationale Autorinnen (z.B. Silvia Day, Geneva Lee und Bettina Belitz) vor Ort persönlich treffen. Es erwartet euch das volle Programm rund um die Themen Liebe, Lesen, Leidenschaft: Lesungen, Workshops, Q&A’s und vieles mehr!

Das vollständige Programm ist bereits online und findet ihr HIER.

Zusätzlich dürfen die Besucher u.a. einen Blick hinter die Kulissen eines Verlagshauses werfen – wie cool ist das bitte?

Es handelt sich bei dieser Veranstaltung um eine Kooperation der Verlage Blanvalet, cbj, cbt, Diana, Goldmann, Heyne, Heyne fliegt, Der Hörverlag und Random House Audio.

Ich selbst kann leider nicht teilnehmen, da sich die Kosten der Anreise aus Flensburg inkl. Hotelübernachtung derzeit leider nicht mit meinen Finanzen vereinbaren lassen. Dennoch möchte ich euch diese Veranstaltung wärmstens ans Herz legen, denn ich wäre wirklich sehr gerne dabei gewesen.

Für Fans der LoveLetter-Convention wird diese Veranstaltung wahrscheinlich genau das Richtige sein! Noch gibt es Tickets! -> HIER

Ich wünsche euch ein schönes, kuscheliges Wochenende!
Yvonne

Neuerscheinungen Oktober 2016

Hallo Leute!

Jetzt ist schon wieder der vierte Oktober und ich habe die Neuerscheinungen für den Oktober noch gar nicht gepostet. Ich mag diese Postings immer sehr gerne, weil man oft noch Bücher entdeckt, die man selbst gar nicht auf dem Zettel hatte. Gut für mich, schlecht für den Geldbeutel. Über die obigen Neuerscheinungen freue ich mich am Meisten.

Ein Highlight, welches leider erst gegen Ende des Monats erscheint, ist „Das Paket“ von Sebastian Fitzek. Endlich wieder ein Fitzek der ganz nach meinem Geschmack klingt. Da ich selbst in der gelben Welt arbeite (nein, nicht als Zusteller o.ä., behaltet den Ärger für euch! :P), klingt der Plot für mich noch 10x besser, als sowieso schon. Kennt ihr schon den Buchtrailer dazu? Nein? Guckt ihn euch ruhig mal an. -> HIER

Neben dem neuen Buch von Herrn Fitzek freue ich mich sehr auf den zweiten Teil der Diamant-Krieger-Saga von Bettina Belitz. Den ersten Teil habe ich ja erst vor kurzem gelesen, deswegen ist noch alles relativ frisch und ich bin schon ganz gespannt. Ich hoffe, dass es in meine gewünschte Richtung weitergehen und dementsprechend Fahrt aufnehmen wird.

Zur illustrierten Ausgabe von „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ von J. K. Rowling muss ich glaube ich nicht viel schreiben. #potterhead

Dann erscheint am 14. Oktober endlich das Buch „Begin again“ von der Booktuberin Mona Kasten. Ich selbst habe noch keins ihrer Bücher gelesen, allerdings könnte sich das mit „Begin again“ ändern. Hier handelt es sich um den ersten Teil der Again-Reihe. Im Januar 2017 erscheint bereits der zweite Band „Trust Again“. Man darf also gespannt sein.

Auch erscheint im Oktober ein neuer Teil der Black Dagger Romane von J. R. Ward. In Deutschland sind wir bereits beim 27. Buch angelangt. Ich selbst bin noch lange nicht hinterher gekommen und weiß auch nicht, ob die Reihe inzwischen noch so mein Ding ist. Sie ist ja schon etwas speziell. Nichtsdestotrotz, hat mir die Reihe vor ein paar Jahren wirklich Spaß gemacht..irgendwie.

Von Kiera Cass gibt es diesen Monat auch etwas Neues und zwar nicht aus der Selection-Reihe. Es handelt sich um „Siren„. Klingt vom Plot her leider überhaupt nicht nach einer Geschichte für mich und ich finde es zudem super schade, dass es als Broschur erscheinen wird und nicht als gebundenes Buch, welches zu den anderen Romanen von Kiera Cass gepasst hätte.

Auch von Lara Adrian erscheint ein neues Buch. „Pakt der Dunkelheit“ wird am 14. Oktober veröffentlicht. Auch hier bin ich selbst noch nicht aktuell. Die Reihe gefiel mir aber in den ersten Bänden schon relativ gut.

Mit „Der letzte Stern“ von Rick Yancey erschien gestern der dritte Teil der „Die 5. Welle„-Reihe. Hat ihn schon jemand?

Der Trilogienabschluss der Everflame-Reihe von Josephine Angelini wird diesen Monat am 24. Oktober mit „Verräterliebe“ erscheinen. Ich habe die Reihe noch nicht gelesen, weiß aber, dass sich einige darauf freuen werden und wahrscheinlich schon sehnsüchtig warten. Sollte ich den ersten Teil mal lesen wollen, habe ich hier den Vorteil, dass dann alle Bände bereits erschienen sind, auch mal schön. Vielleicht gibt es ja auch irgendwann einen Schuber, dann würde ich vielleicht auch mal in den Genuss eines schicken Schubers kommen. Who knows.

Und noch ein dritter Band erwartet uns im Oktober. „Magisterium – Der Schlüssel aus Bronze“ ist der dritte Teil der Magisterium-Serie von Cassandra Clare und Holly Black. Die Serie soll ja auch richtig gut sein und die Aufmachung gefällt mir. Aber bevor ich mich dieser Serie widme, möchte ich erstmal die Schattenjäger-Reihe von Cassandra Clare beenden.

Wie es scheint, wird dieser Monat für mich noch recht günstig ausfallen. Dafür ahne ich aber bereits Böses für den November. Denn da erscheinen dafür gefühlt 3x soviele Buchschätze, die ich unbedingt haben möchte. Unter anderem ein neues Buch von der Biss-Autorin Stephenie Meyer *-*.

Auf welche Bücher freut ihr euch im Oktober? Schreibt es mir gerne in die Kommentare oder verlinkt mir euren Beitrag dazu. Ich bin neugierig.

Liebe Grüße und schöne Herbsttage wünsche ich euch!
Yvonne

FLOWER – Elizabeth Craft | Shea Olsen

Flower, Elizabeth Craft, Shea Olsen, Blumen, Liebe, Rezension, Tate Collins, WonderlandBooks, TheWonderlandBooks, Buchblog, 2016

Autor: Elizabeth Craft | Shea Olsen
Titel: FLOWER
Originaltitel: FLOWER
Seiten: 288 Seiten
Verlag: cbt Verlag
Erschienen: 27. Juni 2016
Preis: 12,99 €
ISBN-10: 3570164187
ISBN-13: 978-3570164181

Inhalt [amazon.de]:
Die achtzehnjährige Charlotte hat keine Zeit für Jungs, sondern setzt all ihren Ehrgeiz auf die Zulassung an der Stanford Universität. Da tritt ein fremder Junge in ihr Leben, der geheimnisvolle Tate. Charlotte verliebt sich auf den ersten Blick und will nur noch eins: Tate. Und Tate will sie.

Dann der Schock: Tate ist nicht irgendwer, sondern ein Superstar, der bekannteste Sänger seiner Generation. Und er hat dem Rampenlicht – und Beziehungen – den Rücken gekehrt. Doch die Anziehungskraft zwischen Charlotte und Tate ist so stark wie das Schicksal selbst …

 Meine Meinung:
Auf dieses Buch hatte ich mich wirklich gefreut. Die Beschreibung versprach mir, ein locker, leichtes Jugendbuch zu werden, bei dem man einfach mal abschalten und sich berieseln lassen kann. Und dies ist es durchaus, wenn auch mit einigen Schwächen, denn mehr konnte es mir nicht bieten. Und das fängt leider schon bei den Charakteren an.

Am Anfang fand ich Charlotte noch echt gut dargestellt, aber das änderte sich leider sehr schnell im Laufe der ersten Kapitel. Tate fand ich nur am Anfang kurz sympathisch, ansonsten hat er von mir den Stempel „Arschloch“ bekommen. Ich weiß leider überhaupt nicht, was Charlotte an ihm findet. Gut, er soll fantastisch aussehen, ist ein Superstar und hat viel Geld, aber ist das wirklich schon alles? In meinen Augen ja. Er benimmt sich Charlotte gegenüber sowas von ekelhaft, dass ich regelrecht genervt von ihm war und Charlotte mir unglaublich leid getan tat.

Charlotte selbst konnte mich auch nicht richtig von sich überzeugen. Sie ist zwar relativ normal und arbeitet hart an ihren Noten, um in Stanford angenommen zu werden, aber ihrer Familie gegenüber benimmt sie sich total überheblich. Ihre Schwester Mia wurde geschwängert sitzen gelassen und eine gute Meinung von ihrer Mutter, die nicht mehr lebt oder abgehauen ist (das ist mir ehrlich gesagt nicht ganz klar geworden), hat sie auch nicht. Sie ist der festen Überzeugung, dass die Frauen in ihrer Familie ihre Zukunft für Männer und Liebschaften hingeschmissen hätten. Dafür, dass Charlotte immerhin schon 18 Jahre alt sein soll, fand ich das dann doch schon sehr unerwachsen und unfair betrachtet.

Wovon ich wirklich begeistert war, ist der Schreibstil der Autorinnen. Dem konnte man wirklich bildlich folgen und als ich erfahren habe, dass beide Autorinnen in der Film- und Fernsehbranche tätig sind, wurde mir auch einiges klarer. Viele beschriebene Situationen lassen tatsächlich an diverse serientypische Szenen erinnern. Allerdings habe ich auch hier einen Kritikpunkt.

 Ich kann es absolut nicht ausstehen, wenn innerhalb eines Satzes ohne Absatz o.ä eine Art Zeitsprung eingeläutet wird. Oft kam es in dem Buch vor, dass innerhalb eines Nebensatzes mal einfach so paar Tage oder gar Wochen vergangen sind. Das hat mich im Lesefluss wirklich gestört und es wäre für mich persönlich stimmiger gewesen, wenn man an diesen Stellen einen Absatz eingefügt hätte.

 Dadurch ist die Geschichte auch relativ schnell erzählt und die Gefühle wirkten oft aufgesetzt. Ich konnte leider gar nicht mitfühlen, was aber vielleicht auch an den Charakteren an sich gelegen hat. Vieles war mir auch schlichtweg zu überdramatisiert. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass ich das Buch im Alter von 14 Jahren besser und vielleicht auch etwas aufregender empfunden hätte.

Das Cover und den Titel finde ich zu nichtssagend. Selbst im Original heißt dieses Buch „FLOWER“ und ich habe schon verstanden womit dies verbunden wurde, denn Charlotte arbeitet nebenbei in einem Blumengeschäft und dort findet auch die erste Begegnung der beiden Hauptcharaktere statt, aber ich könnte mir vorstellen, dass sich nicht viele Leser/innen dieses Buch im Buchhandel genauer anschauen würden.

Fazit: Kurze, knackige Liebesgeschichte für Leserinnen im Alter von 14 Jahren.

Buchpunkte:
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#MontagIstKingTag

Moin Moin liebe Leser/innen!

Kennt ihr schon die Aktion vom Heyne-Verlag „Montag ist Kingtag„? Seit Anfang des Jahres veröffentlicht der Heyne-Verlag jeden Montag eine Kurzgeschichte als eBook von Stephen King! Und nicht nur das, jeden Montag gibt es ein passendes Gewinnspiel dazu! Und keine Panik, alle bereits veröffentlichten eBooks sind noch immer erhältlich und wunderbar nachvollziehbar ausfindig zu machen.

Für eingefleischte Fans und/oder Neulinge genau das Richtige!

Alle weiteren Infos erhaltet ihr HIER!

Das aktuelle eBook vom 22.08.2016:

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Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben – Matt Haig

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Autor:
Matt Haig
Titel: Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben
Originaltitel: REASONS TO STAY ALIVE
Seiten: 304 Seiten
Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
Erschienen: 18. März 2016
Preis: 18,90 €
ISBN-10: 3423280719
ISBN-13: 978-3423280716

Inhalt [amazon.de]:
»Weise, komisch, lebensbejahend.« Joanne Harris

Ein Buch, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Denn mit gerade mal 24 Jahren wird Matt Haig von einer lebensbedrohlichen Krankheit überfallen, von der er bis dahin kaum etwas wusste: einer schweren Depression. Es geschieht auf eine physisch dramatische Art und Weise, die ihn buchstäblich an den Rand des Abgrunds bringt. Dieses Buch beschreibt, wie er allmählich die zerstörerische Krankheit besiegt und langsam ins Leben zurückfindet. Eine bewegende, witzige und mitreißende Hymne an das Leben und an das Menschsein – ebenso unterhaltsam wie berührend.

»Ich habe dieses Buch geschrieben, weil letztendlich doch etwas dran ist an den uralten Klischees: Die Zeit heilt alle Wunden, und es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, auch wenn wir es zunächst nicht sehen können. Und manchmal können Worte einen Menschen tatsächlich befreien.« Matt Haig

Meine Meinung:
Oh man. Dieses Buch hat es mir echt gegeben und ich habe wirklich großen Respekt davor es zu rezensieren. So oder so wird diese Rezension nicht ausdrücken können wieviel mir dieses Buch bedeutet und was ich beim lesen empfunden habe. Das ist leider zu schwierig in Worte zu fassen, aber ich werde es zumindest so gut es geht versuchen. Nur so viel: Ein neues Herzensbuch.

Depression ist so ein starkes Thema, vor allem, wenn man auch mal betroffen war oder ist. Bei mir selbst wurde es ärztlich nie diagnostiziert (ich war deswegen nie beim Arzt) und ich möchte auch nicht behaupten, dass ich eine derart stark ausgeprägte Depression hatte wie Matt Haig, aber ich kann mich so sehr mit diesem Thema und einigen Situationen identifizieren, dass ich davon ausgehen muss zumindest betroffen gewesen zu sein. Auch heute habe ich noch manchmal mit depressiven Phasen zu kämpfen.

Dass oft behauptet wird, dass die Depression eine Modeerscheinung ist, ist traurig und dumm und ich hoffe, dass dieses Buch dazu beitragen wird die Sicht einiger Menschen zu verändern bzw. zu erweitern. Für meinen Teil kann ich sagen, dass mir dieses Buch sehr viel gegeben hat. Es hat mich stellenweise abholen und zum nachdenken anregen können. Und das können nur sehr wenige Bücher. Es beinhaltet Reflektionen aus Matt Haigs eigener Depression, sowie positiven Gedanken und Tipps für die Zukunft.

Das Buch ist in 5 Abschnitte eingeteilt. Fallen, Landen, Aufstehen, Leben und Sein. Mir konnte jeder Abschnitt etwas geben und ich kann nicht klar definieren, welches mir nun am Besten gefallen hat. Das gesamte Buch ist im Gesamten betrachtet einfach unglaublich stark. Der Schreibstil von Matt Haig ist einfach und melancholisch zugleich.

Am Anfang werden die Symptome einer Depression sowie einer Depression mit Angststörung angesprochen. Hier kann man schon gut erkennen wie schwer es Menschen mit Depressionen haben. Im weiteren Verlauf des Buches erzählt uns Matt von sich und seinem Umfeld. Wie ist es dazu gekommen, dass er in eine Depression gefallen ist, wie hat seine Familie reagiert und wie ist er damit umgegangen.

Matt Haig gibt uns Tipps die er selbst mehr oder weniger verfolgt, er gibt sogar Buchtipps und gibt uns auch einen Einblick in die Köpfe von anderen Depressiven zu dem Hashtag #reasonstostayalive, die in dem Buch abgedruckt wurden. Einige davon haben mich traurig gestimmt und ich hoffe, dass sich keiner von denen das Leben genommen hat. Das Thema Selbstmord wird auch angesprochen und hier fand ich einen Fakt sehr interessant: Prozentual sind mehr Frauen als Männer von Depressionen betroffen, allerdings nehmen sich mehr Männer als Frauen wegen der Depression das Leben.

Der Titel des Buches ist perfekt. „Reasons to stay alive“ beschreibt einfach auf den Punkt genau, was uns das Buch mitteilen möchte. Das Cover gefällt mir im Deutschen einen Ticken besser, wobei sich beide in ihrer Klarheit und Schlichtheit nicht viel nehmen. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag. Sowas ist ja leider nicht immer selbstverständlich.

Danke an den Autor, Matt Haig, dass er seine Gedanken mit uns/mir geteilt hat. Es hat so gut getan. Ich wünsche ihm von ganzem Herzen, dass er weiterhin kämpft und Freude am Leben hat.

Fazit: Es ist kein Ratgeber, es ist kein Roman, es ist keine Biographie. Es ist von allem ein bisschen.

Buchpunkte:
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Blogtour „Über das Leben nachdenken“- „Alba & Seven“ – Natasha Ngan

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Ab dem
15.03.2016 starten verschiedene BLOGTOUREN zu Büchern aus dem aktuellen Programm des ARENA Verlages zum Thema „Über das Leben nachdenken“ und ich darf bei Alba & Seven mitmachen.

Es wird meine erste Blogtour sein bei der ich mitmache und ich bin echt super gespannt. Die erste Station bei der BLOGTOUR zu „Alba & Seven“ wird hier am 17.03.2016 auf meinem Blog zu finden sein.

Der komplette Ablaufplan sieht wie folgt aus:

Am 15.03.2016 gibt es die Buchvorstellung zu „Spiel der Wünsche“ von Maggie Lehrman auf dem Blog About Books 
 Am 16.03.2016 gibt es die Buchvorstellung zu „Als wir unendlich wurden“ von Carrie Firestone auf dem Blog Damaris liest 
 Am 17.03.2016 gibt es die Buchvorstellung zu „Alba & Seven“ auf meinem Blog TheWonderlandBooks 
 Am 18.03.2016 geht es wieder um „Als wir unendlich wurden“ auf dem Blog Manjas Buchregal. Sie wird uns die Protagonistin Maddy vorstellen.
 Am 19.03.2016 geht es bei „Alba & Seven“ bei Ina’s Little Bakery weiter.
 Am 20.03.2016 stellt uns S.D. bloggt und Limes rockt  die Schauplätze aus „Spiel der Wünsche“ vor.
 Am 21.03.2016 geht es bei „Alba & Seven“ bei Buchstabengeflüster weiter.
 Am 22.03.2016 geht es bei Umblättern  ums Thema „Wünsche/Aberglaube“ zu „Das Spiel der Wünsche„.
Am 23.03.2016 gibt es bei Schmökereck ein Interview mit Maddie aus „Als wir unendlich wurden„.
 Am 24.03.2016 besuchen wir Selection Books  zu „Spiel der Wünsche„.
Am 25.03.2016 geht es um das Thema „Wünsche“ zu „Spiel der Wünsche“ bei Skyline of Books 
 Am 26.03.2016 geht es wieder um „Alba & Seven“ und dieses Mal um den Handlungsort London bei Secrets of Nobody 
Am 27.03.2016 besuchen wir Caro’s Tipp zu „Als wir unendlich wurden„.
 Am 28.03.2016 wird es bei Sarahs Bücherwelt  Gedichte passend zu „Als wir unendlich wurden“ geben.
 Den Abschluss der gesamten Blogtour macht am 29.03.2016 Uwes-Leselounge zu „Alba & Seven

Ich hoffe ihr freut euch und seid auch schon so gespannt wie ich!

Undercover ins Glück – Julie James

Autor: Julie James
Titel: Undercover ins Glück
Seiten: 352 Seiten
Verlag: Egmont LYX
Erschienen: 11. Oktober 2012
Preis: 9,99 €
ISBN-10: 3802586808
ISBN-13: 978-3802586804

Inhalt [amazon]:
Als Tochter eines Milliardärs und Besitzerin eines erfolgreichen Weingeschäfts verkehrt Jordan Rhodes in den oberen Kreisen der Gesellschaft. Der FBI-Agent Nick McCall bittet sie um Hilfe bei den Ermittlungen gegen den gefährlichsten Mafia-Boss Chicagos. Und obwohl Nick in Jordan nur das verwöhnte reiche Töchterchen zu sehen scheint, lässt der attraktive Agent ihr Herz schon bald höher schlagen.

Meine Meinung:
Anfang des Jahres war ich sehr begeistert von dem ersten Buch „Für alle Fälle Liebe“ von Julie James. So stand für mich fest, dass ich ihr neues Buch auch auf jeden Fall lesen muss. Dies habe ich nun getan und auch hier bin ich wieder überzeugt worden. Man sollte vielleicht erwähnen, dass  es sich bei „Undercover ins Glück“ nicht um einen direkten zweiten Teil handelt, sondern dass man das Buch auch als Einzelroman lesen könnte. Mehr Spaß macht es allerdings, meiner Meinung nach, wenn man das erste Buch vorher auch gelesen hat. Denn es tauchen viele alte Bekannte auf und die Umgebung ist größtenteils die gleiche. Das macht so viel Spaß zu lesen und man freut sich jedes Mal, wenn die „alten“ Charaktere auftauchen und ein bisschen mitmischen.
Der Schreibstil war wieder richtig klasse und hat mir gut gefallen. Was einem sehr schnell auffällt, sind die weniger auftretenden Sexszenen. Sie sind nicht gänzlich weggelassen worden, aber es sind deutlich weniger als beim ersten Band. Mich persönlich hat dies nicht gestört, es gab ja trotzdem einige sexy Momente und für die Entwicklung der Geschichte, war es auch keinesfalls nötig, dass die beiden oft Sex haben. Dennoch gebe ich wieder gerne zu, dass Nick McCall mindestens genauso anziehend ist wie Jack Pallas, der FBI-Agent aus Band 1.
Was Julie James auch hier wieder super geschafft hat, sind die Perspektivenwechsel zwischen den beiden Hauptpersonen Jordan Rhodes und Nick McCall, die sehr fließend miteinander verflochten sind. Und was ich auch nicht vergessen möchte zu erwähnen ist: Bei diesem Buch bekommt man so richtig Lust auf einen Käseabend mit leckerem süßen Rotwein! Da Jordan Rhodes ein Weingeschäft führt und auch so eine sehr begeisterte Weinliebhaberin ist, wird oft von verschiedenen Weinen gesprochen und ich habe dann immer sofort Lust bekommen, mir ein Glas einzuschenken und Käse zu naschen. Die Portion „Thriller“ die hier versprochen wird, ist wieder sehr dezent gehalten, aber dennoch hat mir das Buch sehr gut gefallen, da ich vom ersten Buch schon wusste, was mich in der Richtung erwarten wird. Wem das erste Buch gefallen hat, wird dieses hier sehr wahrscheinlich auch toll finden.
Hinten im Buch habe ich entdeckt, dass es noch mehr Bücher von Julie James geben soll, die bei LYX in Arbeit sind. Da freue ich mich jetzt schon wieder riesig drauf und man darf gespannt bleiben, welche sexy FBI-Agenten uns noch unter die „Leseraugen“ geraten. Mir hat Julie James wieder gezeigt, dass ich sie weiterhin verfolgen werde.

Fazit:  Macht es euch gemütlich, öffnet vielleicht eine Flasche Wein und genießt dieses Buch.

Buchpunkte: