#hdrreadathon

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Endlich ist es bald soweit! Der „Herr der Ringe“-Lesemarathon beginnt! Die liebe Anabelle hat eine richtig tolle Aktion organisiert, bei der ich sofort Feuer und Flamme war. Ich habe mir zum Geburtstag nämlich folgendes Buch gewünscht und zum Glück auch geschenkt bekommen: hdrschuber
Vom 01.04.2017 bis 01.06.2017 lesen wir gemeinsam „Der Herr der Ringe“. Jeder in seinem eigenen Tempo. Zustätzlich wird es mindestens 2 gemeinsame Lesenächte geben, bei der man dann tatsächlich auch virtuell gemeinsam liest. Um dieses Leseerlebnis noch zu vertiefen, gibt es den Hashtag #hdrreadathon unter dem wir alle gemeinsam posten können.

Auch der Klett-Cotta-Verlag selbst unterstützt diese grandiose Aktion und daher wird es sogar ein Gewinnspiel geben. Für mich persönlich ist diese Aktion schon Gewinn genug, denn ich verspreche mir davon ein einzigartiges und besonderes Leseerlebnis. Nichtsdestotrotz gibt es folgende Gewinne:

Paket 1 enthält:
– das illustrierte Silmarillion (Hardcover)
Beren und Luthién (Hardcover)
– sowie kleine Überraschungen von Anabelle

Paket 2 enthält:
– das Herr-der-Ringe-Malbuch
– sowie kleine Überraschungen von Anabelle

Alle weiteren Infos zu den Teilnahmebedingungen etc. bekommt ihr HIER!

Vielleicht habt ihr ja auch Lust mitzumachen?! Ich freue mich auf zwei schöne Monate ganz im Sinne von „Der Herr der Ringe“!

Briefe vom Weihnachtsmann – J. R. R. Tolkien

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Autor: J. R. R. Tolkien
Titel: Briefe vom Weihnachtsmann
Originaltitel: Letters from Father Christmas
Seiten: 192 Seiten
Verlag: Klett Cotta
Erschienen: 15. Oktober 2016
Preis: 12,95 €
ISBN-10: 3608960368
ISBN-13: 978-3608960365

Inhalt [amazon.de]:
Jedes Jahr im Dezember traf für Tolkiens Kinder ein Umschlag mit einer Briefmarke vom Nordpol ein. Er enthielt einen handgeschriebenen Brief und eine schöne farbig ausgestaltete Zeichnung oder Skizzen.
Die Briefe kamen vom Weihnachtsmann und erzählten wunderbare Geschichten vom Leben am Nordpol: davon, wie sich auf einmal alle Rentiere losgerissen hatten und wild herumsprangen, wie der Polarbär auf die Spitze des Nordpols kletterte, um die Zipfelmütze des Weihnachtsmannes zu holen und schließlich durch das Hausdach vom Weihnachtsmann mitten ins Eßzimmer fiel …

Meine Meinung:
Oh ihr Lieben, dieses Buch müsst ihr euch unbedingt merken, vor allem, wenn ihr Kinder habt! Es tut mir unendlich Leid, dass ich dieses Buch erst jetzt rezensieren kann, da der Dezember im privaten Bereich ordentlich zugeschlagen hat und mich etwas aus der Bahn geworfen hat. Nichtsdestotrotz möchte ich euch diese Empfehlung nicht vorenthalten, denn dies ist ein Buch, welches ich euch sehr ans Herz legen möchte.

Viele kennen den Autor durch sein Meisterwerk „Der Herr der Ringe“, doch er war nicht nur Autor, sondern auch Vater. Und das bringt uns dieses Buch näher. Er hat seinen Kindern in der Weihnachtszeit Briefe zukommen lassen. Natürlich nicht als ihr Vater, sondern als Weihnachtsmann. Er hat die Briefe so liebevoll geschrieben, bebildert und fantastisch gestaltet, dass ich mir gewünscht hätte, als Kind auch solch schöne Briefe bekommen zu haben. Wahrscheinlich würde ich noch heute an den Weihnachtsmann und seinen Polarbären glauben.

Auf der einen Seite im Buch sind die Originalbriefe abgebildet und auf der anderen Seite dann die dazugehörige deutsche Übersetzung. Da ich bisher kein „Englischleser“ bin, kam mir das sehr zugute. Der Schreibstil ist wunderbar und nebenbei kann man sich den originalen Brief anschauen. Es sind die kleinen Kostbarkeiten in den Bildern, der Schriftart (denn der Weihnachtsmann hat eine zittrige Handschrift) und der aufgebauten Weihnachtswelt, die mich von der ersten Seite an mitgerissen hat. Selten hat mich ein Buch so in Weihnachtsstimmung bringen können, wie dieses hier.

In einigen Briefen bekommt man auch mit, wie Tolkien den Weihnachtsmann als Sprachrohr gegenüber seinen Kindern verwendet hat. In einigen Jahren herrschte scheinbar eine Lebensmittelknappheit (auch der Krieg spielt später eine Rolle), daher gab es manchmal weniger Geschenke. Das hat der Weihnachtsmann aber auf eine so liebevolle Art und Weise erklärt und rübergebracht, dass wahrscheinlich kein Kind der Welt enttäuscht, sondern eher verständnisvoll gewesen wäre. Das hat mir unglaublich gut gefallen. Zudem hat Tolkien sehr oft Bilder gemalt, die er mitgeschickt hat, um den Kindern zu zeigen, wie der Weihnachtsmann und sein Polarbär so leben. Und auch die Bilder und ausgedachten Schriften wurden in das Buch übernommen und abgebildet.

Die Briefe erstrecken sich von 1920 bis 1943. Das ist so ein gewaltiger Zeitraum, der mich fast sprachlos werden lässt. Wie schön ist diese Geste bitte, wenn sie dann auch noch 23 Jahre fortgeführt wird? Ich finde es herzzerreißend schön und bewundere J. R. R. Tolkien sehr dafür. An die Figur des Polarbären habe ich mein Weihnachtsherz verloren. Dieses Buch wird definitiv öfter gelesen, denn der Weihnachtsmann und sein Polarbär zaubern einem ein großes Lächeln ins Gesicht.

Auch wenn ich diese Rezension VOR Weihnachten geplant hatte und es auch wesentlich besser gepasst hätte, kann ich euch dieses Buch nur wärmstens empfehlen auch nach Weihnachten oder zumindest für die nächste Weihnachtszeit, die schneller kommt als es uns manchmal lieb ist. Die Zeit die rennt. Auch das merkt man in dem Buch. Wie schnell die Kinder groß werden und die Zeit einfach vergeht.

Fazit: Das wertvollste Weihnachtsbuch, welches ich bisher gelesen habe. Für Groß und Klein ein Meisterwerk.

Buchpunkte:
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