lit.LOVE 2017

lit.love lesefestival random house 2017 save the date münchen

20 Autorinnen • 9 Verlage • 2 Tage • 1 Thema: Die Liebe

Wann? Am 11. und 12. November 2017 (Sa. und So.)
Wo? Verlagsgruppe Random House I Neumarkter Straße 28 I 81673 München

Tickets gibt es HIER!

Die lit.Love ist das Lesefestival der Verlage Blanvalet, cbj, Diana, Goldmann, Heyne, Heyne fliegt, der Hörverlag, Penguin Verlag und Random House Audio, welches im letzten Jahr Premiere gefeiert hat! Leider konnte ich 2016 nicht dabei sein, allerdings bin ich durchaus daran interessiert, dieses Jahr dabei zu sein.

Bereits 3 Autorinnen wurden angekündigt: Susan Elizabeth Phillips, Lucinda Riley und Anne Jacobs.

Weitere Informationen zum Programm werden unter www.facebook.de/litlovede folgen!

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Neuerscheinungen Februar 2017


Hallo meine Lieben

Erst dachte ich, dass im Februar gar nicht so viele neue Bücher erscheinen, die mich interessieren könnten, aber wie ihr seht, habe ich da weit gefehlt.

Am Meisten freue ich mich auf „The Amateurs“ von Sara Shepard. Ich liebe ihre Bücher einfach, auch wenn sie nicht immer perfekt sind und ich kritischere Stimmen durchaus nachvollziehen kann. Für mich sind sie auch in ihrer unperfektheit Perfekt. Für mich auf jeden Fall ein Must-Read!

Billy the Beast“ von Jörg Menke-Peitzmeyer habe ich erst vor ein paar Tagen entdeckt und nach der Leseprobe musste es einfach sofort auf meiner Wunschliste landen. Schaut ruhig mal rein, ich fand es unglaublich witzig geschrieben und bin schon sehr gespannt auf den Gesamtinhalt.

Wir zwei in fremden Galaxien“ von Kate Ling interessiert mich hauptsächlich wegen des Themas. Ich steh momentan total auf „Weltraum-Geschichten“. Habt ihr „Passengers“ im Kino gesehen? Ich fand ihn grandios, wobei ich auch hier die Kritiker teilweise verstehen kann. Mir hat er trotzdem extrem gut gefallen.

Auf „Liebe mich nicht • Götterfunke“ von Marah Woolf hat mich der Verlag selbst aufmerksam gemacht und ich bin jetzt total neugierig, werde aber erstmal ein paar Rezensionen dazu abwarten und dann entscheiden, ob ich es mir zulegen werde.

Von Lauren Oliver erscheint mit „Als ich dich suchte“ ein neues Buch der Autorin in Deutschland. Für Fans sicherlich ein Muss.

Auch Colleen Hoover Fans werden diesen Monat wieder bedient. Mit „Nächstes Jahr am selben Tag“ erscheint ein weiterer Einzelroman der Bestseller-Autorin. Ich selbst habe noch nichts von ihr gelesen, aber werde dies 2017 hoffentlich mit „Weil ich Layken liebe“ nachholen.

Auf welche Neuerscheinungen freut ihr euch besonders? Gibt es überhaupt Bücher im Februar, die ihr unbedingt lesen möchtet? Schreibt mir gerne in die Kommentare.

Liebe Grüße
Yvonne

lit♥Love Lesefestival

lit.Love, Lesefestival, November, 2016, München

 

Moin ihr Lieben!

Habe ich zufällig ein paar Münchner/innen unter meinen Followern? Dann habe ich jetzt DEN ultimativen Tipp für euch. Denn vom 12.-13. November 2016 findet zum ersten Mal die lit.Love in München (Neumarkter Str. 28) statt. An diesem Wochenende kann man ganze 20 nationale und internationale Autorinnen (z.B. Silvia Day, Geneva Lee und Bettina Belitz) vor Ort persönlich treffen. Es erwartet euch das volle Programm rund um die Themen Liebe, Lesen, Leidenschaft: Lesungen, Workshops, Q&A’s und vieles mehr!

Das vollständige Programm ist bereits online und findet ihr HIER.

Zusätzlich dürfen die Besucher u.a. einen Blick hinter die Kulissen eines Verlagshauses werfen – wie cool ist das bitte?

Es handelt sich bei dieser Veranstaltung um eine Kooperation der Verlage Blanvalet, cbj, cbt, Diana, Goldmann, Heyne, Heyne fliegt, Der Hörverlag und Random House Audio.

Ich selbst kann leider nicht teilnehmen, da sich die Kosten der Anreise aus Flensburg inkl. Hotelübernachtung derzeit leider nicht mit meinen Finanzen vereinbaren lassen. Dennoch möchte ich euch diese Veranstaltung wärmstens ans Herz legen, denn ich wäre wirklich sehr gerne dabei gewesen.

Für Fans der LoveLetter-Convention wird diese Veranstaltung wahrscheinlich genau das Richtige sein! Noch gibt es Tickets! -> HIER

Ich wünsche euch ein schönes, kuscheliges Wochenende!
Yvonne

Neuerscheinungen Oktober 2016

Hallo Leute!

Jetzt ist schon wieder der vierte Oktober und ich habe die Neuerscheinungen für den Oktober noch gar nicht gepostet. Ich mag diese Postings immer sehr gerne, weil man oft noch Bücher entdeckt, die man selbst gar nicht auf dem Zettel hatte. Gut für mich, schlecht für den Geldbeutel. Über die obigen Neuerscheinungen freue ich mich am Meisten.

Ein Highlight, welches leider erst gegen Ende des Monats erscheint, ist „Das Paket“ von Sebastian Fitzek. Endlich wieder ein Fitzek der ganz nach meinem Geschmack klingt. Da ich selbst in der gelben Welt arbeite (nein, nicht als Zusteller o.ä., behaltet den Ärger für euch! :P), klingt der Plot für mich noch 10x besser, als sowieso schon. Kennt ihr schon den Buchtrailer dazu? Nein? Guckt ihn euch ruhig mal an. -> HIER

Neben dem neuen Buch von Herrn Fitzek freue ich mich sehr auf den zweiten Teil der Diamant-Krieger-Saga von Bettina Belitz. Den ersten Teil habe ich ja erst vor kurzem gelesen, deswegen ist noch alles relativ frisch und ich bin schon ganz gespannt. Ich hoffe, dass es in meine gewünschte Richtung weitergehen und dementsprechend Fahrt aufnehmen wird.

Zur illustrierten Ausgabe von „Harry Potter und die Kammer des Schreckens“ von J. K. Rowling muss ich glaube ich nicht viel schreiben. #potterhead

Dann erscheint am 14. Oktober endlich das Buch „Begin again“ von der Booktuberin Mona Kasten. Ich selbst habe noch keins ihrer Bücher gelesen, allerdings könnte sich das mit „Begin again“ ändern. Hier handelt es sich um den ersten Teil der Again-Reihe. Im Januar 2017 erscheint bereits der zweite Band „Trust Again“. Man darf also gespannt sein.

Auch erscheint im Oktober ein neuer Teil der Black Dagger Romane von J. R. Ward. In Deutschland sind wir bereits beim 27. Buch angelangt. Ich selbst bin noch lange nicht hinterher gekommen und weiß auch nicht, ob die Reihe inzwischen noch so mein Ding ist. Sie ist ja schon etwas speziell. Nichtsdestotrotz, hat mir die Reihe vor ein paar Jahren wirklich Spaß gemacht..irgendwie.

Von Kiera Cass gibt es diesen Monat auch etwas Neues und zwar nicht aus der Selection-Reihe. Es handelt sich um „Siren„. Klingt vom Plot her leider überhaupt nicht nach einer Geschichte für mich und ich finde es zudem super schade, dass es als Broschur erscheinen wird und nicht als gebundenes Buch, welches zu den anderen Romanen von Kiera Cass gepasst hätte.

Auch von Lara Adrian erscheint ein neues Buch. „Pakt der Dunkelheit“ wird am 14. Oktober veröffentlicht. Auch hier bin ich selbst noch nicht aktuell. Die Reihe gefiel mir aber in den ersten Bänden schon relativ gut.

Mit „Der letzte Stern“ von Rick Yancey erschien gestern der dritte Teil der „Die 5. Welle„-Reihe. Hat ihn schon jemand?

Der Trilogienabschluss der Everflame-Reihe von Josephine Angelini wird diesen Monat am 24. Oktober mit „Verräterliebe“ erscheinen. Ich habe die Reihe noch nicht gelesen, weiß aber, dass sich einige darauf freuen werden und wahrscheinlich schon sehnsüchtig warten. Sollte ich den ersten Teil mal lesen wollen, habe ich hier den Vorteil, dass dann alle Bände bereits erschienen sind, auch mal schön. Vielleicht gibt es ja auch irgendwann einen Schuber, dann würde ich vielleicht auch mal in den Genuss eines schicken Schubers kommen. Who knows.

Und noch ein dritter Band erwartet uns im Oktober. „Magisterium – Der Schlüssel aus Bronze“ ist der dritte Teil der Magisterium-Serie von Cassandra Clare und Holly Black. Die Serie soll ja auch richtig gut sein und die Aufmachung gefällt mir. Aber bevor ich mich dieser Serie widme, möchte ich erstmal die Schattenjäger-Reihe von Cassandra Clare beenden.

Wie es scheint, wird dieser Monat für mich noch recht günstig ausfallen. Dafür ahne ich aber bereits Böses für den November. Denn da erscheinen dafür gefühlt 3x soviele Buchschätze, die ich unbedingt haben möchte. Unter anderem ein neues Buch von der Biss-Autorin Stephenie Meyer *-*.

Auf welche Bücher freut ihr euch im Oktober? Schreibt es mir gerne in die Kommentare oder verlinkt mir euren Beitrag dazu. Ich bin neugierig.

Liebe Grüße und schöne Herbsttage wünsche ich euch!
Yvonne

Monatsrückblick

Harry Potter, Selection, Knaur, Liebe Zimt und Zucker, Julia Hanel, Die Nacht schreibt uns neu, Dani Atkins, Kiera Cass, Carlsen, Verlag, 2016, Luna, September, Sophie Kinsella, WonderlandBooks, TheWonderlandBooks, the cursed child, das verwunschene Kind,

Moin Moin!

Pünktlich zum 1. Oktober gibt es heute meinen Monatsrückblick für den September. Das Wetter war ja größtenteils noch erstaunlich schön, auch hier an der Ostseeküste. So langsam werden die Abende aber leider wieder dunkler und dunkler. Ich für meinen Teil lese momentan am liebsten am Tag, wenn es schön hell ist und ich keine künstliche Helligkeit erschaffen muss. Nichtsdestotrotz freue ich mich schon auf die Weihnachtszeit, denn ich liebe den Dezember einfach. Schoki, warme Decken, Bücher, gutes Essen..hach ja, aber ein bisschen darf ich mich noch gedulden. Wollen wir erst einmal den Herbst begrüßen.

Genug vom Wetter, kommen wir nun zu meinen gelesenen Büchern! Da ich eine Woche in Amsterdam war und dort alles andere gemacht habe, als zu lesen, habe ich im Endeffekt doch nicht so viel geschafft, wie ich es wahrscheinlich gekonnt hätte, denn der Monat hat richtig gut angefangen.

Mein Monatsflopp war definitiv „Ich fürchte mich nicht“ von Tahereh Mafi. Wer wissen möchte, was mich an dem Buch alles gestört hat, kann sich gerne meinen Blogbeitrag dazu durchlesen. -> HIER

Mein Monatshighlight wiederum kann ich gar nicht eindeutig benennen. „Selection – Die Kronprinzessin“ von Kiera Cass hat mich positiv überrascht, weil ich schlechteres erwartet hatte. Es hat mir deutlich besser gefallen als „Der Erwählte“ und ich werde mir den fünften Band sehr bald kaufen.

Ich denke den ersten Platz teilen sich „Die Nacht schreibt uns neu“ von Danit Atkins und „Liebe, Zimt und Zucker“ von Julia Hanel. Obwohl letzteres zwar einen Bewertungspunkt mehr erhalten hat, hat mich „Die Nacht schreibt uns neu“ auch im Nachhinein noch begeistern können und ich musste es noch ein paar Tage danach „verarbeiten“.

Nach meinem Kurztrip nach Amsterdam, war ich dann noch zu der Lesenacht im CARLSEN-Verlag eingeladen und bin dort mit meinem Freund direkt nach dem Urlaub hingeflogen. Und Leute, es war so ein schöner Abend mit so vielen tollen Menschen. Die haben sich so unglaublich viel Mühe gegeben. Lustig war dann, dass einige ein Foto mit meinem Freund machen wollten, weil er wirklich sehr viel Ähnlichkeit mit dem Harry Potter-Darsteller Daniel Radcliffe hat.

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© Nadine T.C. Meyer

Die Vorstellung, dass jetzt einige Menschen ein Foto mit meinem Freund haben ist unglaublich witzig und es war so ein surreales Gefühl. Ich meine mir ist bewusst, dass er wirklich starke Ähnlichkeit mit Daniel hat, aber wenn man ihn jeden Tag sieht, dann vergeht das irgendwann. Haha.

Das Theaterskript (!), haben mein Freund und ich dann gleich an dem darauffolgenden Abend verschlungen. Mir war bewusst, dass es kein „richtiges“ Buch, sondern ein Theaterskript sein wird, daher habe ich keine derart schlechte Meinung wie einige andere. Dennoch bin ich jetzt auch nicht hellauf begeistert. Ich habe mich gefreut wieder zurückkehren zu dürfen und es hat Spaß gemacht es zu lesen, dennoch grenze ich es ein wenig von den „richtigen“ Büchern ab. Das finde ich aber völlig okay und ich kann gut damit leben.

Nach meinem Urlaub habe ich mich dann dazu entschlossen mir endlich den Wunsch einer neuen Kamera zu erfüllen. Ja, etwas bescheuert, es NACH dem Amsterdam-Urlaub zu tun, aber nun gut. Jetzt warte ich darauf, dass ein Media-Markt-Mitarbeiter bei mir anruft und mir mitteilt, dass ich das gute Stück abholen darf.

Abschließend kann ich sagen, dass der September ein schöner Monat mit vielen tollen Ereignissen und Büchern gewesen ist. Ich bin gespannt, was der Oktober mir für Bücher bereit hält.

Liebe Grüße und ein schönes, langes Wochenende euch allen!
Yvonne

 

Du und ich? Ohne mich! – Kristi Cook

Du und ich Ohne mich von Kristi Cook


Autor:
Kristi Cook
Titel: Du und ich? Ohne mich!
Originaltitel: Magnolia
Seiten: 287 Seiten
Verlag: cbj Verlag
Erschienen: 08. Februar 2016
Preis: 7,99 €
ISBN-10: 357040319X
ISBN-13: 978-3570403198

Inhalt [amazon.de]:
Romeo und Julia hatten ein schweres Los mit ihren aufs Blut verfeindeten Familien. Aber andersherum ist es auch nicht einfach: Die Eltern von Ryder und Jemma verstehen sich großartig, seit Generationen sind die Familien befreundet. Und ihre Sprösslinge scheinen wie füreinander geschaffen. Finden ihre Eltern. Ryder und Jemma sind allerdings ganz anderer Meinung. Die beiden können sich nicht ausstehen und versuchen verzweifelt, den Kuppelversuchen der Eltern zu entgehen. Insofern ist es eine doppelte Katastrophe, als ein Hurrikan die beiden von der Außenwelt abtrennt …

Meine Meinung:
Auf das Buch habe ich mich gefreut und erhofft, dass es etwas schönes für Zwischendurch sein wird. Das Cover ist ganz nett gestaltet und erinnert an sommerliche Tage und die helle Jahreszeit. Die Farben sind sehr stimmig und haben mir gut gefallen. Von der Autorin habe ich noch nichts gelesen und die ersten Seiten haben mir auch nicht so gut gefallen, bis es dann „klick“ gemacht hat.

Die Geschichte von Romeo und Julia wird den meisten ja sicherlich bekannt sein. Mir ist sie auch bekannt, allerdings habe ich das Buch selbst nie gelesen. „Du und ich? Ohne mich!“ soll also genau die entgegengesetzte Variante des Plots von Shakespeare sein. Da ich die vertieften Einzelheiten der „Vorlage“ nicht kenne, kann ich hier keine derartigen Vergleiche ziehen. Was das Gegenteil der beiden Hauptpersonen angeht stimmt es aber auf jeden Fall.

Jemma und Ryder sind zusammen aufgewachsen, haben viel Zeit in Kindheitstagen verbracht und können sich inzwischen überhaupt nicht mehr leiden. Die Eltern der beiden sind beste Freunde und halten das ganze zusammen. Sie wünsche sich, dass ihre Kinder später heiraten und ein glückliches Leben zusammen führen werden. Soweit so gut. Das sehen Jemma und Ryder allerdings völlig anders. Jedes gemeinsame Essen beider Familien wird zu einer Qual für beide.

Ryder ist der nette Junge von nebenan, wenn man das so sagen kann. Die Familie von ihm und Jemma wohnen tatsächlich nur ein paar Minuten voneinander entfernt. Er ist Quarterback und sehr begabt in dem was er tut. Sein Aussehen lässt Mädchenherzen höher schlagen, trotzdem ist er kein typisches Arschloch wie die Jungs in vielen anderen Büchern. Er ist ebenso wie Jemma recht sympathisch und auch er träumt von einer anderen Zukunft als seine Eltern sie ihm gerne vorschreiben würden.

Jemma ist ein sympathisches Mädchen, welches ihre eigenen Träume und Vorstellungen von ihrer Zukunft hat. Sie hat mir eigentlich ganz gut gefallen, allerdings gab es auch Situationen in denen ich ihre Handlungen nicht ganz so nachvollziehbar empfunden habe. Eine besondere Begabung ist ihre Fähigkeit ganz genau zielen und schießen zu können. Sie schießt aber zum Glück keine Tiere, sondern höchstens Tontauben um in Form zu bleiben.

Die Geschichte ist in drei Akte und mehrere Szenen eingeteilt. Das hat mir recht gut gefallen. Ich mag es, wenn verschiedene Phasen der Geschichte dadurch noch besser unterstrichen werden. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und leicht zu lesen, passend zu der Geschichte. An einigen Stellen hatte die Geschichte für mich leider ein paar kleine Längen und das, obwohl das Buch ja gar nicht so viele Seiten bietet.

Alles in allem hat mir das Buch für Zwischendurch aber wirklich gut gefallen, es fehlte allerdings noch das gewisse Etwas um die vollen Buchpunkte von mir zu bekommen. Die Autorin werde ich auf jeden Fall im Auge behalten.

Fazit: Für Zwischendurch eine richtig angenehme Geschichte.

Buchpunkte:
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Könntest du nur bei mir sein – Lara Avery

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Autor: Lara Avery
Titel: Könntest du nur bei mir sein
Seiten: 286 Seiten
Verlag: cbj Verlag
Erschienen: 09. November 2015
Preis: 7,99 €
ISBN-10: 3570403270
ISBN-13: 978-3570403273

Inhalt [amazon.de]:
Als Kelseys eineiige Zwillingsschwester Michelle bei einem Autounfall stirbt, bleibt Kelsey ohne ihre andere Hälfte zurück. Der Einzige, der von dem tragischen Unfall nichts weiß, ist Michelles Freund Peter, der bei einem Einsatz in Afghanistan ist. Und als Kelsey ihn schließlich online erreicht, bringt sie es nicht über sich, ihm die Wahrheit zu sagen. Als Peter sie für Michelle hält und ihr sagt, dass einzig ihr Anblick ihn aufrechterhält, lässt Kelsey ihn in dem Glauben, sie sei ihre Schwester. Der Beginn einer Lügenspirale, aus der es kein Entkommen gibt, wenn sie Peter nicht das Herz brechen möchte. Zumal sie sich verliebt hat – in genau den einen, den sie niemals haben darf.

Meine Meinung:
Ich finde den Plot eigentlich richtig interessant und auch spannend, daher wollte ich das Buch auch unbedingt lesen. Leider wurde ich total enttäuscht. Der Schreibstil ist nicht der Grund für meine Enttäuschung, aber die Geschichte an sich, so wie sie umgesetzt wurde, konnte mich leider absolut nicht fesseln, geschweige denn überzeugen.

Die Charaktere sind mir überhaupt nicht nah gewesen. Selbst der Tod von Michelle hat mich kalt gelassen und ich habe rein gar nichts gespürt. In der Regel ist es ja schon so, dass man oft mitleidet und Mitgefühl empfindet, wenn die Geschichte gut ist. Hier war das halt leider nicht der Fall. Auch kommt der Verlauf der Geschichte nicht richtig in die Gänge. Peter ist die einzige Person gewesen die mir auch nur annähernd sympathisch gewesen ist und er hat mir wirklich Leid getan.

Peter sitzt in Afghanistan fest und erlebt dort die Hölle während Kelsey zu Hause sitzt und sich vor ihm als Michelle ausgibt. Als ich das ganze Dilemma gelesen habe wurde mir bewusst wie gemein die Tatsache gegenüber Peter eigentlich in Wirklichkeit ist. Er wird von vorne bis hinten total von Kelsey hintergangen und belogen, selbst seine Familie bleibt nicht verschont. Man muss sich mal vorstellen wie verletzt man selbst wäre, wenn man die ganze Zeit mit jemand anderem geflirtet hat etc. und dann noch erfährt, dass die eigentliche Person schon lange tot ist. Das ist meiner Meinung nach völlig grausam. Ich habe Kelsey die Gefühle für Peter auch nicht abgekauft.

Ihren angeblichen Schmerz und die Trauer über den Tod ihrer Schwester und die daraus folgenden Lügen gegenüber Peter konnte ich einfach nicht nachvollziehen. Es ist zwar ihre Begründung, dass sie ihn nur anlügt, weil sie ihre Schwester ja so vermisst hat, aber sowas tut man einem Menschen einfach nicht an, vor allem, wenn man ihn ja ach so sehr liebt. Das Ende hat mich dann leider auch nicht mehr packen können und ehrlich gesagt hätte ich mir ein komplett anderes Ende gewünscht.

Ich weiß auch gar nicht was genau ich von dem Buch erwartet habe, aber irgendwie habe ich mir etwas anderes unter der Beschreibung des Buches vorgestellt. Erst die letzten Seiten haben das behandelt von dem ich dachte, worum es die meiste Zeit im Buch gehen soll. Meiner Meinung nach hapert es hier stark an der Umsetzung, da die Autorin sonst eine spannende Idee hatte.

Leider kann ich auch gar nicht so viel mehr zu den 286 Seiten sagen, da auch einfach entsprechend wenig passiert ist, was auch nur annähernd überzeugen konnte. Das ist wirklich richtig schade, da mir und bestimmt auch anderen der Plot ins Auge gefallen ist.

Fazit: Könnte mir das Buch doch nur gefallen.

Buchpunkte:

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Ein Sommer und vier Tage – Adriana Popescu

Autor: Adriana Popescu
Titel: Ein Sommer und vier Tage
Seiten: 315 Seiten
Verlag: cbj
Erschienen: 27. Juli 2015
Preis: 12,99 €
ISBN-10: 3570171493
ISBN-13: 978-3570171493

Inhalt [amazon.de]:
Sommer, Sonne, Strand und jede Menge Amore

Sich mal so richtig verknallen! Das wär‘s, denkt sich die 16-jährige Paula, der ihr wohlbehütetes Leben manchmal ganz schön auf die Nerven geht. Lernen, lernen, lernen und dann Karriere machen, das kann doch nicht alles sein! Paula würde viel lieber ferne Länder bereisen, ein richtiges Abenteuer erleben und sich mal so richtig, richtig verlieben. Als sie während der Busfahrt nach Amalfi ins Sommerferienlager versehentlich an einer norditalienischen Raststätte zurückgelassen wird – ausgerechnet mit dem süßesten Typen der Gruppe –, packt sie die Gelegenheit beim Schopf und lässt sich für vier köstliche, völlig losgelöste Tage mit ihm allein durch Italien treiben … Tanzen im Mondschein am Strand all inclusive.

Meine Meinung:
Ich habe bisher nur ein Buch von der Autorin angefangen, aber bisher leider nie beendet. Daher hatte ich ein etwas mulmiges Gefühl, bevor ich dieses Buch gelesen habe. Da es sich hier aber um ein Jugendbuch handelt, hatte ich Hoffnung. Und ich wurde sowas von positiv überrascht. Der Schreibstil von Adriana Popescu ist locker leicht und passt super zu diesem Buch. Das Buch kann man richtig inhalieren und es macht sommerlich glücklich. Das Cover ist für mich Sommer, Sonne Pur! Auch die Kapitelanfänge sind im Stil des Covers gestaltet.

Die Charaktere sind mir total sympathisch. Paula ist ein ganz normales Mädchen ohne besonders viel Selbstbewusstsein. Sie ist recht gut in der Schule und soll einen Teil ihres Sommers in einem „Lern-Sommercamp“ in Amalfi verbringen. Eigentlich will sie einfach nur mal ein Abenteuer erleben und nicht ständig lernen. Immer bekommt sie Urlaubs-Postkarten von ihren Freunden zugeschickt, aber selbst war sie nie so wirklich unterwegs. Und dann erhält sie doch tatsächlich eine Chance in Form von Lewis. Lewis nimmt auch an dem Sommercamp teil. Paula und Lewis finden sich von Anfang an sympathisch und wie es der Zufall so will nimmt das Abenteuer ziemlich schnell seinen Lauf. Die beiden werden an einer Raststätte vergessen und erleben daraufhin ihr ganz eigenes Abenteuer in Italien.

Lewis ist der Inbegriff von einer Sommerromanze von der viele Mädchen in dem Alter träumen. Er ist der Grund den Paula gebraucht hat um endlich das zu machen, was sie wirklich von Herzen möchte. Auszubrechen und sich das vorzustellen wovon sie immer geträumt hat. Nicht das, was ihre Eltern gerne möchten, sondern das was sie selbst wirklich im Leben erreichen will. Dadurch ist einem Lewis sofort sympathisch, auch wenn man ihn, ebenso wie Paula, eigentlich gar nicht so richtig kennt.

Man erfährt recht wenig über ihn, aber das bringt einem Paula dafür umso näher. Ich wusste genau wie sie sich gefühlt hat und konnte ihre Gedanken total gut nachvollziehen. Auch ihre damit verbundenen Ängste sind selbstverständlich, denn wer fährt einfach mal so mit einem fremden Jungen durch ein fremdes Land? Doch sehr schnell sind die beiden sich nicht mehr fremd. Es fühlt sich für beide an, als würden sie sich bereits ewig kennen. Und das ist die zuckersüße erste Liebe von der jeder mal träumt.

Ich bin jetzt noch mehr Feuer und Flamme für Italien. Ich. Muss. Da. Hin. Die beschrieben Plätze in dem Buch möchte ich jetzt auch unbedingt sehen und den Duft der Pizzen und Tortellini konnte ich förmlich beim lesen riechen. Das Buch ist ein absoluter Kopf-Urlaub. Es ist alles so unglaublich romantisch und jugendlich beschrieben, dass ich das Abenteuer gern selbst mit 17 erlebt hätte. Und einen so charmanten Jungen wie Lewis möchte doch jedes Mädchen mal kennenlernen.

Danke Adriana für dieses Stück Sommer, dass du uns mit diesem Buch geschenkt hast.

Fazit: Ein sommerliches Jugendbuch vom Feinsten!

Buchpunkte:
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Laqua – Nina Blazon


Autor:
Nina Blazon

Titel: Laqua
Seiten: 377 Seiten
Verlag: cbj
Erschienen: 27. August 2012
Preis: 16,99 €
ISBN-10: 3570154750
ISBN-13: 978-3570154755

Inhalt [amazon]:
Ein gruseliger, zugiger alter Palazzo, Dauerregen und eine grantige Urgroßmutter. Na großartig! Kristina und Jan sind zunächst nicht gerade begeistert, dass sie die Ferien in Venedig verbringen sollen. Dass sich des Nachts seltsame Schemen aus der Lagune erheben und katzengleich die Wände der Häuser hinaufgleiten, macht die Sache für die beiden Geschwister auch nicht besser. Als dann auch noch ihre Großkusine Sara verschwindet und sie sich auf die Spur des gruseligen Dogen begeben müssen, beginnt für die Kinder in den Gassen Venedigs ein fantastisches Abeneuer, das seinesgleichen sucht.

Meine Meinung:
Dies ist mein zweites Buch von der Autorin Nina Blazon und ich bin wieder restlos begeistert. Mit diesem Buch hat die Autorin absolut meinen Nerv getroffen. Es geht um vier Kinder die ein Abenteuer in Venedig erleben. Kinder die ein Abenteuer erleben klingt ja schon an sich total toll, aber dass es dann auch noch in Venedig spielt ist erste Sahne. Ich liebe es Geschichten zu lesen die in Venedig spielen. Und Geschichten die in Ägypten spielen, aber das ist ein anderes Thema, welches nicht dieses Buch hier betrifft. Auf jeden Fall sind mir das Geschwisterpaar Kristina und Jan auf Anhieb sehr sympathisch gewesen. Dann treffen die beiden noch auf Luca und seine jüngere Cousine Pippa die es faustdick hinter den Ohren hat, aber total liebenswert ist. Zu viert erleben sie dann ein Abenteuer der Extraklasse im magischen Venedig. Mehr möchte ich euch an dieser Stelle nicht verraten, da ihr das Buch einfach erleben müsst. Es ist so wunderschön geschrieben und ich musste es in einem Rutsch lesen, weil ich die ganze Zeit gespannt war, was den Kindern noch geschieht. Nina Blazon beschreibt sehr schön, wie die Magie Venedigs einiges zum Leben erweckt und man wird richtig in den Bann gezogen von der Schönheit und Faszination. Die Charaktere um die vier Kinder sind auch toll ausgearbeitet. Da gibt es zum Beispiel deren Tante Sara, die sich gerade von ihrem Freund getrennt hat und die alte Nonna, die sehr launisch ist. Nicht zu vergessen ist „Der Dunkle“, der das Leben der Familie von Jan und Kristina nicht gerade leicht macht. Natürlich gibt es noch mehr Charaktere, aber die dürft ihr gerne selber entdecken. Wunderbar fand ich auch die detektivischen Elemente die den Spannungsaufbau gut angeheizt haben. Gegen Ende des Buches erfährt man auch sehr schön, warum das Buch „Laqua“ heißt, was ich sehr toll finde.
Mit nur 378 Seiten war das Buch leider sehr kurzweilig für mich, aber es hatte trotzdem die perfekte Länge. Die Kapitel sind angemessen kurz bzw. lang gehalten. Schön finde ich auch die Gestaltung von innen. Den oberen Rand einer jeden Seite ziert eine kreative Linie und wenn aus der Sicht des Dunklen erzählt wird, sind die Seiten auch sofort etwas dunkler gehalten und die Atmosphäre ist perfekt festgehalten. Das Cover gefällt mir, wie der Rest des Buches, sehr sehr gut. Die Farben harmonieren sehr schön und endlich spiegelt das Cover auch die Situation in dem Buch wieder. Das habe ich in der letzten Zeit bei vielen Covern vermisst. Hier ist wunderbar dargestellt, wie die Kinder vor der schwarzen Gondel fliehen.
Noch dazu sollte man erwähnen, dass es sich bei diesem Buch um einen Einzelband handelt, der gut und ohne offene Fragen abgeschlossen ist.  Für diejenigen, die nicht so gerne Reihen lesen, also ein weiterer Kaufgrund. Noch dazu ist dieses Buch für Mädchen UND Jungen geeignet, meiner Meinung nach. Für mich steht fest: Auch das zweite Buch welches ich von Nina Blazon gelesen habe, wird nicht mein letztes von ihr gewesen sein.
Und da ich nur Gutes über dieses Buch schreiben kann, würde ich mich freuen, wenn ihr mir eure Meinungen mitteilt, solltet ihr dieses Buch auch schon gelesen haben oder es demnächst lesen wollen. Mich würde nämlich brennend interessieren, ob ihr auch so begeistert seid wie ich.

Fazit: Ich kann dieses Buch nur wärmstens empfehlen, an all diejenigen die gerne Abenteuergeschichten mit Kindern als Hauptpersonen lesen!

Buchpunkte: