Das Licht und die Geräusche – Jan Schomburg

dtv verlag jan schomburg das licht und die geräusche
Autor:
Jan Schomburg
Titel: Das Licht und die Geräusche
Originaltitel:
Seiten: 256 Seiten
Verlag: dtv Verlag
Erschienen: 10. März 2017
Preis: 20,00 €
ISBN-10: 3423281081
ISBN-13: 978-3423281089

Inhalt [amazon.de]:
Es ist Johanna schleierhaft, warum sie und Boris kein Paar sind. Klar, eigentlich ist Boris mit Ana-Clara zusammen, aber die ist weit weg in Portugal, während Johanna und Boris jede freie Minute miteinander verbringen und über alles reden, außer darüber, warum sie sich noch nicht geküsst haben. Johanna versteht das nicht, und das nervt sie. Und sie will auch verstehen, warum Marcel sich auf der Klassenfahrt nach Barcelona einen Mitschüler wie einen Knecht hält, warum Boris die ganze Zeit kichern muss, während ihn vier Typen auf der Tanzfläche eines Clubs zusammenschlagen wollen, und warum er nach dieser Nacht am See plötzlich verschwunden ist. Gemeinsam mit Ana-Clara und Boris’ Eltern sucht Johanna in Island nach Boris und findet heraus, dass viele Dinge ihr Wesen verändern, je länger man sie betrachtet. Und dass Ana-Claras Augen doch nicht so ausdruckslos sind, wie sie immer gedacht hat.


Meine Meinung:
Auf dieses Buch war ich schon sehr gespannt, da ich mir erhofft hatte, dass es mich in seiner Andersartigkeit begeistern kann. Bezüglich dieser Hoffnung wurde ich auch nicht gänzlich enttäuscht. Anders ist es definitiv. Der Titel des Buches wurde sehr passend gewählt und findet auch seine Erwähnung, was mir gut gefallen hat.

Ich muss gestehen, dass ich die Inhaltsbeschreibung nur kurz überflogen hatte, weil ich mich ganz neutral ohne viel Vorwissen an das Buch heranwagen wollte. Dies war einerseits eine gute Idee, andererseits vielleicht auch nicht. Irgendwie hatte ich etwas komplett anderes erwartet als ich im Endeffekt bekommen habe. Lesen lässt sich das Buch übrigens sehr schnell.

Eine besondere Erwähnung sollten hier der Schreib- und Erzählstil bekommen. Dadurch grenzt sich der Roman von anderen Büchern ab. Es wird ausschließlich aus Johannas Sicht erzählt und oft spricht sie innerhalb eines Kapitels mehrere Dinge und Situationen an, die im ersten Moment komplett durcheinander gewürfelt wirken, am Ende jedoch einen Sinn ergeben. Das ist unglaublich schwer zu erklären. Am Anfang wird eine Situation beschrieben, diese wird durch einen Zeitsprung und eine andere Geschichte unterbrochen und danach wird wieder auf die erste Situation eingegangen.

Mir persönlich hat diese Art total gut gefallen. Am Anfang brauchte man einen kurzen Moment um sich daran zu gewöhnen, aber dann gibt genau dies dem Buch seine Besonderheit. Leider lässt der Inhalt zum Ende hin echt zu Wünschen übrig. Ich war wirklich durchaus begeistert bis ich in den letzten Leseabschnitt gekommen bin. Und dieser hat einfach mal alles kaputt gemacht. Ab diesem Zeitpunkt war das Buch in keiner Weise mehr nachvollziehbar für mich und das hat sich deutlich in der Bewertung bemerkbar gemacht. Das ist echt schade, da mir der größte Teil eigentlich sehr gefallen hat.

Boris ist mir nicht sonderlich sympathisch gewesen. In meinen Augen war er ein sehr kühler Charakter, der auch nicht weiter charakterisiert wurde. Der dicke Minuspunkt hängt zufällig auch mit ihm zusammen. Leider kann ich das hier nicht weiter erläutern, ohne zu spoilern. Aber es kommt zu einer Situation die furchtbar schlecht aufgelöst wurde und die die Ernsthaftigkeit des eigentlichen Problems in meinen Augen zu sehr runtergespielt hat.

Von Ana-Clara erfährt man noch weniger und auch dadurch war sie mir viel zu weit weg, um mir ein stärkeres Bild von ihr zu machen. Johanna ist die einzige, die einem etwas näher gebracht wird, was wahrscheinlich nur daran liegt, dass sie die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt. Aber selbst das konnte sie mir nicht wirklich näher bringen und ich konnte mich auch fast gar nicht mit ihr identifizieren.

Hier wurde leider wirklich sehr viel Potenzial verschenkt, welches sich zum Ende hin immer mehr zugespitzt hat. Hätte es die letzten Kapitel nicht in der Art gegeben, wie es sie nun mal gegeben hat, dann hätte ich das Buch durchaus besser bewertet, aber leider wurde die Geschichte für mich nicht gut aufgelöst und fast schon lächerlich einfach beendet. Nicht nur Boris handelt am Ende seltsam, auch Ana-Clara und Johanna konnte ich in ihrem Handeln überhaupt nicht mehr verstehen.

Fazit: Unglaublich tolle Erzählart, die über den Ausgang der Geschichte leider nicht hinweghelfen kann.

Buchpunkte: 
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Fuchsteufelsstill – Niah Finnik

Niah Finnik Fuchsteufelsstill ullstein fünf
Autor:
Niah Finnik
Titel: Fuchsteufelsstill
Originaltitel:
Seiten: 304 Seiten
Verlag: Ullstein fünf
Erschienen: 07. April 2017
Preis: 14,99 €
ISBN-10: 396101003X
ISBN-13: 978-3961010035

Inhalt [amazon.de]:
Niemand ist normal, ohne verrückt zu sein

Die siebenundzwanzigjährige Juli steht mitten im Leben – manchmal sogar ein bisschen zu sehr. Sie ist Autistin und jeder Tag bedeutet eine gewaltige Masse an Emotionen, die es zu meistern gilt. Als Juli nach einem missglückten Suizidversuch auf eine psychiatrische Station kommt, trifft sie dort auf die überschwänglich-herzliche Sophie und auf Philipp, der mal mehr und mal weniger er selbst, aber stets anziehend für Juli ist. Die drei nehmen Reißaus und verbringen ein gemeinsames Wochenende, nachdem nichts mehr so ist wie zuvor.


Meine Meinung:
In letzter Zeit bin ich auf der Suche. Auf der Suche nach Geschichten die mich berühren und etwas in mir zum klingen bringen. Die mich zum nachdenken anregen und die mich weiterentwickeln. So bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Ich habe mich darauf eingelassen und wurde nicht enttäuscht. Es kam zur richtigen Zeit in der richtigen Stimmung. Allerdings fällt es mir unglaublich schwer meine Meinung in Worte zu fassen.

Der Schreibstil der Autorin ist etwas ganz Besonderes. Er ist klar, ausdrucksstark und ehrlich. Das hat mir wirklich unglaublich gut gefallen. Sie konnte mich damit direkt ansprechen und hat mich berührt. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und mir auch bewusst Zeit gelassen. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei nicht um ein Buch, dass man einfach mal nebenbei lesen sollte. Es regt zum nachdenken an und das oft über den Buchdeckel hinaus.

Juli war mir von Anfang sehr sympathisch, obwohl sie in meinen Augen einen sehr schwierigen Charakter hat. Sie passt nicht in die Masse, aber gerade das hat mir gefallen. Einige Ängste, die sie empfunden hat, konnte ich sehr gut nachvollziehen. Ich konnte mich teilweise sowieso unglaublich gut mit ihr und ihren Ängsten identifizieren und das hat mich oft sprachlos dasitzen lassen. Niah Finnik hat es geschafft einige Dinge in so schöne Sätze zu verpacken, dass ich sie mir markiert habe.

Sophie hat mein Herz erobert. Sophie ist im Grunde das krasse Gegenteil von Juli und tut ihr in meinen Augen auf eine ganz besondere Art gut. Sophie könnte ich mir als Freundin vorstellen, während es mir mit Juli wahrscheinlich schwer fallen würde. Auch Sophie ist nicht einfach, allerdings von Grund auf fröhlicher Natur. Das hat der Stimmung des Buches wirklich sehr gut getan.

Philipp verblasst in meinen Augen neben Juli und Sophie etwas. Er konnte mich irgendwie nicht so stark berühren. Wahrscheinlich konnte ich mich mit ihm und seiner Krankheit auch einfach am wenigsten identifizieren. Dennoch war gerade sein Lauf der Geschichte höchst interessant für mich, da ich vorher noch nie etwas in diese Richtung gelesen habe oder Menschen kenne, die an seiner Krankheit leiden.

Man mag es kaum glauben, aber die drei funktionieren zusammen auf eine ganz irrwitzige Art total gut zusammen, obwohl sie so verschieden sind. Ich bin gerne mit ihnen durch Berlins Straßen gegangen und habe sie begleitet. Es kam zu ganz spontanen und auch alltäglichen Situationen, die durch ihre jeweiligen Krankheiten entsprechend ausgeartet sind. Die Gedankengänge und die Entwicklung von Juli haben mir wohl am Besten gefallen.

Das Ende des Buches hat mich etwas unentschlossen dastehen lassen, da es meiner Meinung nach abrupt endet ohne ein Ende gefunden zu haben. Ich weiß nicht warum, aber irgendwie hatte ich einen anderen Abschluss erwartet mit dem ich für mich besser abschließen kann und fühle mich nun einfach ein Stück leer.

Das Buch weckt Emotionen auf einer ganz anderen Ebene als es „normale“ Romane tun. Für mich ist dieses Werk etwas Besonderes und ich hoffe, dass es noch viele Menschen lesen werden. Vielleicht nicht die breite Masse, aber diejenigen, die wie ich, auf der Suche sind.

 Fazit: Ausdrucksstarkes, deutsches Debüt einer sprachgewandten Autorin.

Buchpunkte:
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Der Winter der schwarzen Rosen – Nina Blazon

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Autor:
Nina Blazon
Titel: Der Winter der schwarzen Rosen
Originaltitel:
Seiten: 541 Seiten
Verlag: cbt Verlag
Erschienen: 05. Oktober 2015
Preis: 16,99 €
ISBN-10: 3570163644
ISBN-13: 978-3570163641

Inhalt [amazon.de]:
Ein Epos über Magie, Verrat und Liebe

In einer Festung, geschützt durch dunkle Magie, suchen die Zwillingsschwestern Tajann und Liljann Zuflucht vor ihren Verfolgern. Die eine Schwester versteckt sich hier mit dem Junglord Janeik, um ihre verbotene, aber leidenschaftliche Liebe leben zu können. Die andere ist auf der Flucht vor der zerstörerischen Liebe eines Gestaltwandlers. Doch mit den dunklen Mächten spielt man nicht. Das beginnen auch Tajann und Liljann bald zu ahnen. Denn etwas lauert in den Mauern, etwas Unberechenbares, etwas Böses…

Meine Meinung:
Endlich habe ich dieses Buch beendet. Ich bin eigentlich immer sehr begeistert von den Büchern der Autorin gewesen, aber mit „Der Winter der schwarzen Rosen“, habe ich mich leider sehr schwer getan. Ich musste es mehrfach erneut anfangen und hatte auch nachdem ich den Einstieg gefunden habe, öfter Pausen gebraucht. Man kann wohl schlicht und ergreifend sagen, dass dies einfach nicht mein Buch war. Die zweite Hälfte des Buches konnte ich dann jedoch in einem Rutsch beenden, was mir die Bewertung des Gesamtwerkes auch unglaublich schwer macht.

Die beiden Schwestern Tajann und Liljann kommen in dem Buch beide relativ abwechselnd zu Wort. Es wird stetig aus beiden Perspektiven geschildert und dieser Wechsel wurde einem optisch in der Schriftart und manchmal durch Überschriften näher gebracht. Trotzdem hatte ich am Anfang enorme Schwierigkeiten ständig die Perspektiven zu wechseln und kam öfter durcheinander. Das hat meinen Lesefluss deutlich gestört und dadurch kam ich auch einfach nicht in die Geschichte rein.

In der ersten Hälfte des Buches gab es einige Längen, die ich kaum ausgehalten habe und als sehr langweilig empfunden habe. Oft hatte ich einfach keine Lust weiterzulesen. Der Schreibstil von Nina Blazon hat mir allerdings wie immer sehr gefallen, daran hat es wirklich absolut nicht gelegen. Ich denke, es war einfach nicht meine Geschichte und anderen Lesern wird es vielleicht durchaus gefallen. Die geschaffene Atmosphäre hat mir nämlich sehr gut gefallen.

Tajann und Liljann sind mir beide nicht sonderlich nah gegangen und ich bin froh, dass das Buch ein abschließendes Ende bekommen hat. Die schwesterlichen Gefühle der beiden wurden gut rübergebracht, allerdings habe ich einige Aktionen nicht nachvollziehen können. Auch die anderen Charaktere haben es mir einfach nicht angetan. Es gab nicht einen unter ihnen, von dem ich gern mehr erfahren hätte.

Das Cover und die Umschlaggestaltung ist ein Traum und passt perfekt zu dem Inhalt, hier kann man wirklich ein großes Lob aussprechen. Da ich schon einige Bücher von Nina Blazon gelesen habe, die mir durchaus gefallen haben, werde ich ihr sicher nochmal eine Chance einräumen und ich bin auf ihre nächste Veröffentlichung gespannt.

Abschließend kann ich sagen, dass mich dieses Buch einen sehr langen Zeitraum begleitet hat und mir die Geschichte dadurch wohl auch noch lange Zeit in Erinnerung bleiben wird.

Fazit: Keine Empfehlung. Die Autorin hat in meinen Augen schon bessere Bücher geschrieben!

Buchpunkte:
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Die Diamant Krieger Saga • La Lobas Versprechen – Bettina Belitz

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Autor:
Bettina Belitz
Titel: Die Diamant Krieger Saga • La Lobas Versprechen
Originaltitel:
Seiten: 464 Seiten
Verlag: cbt Verlag
Erschienen: 24. Oktober 2016
Preis: 17,99 €
ISBN-10: 357016425X
ISBN-13: 978-3570164259

Inhalt [amazon.de]:
Sara kann ihr Glück kaum fassen, als Damir plötzlich in ihr Leben zurückkehrt, obwohl er doch eigentlich den Bund des Schwertes mit einer anderen eingegangen ist. Dass ihre Treffen zunächst geheim bleiben müssen, nimmt Sara in Kauf. Es ist La Loba, bei der sie sich auf eine Aufnahme in den Geheimbund der Diamantkrieger vorbereitet, die erkennt, dass hier etwas nicht stimmen kann. Sara wird auf eine schwere Probe gestellt: Welche Rolle kann und will Damir in Zukunft in ihrem Leben spielen? Und ist sie in der Lage, ihre dunkle Vergangenheit hinter sich zu lassen?

Meine Meinung:
Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich den ersten Teil der Diamant Krieger Saga gelesen und rezensiert habe, daher waren mir die Geschehnisse aus Band eins noch sehr präsent. Ich war damals noch nicht ganz von dieser Reihe überzeugt und hoffte darauf, dass sich der zweite Teil besser entwickelt und mehr Klarheiten geschaffen werden. Daher gab ich dem zweiten Band eine Chance und ich bin so froh drum. Ich wusste absolut nicht was mich erwarten wird und „La Lobas Versprechen“ hat mich in all seinen Facetten positiv überraschen können.

Der Fluss der Geschichte ist hier deutlich besser gewesen. Es gab für mich keine Längen mehr und ich fand alles Geschilderte überaus interessant. Im Grunde ist gar nicht so viel passiert, aber trotzdem hat mir dieses Buch so viel besser gefallen als der erste Band. Wir reifen zusammen mit Sara in ihrer Entwicklung weiter. Sie wird einem als Leser noch näher gebracht und ich persönlich konnte mich viel besser mit ihr arrangieren. Sie wurde mir wichtig und ich möchte unbedingt wissen, wie es mit ihr weitergeht. Ihr Charakter ist so komplex und so zart, wie explosiv gleichzeitig. Gerne hätte ich sie manchmal einfach nur gerne in die Arme genommen.

Von Damir finden wir in diesem Buch nicht viel. Aber wisst ihr was? Das ist genau richtig so! Zunächst hatte es mich irritiert, aber im Nachhinein und während des Lesens empfand ich diese Entwicklung als richtig. Es geht hier wirklich um Sara. Um ihre Person, ihre Gefühle und ihr Leben. Meiner Meinung nach ist dieses Buch sehr wichtig für den Ausgang der Saga, auch wenn ich natürlich noch keinen blassen Schimmer habe, wie alles enden wird. Irgendwie scheint alles möglich.

Die Geschichte entwickelt sich insofern weiter, dass offene Fragen geklärt werden, neue Konflikte in den Raum geworfen werden und alles noch mehr an Bedeutung gewinnt. Dennoch strahlt der zweite Band eine gewisse Ruhe aus. Er ist nicht aufreibend geladen, sondern mit einer angenehmen Ruhe bestückt. Diese Ruhe überträgt sich beim Lesen und das hat so viel Spaß gemacht.

Der Schreibstil von Bettina Belitz hat mir wieder richtig gut gefallen. Gefühlt entwickelt dieser sich im zweiten Band immer am Besten. Das ging mir schon bei der Splitterherz-Trilogie so. Man inhaliert die Seiten praktisch und das liebe ich so an guten Büchern. Bettina Belitz hat hier nicht nur einfach einen zweiten Teil geschrieben, sie möchte dem Leser etwas mitteilen. Und diese Mitteilungen sprechen einem immer wieder leise zu. Das hat mir durchaus gefallen.

So viel habe ich von ihr noch gar nicht gelesen, aber sie hat mich erneut gekriegt und ich werde ihre Bücher wieder mehr im Auge behalten.

Ich bin so begeistert von diesem Buch und musste das der Autorin sofort in den Social Media mitteilen. Dadurch habe ich erfahren, dass wir gar nicht mehr so lange auf den dritten Teil warten müssen und ich bin schon ganz kribbelig darauf. Auch bin ich auf das Cover gespannt, ich denke es wird grünlich gestaltet sein, man darf gespannt sein.

Nach dem doch etwas holprigen ersten Band hätte ich niemals damit gerechnet, dass mir der zweite Teil so unglaublich gut gefallen wird. Umso fröhlicher bin ich nun darüber und kann den dritten Teil kaum erwarten. Ich kann nur allen raten, die „Damirs Schwur“ nicht ganz schlecht fanden und dem Buch etwas Positives abgewinnen konnten, den zweiten Teil zur Hand zu nehmen!

Fazit: Großartige Entwicklung! Ich kann den dritten Band kaum erwarten.

Buchpunkte: 

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Neuerscheinungen März 2017

Hallo meine Lieben!

Der März klopft an die Tür. Mein Geburtstagsmonat und der Anfang des besseren Wetters (hoffentlich)! Der März hat richtig viele Neuerscheinungen im Gepäck und greift deutlich den Geldbeutel an oder wie seht ihr das?

Wie ihr ja vielleicht schon in einem WoW-Posting gelesen habt, freue ich mich besonders auf „Paper Princess“ von Erin Watt. Ich habe das Glück, es schon vorab lesen zu dürfen und bin super gespannt. Irgendwie erwarte ich Großes.

Mein Freund Pax“ von Sara Pennypacker hat nicht nur ein bezauberndes Cover, der Inhalt klingt auch sehr vielversprechend. Es ist einfach mal etwas anderes und ich LIEBE Füchse seit Grundschulzeiten.

Auch „Seit du bei mir bist“ von Nicholas Sparks habe ich euch in einem WoW-Beitrag vorgestellt. Ich hoffe es wird ein richtig guter Sparks und freue mich riesig darauf es bald zu lesen.

Und erneut sind Bücher von J.K. Rowling in den Neuerscheinungen! Das freut mich jedes Mal wie ein kleines Kind. Ich weiß noch nicht, ob ich mir diese Ausgaben zulegen werde (höhö..ja klar, Yvonne), da ich theoretisch schon alle drei Bücher besitze. Aber die sind so hübsch und passen alle zusammen (*innerer Monk*).

Von Maggie Stiefvater erscheint am 13.03.2017 der vierte Teil der Raven Boys-Reihe. Ich habe die Reihe zwar noch nicht angefangen, den ersten Teil aber auf dem SUB und ich schätze die Autorin sehr.

Dark Noise“ von Margit Ruile habe ich bei Facebook in einem Neuerscheinungs-Post vom Loewe-Verlag entdeckt und es klingt ultra spannend!

Auf welche Bücher freut ihr euch so im März? Ich hätte noch viel mehr hier aufzeigen können, aber irgendwann ist so ein Post dann auch voll. Haha.

Ich wünsche euch eine zauberhafte Woche und einen wunderschönen, lesereichen März!
Yvonne

Waiting on Wednesday

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Guten Morgen ihr Lieben!

Und schon wieder ist ein neuer Mittwoch angebrochen. Die Regelmäßigkeit eines Beitrages gefällt mir immer noch sehr gut, daher lasse ich euch auch heute nicht von meinem WoW verschont.

Ich für meinen Teil bin ja ein großer Fitzek-Fan. Das heißt zwar nicht, dass mir jedes Buch von ihm super gefallen hat, aber der Großteil schon und der dann auch ganz besonders. Ende letzten Jahres erschien ja erst „Das Paket“ von ihm, aber schon am 14. März 2017 erscheint ein weiteres frisches Werk, auf welches ich mich wirklich sehr freue.

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Inhalt [amazon.de]:
Es ist der 8. 8., acht Uhr acht.
Sie haben 80 Millionen Feinde.
Werden Sie die AchtNacht überleben?

Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie.
Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen.
In der „AchtNacht“, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen.
Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei.
Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt.

Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst.
Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief.
Und Ihr Name wurde gezogen!

 

Na, wer hat dieses Buch auch schon dick makiert auf seiner Wunschliste? Ich bin sehr gespannt wie das ganze umgesetzt wurde und ob mich das Buch wieder vom Hocker reißen kann. Habt ihr einen „Lieblings-Fitzek„?

Liebe Grüße und einen schönen Mittwoch euch allen!
Yvonne

Novemberschokolade – Ulrike Sosnitza

Novemberschokolade von Ulrike Sosnitza

Autor: Ulrike Sosnitza
Titel: Novemberschokolade
Originaltitel:
Seiten: 368 Seiten
Verlag: Heyne
Erschienen: 11. Oktober 2016
Preis: 9,99 €
ISBN-10: 3453359062
ISBN-13: 978-3453359062

Inhalt [amazon.de]:
Zimt, Koriander und natürlich Schokolade – in Würzburgs einzigartiger Chocolaterie liegen verheißungsvolle Düfte in der Luft. Hier zaubert Lea Winter die wunderbarsten Schokoladengenüsse. Doch Liebe und Begeisterung allein bezahlen keine Rechnungen. Lea steht kurz vor der Pleite, und der einzige Ausweg scheint die Teilnahme an einem Wettbewerb zu sein. Mitten in ihrer Recherche entdeckt sie ihre Mutter Anne, die vor über zwanzig Jahren spurlos verschwand, in der Fachzeitschrift der Chocolatiers. Lea macht sich auf den Weg zu ihr und erfährt eine lang verdrängte, furchtbare Wahrheit.

Meine Meinung:
Auf dieses Buch bin ich aufgrund des schönen Covers gestoßen. Schokolade und Bücher – was will man mehr? Nachdem ich mir die Inhaltsbeschreibung durchgelesen habe, war es um mich geschehen. Ich mag diese Art von leichten, einfachen Büchern, bei denen man einfach mal für ein paar Lesestunden abschalten und entspannen kann. Und genau das konnte mir dieses Buch auch geben. Nicht mehr und nicht weniger.

Der Schreibstil der Autorin hat mir ganz gut gefallen, allerdings sind mir die Szenenübergänge teilweise viel zu schnell beschrieben worden. Von dem einen auf den anderen Satz war die Protagonistin schon bei dem nächsten Tag oder Geschehen und die Geschichte bekommt dadurch kaum Zeit sich zu entwickeln und wirkt sprunghaft. Es geschieht für meinen Geschmack alles etwas zu schnell. Dadurch konnte man das Buch zwar auch sehr schnell durchlesen und man war auch sofort mittendrin, aber mir fehlte dadurch etwas die Nähe zu den einzelnen Charakteren und deren Beziehungen zueinander.

Ab einem gewissen Punkt zieht sich das Buch leider etwas wie Kaugummi. Irgendwie wusste ich nicht worauf die Geschichte letztendlich hinaus möchte. Leas Mutter konnte ich von Anfang an nicht leiden und die anderen Charaktere, ausgenommen Alessandro, wuchsen mir auch nicht wirklich ans Leserherz. Hier wurde leider etwas Potenzial verschenkt.

Das Buch macht große Lust auf richtig gute Schokolade und man lernt nebenbei einiges über die Pralinenherstellung. Dieser Einblick hat mir sehr gefallen und las sich auch sehr authentisch. Die Düfte die Lea täglich riechen kann, haben mich ganz neidisch werden lassen und ich hatte große Lust mir auch Pralinen zu gönnen.

Ich persönlich lese gerne mal ganz einfache Geschichten aus dem Leben ohne viel Schnickschnack und „Novemberschokolade“ ist so ein Buch für mich. Es fehlte etwas der Spannungsbogen und man hätte etwas mehr daraus machen können, es funktioniert aber auch so ganz gut.

Dadurch, dass sich die Geschichte kaum Zeit gelassen hat, hat mir einfach das gewisse Etwas gefehlt. Nichtsdestotrotz hat mir „Novemberschokolade“ von Ulrike Sosnitza alles in allem ganz gut gefallen und ich bin gespannt, ob noch mehr Bücher der Autorin erscheinen werden.

Fazit: Für Fans von leichter, kurzweiliger Frauenunterhaltung mit einer schokoladigen Note.

 Buchpunkte: 
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Der Klang deines Lächelns – Dani Atkins

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Autor: Dani Atkins
Titel: Der Klang deines Lächelns
Originaltitel: Our Song
Seiten: 464 Seiten
Verlag: Droemer Knaur
Erschienen: 02. November 2016
Preis: 10,99 €
ISBN-10: 3426519356
ISBN-13: 978-3426519356

Inhalt [amazon.de]:
Ally und Charlotte haben sich seit 7 Jahren nicht gesehen. Ausgerechnet auf der Intensiv-Station eines Krankenhauses treffen die beiden wieder aufeinander. Ally bangt um das Leben ihres Mannes Joe, der einen Jungen aus einem zugefrorenen See vor dem sicheren Tod rettete, und nun im Koma liegt. Charlotte hingegen betet für ihren Verlobten David, dessen Herz nach einer Virusinfektion schwer geschädigt ist. Während beide Frauen auf ein Wunder hoffen, prasseln Erinnerungen auf sie ein – an ihre gemeinsame Studentenzeit, an Partys, an endlose Sommernächte. Aber auch an Verrat, an Untreue und daran, dass sie beide David geliebt haben.
In der dunkelsten Stunde der Nacht müssen Ally und Charlotte eine folgenschwere Entscheidung treffen. Werden Sie mit der Vergangenheit Frieden schließen können? Von dieser Frage hängt am Ende alles ab – sogar das Leben von Joe und David.


Meine Meinung:
Auf das neue Buch von Dani Atkins habe ich mich sehr gefreut. Bereits ihre ersten beiden Bücher „Die Achse meiner Welt“ und „Die Nacht schreibt uns neu“ konnten mich begeistern. Mit „Der Klang deines Lächelns“ hat die Autorin eine weitere wundervolle Geschichte mit realitätsnahen Charakteren geschaffen, die sofort mein Herz erobern konnte.

Der Einstieg in die Geschichte fiel mir dieses Mal nicht ganz so schwer wie bei den anderen Büchern. Man wird sofort mit den jeweiligen Situationen konfrontiert und landet relativ schnell im Krankenhaus. Es wird abwechselnd aus Allys und Charlottes Sicht erzählt. Es gibt sehr viele Rückblicke in die Vergangenheit der beiden, die im Endeffekt auch allesamt unglaublich wichtig sind. Ich persönlich wusste nie, mit wem ich mehr sympathisiere. Das ganze Buch hat meine Gefühlswelt komplett durcheinander gebracht.

Auf der einen Seite konnte ich jede Aktion der beiden Frauen nachvollziehen, während ich David so manches Mal total gehasst habe. Mit David hatte ich wohl meine größten Probleme. Und gerade das zeigte mir aber auch, wie sehr mich das Buch mitgenommen hat. Dieses Buch ist so unglaublich realistisch geschrieben und die Charaktere sind in fast allen Situationen auf den Punkt so genau nachvollziehbar, dass es mir schwer fiel die Charaktere am Ende loszulassen. Oft habe ich mit mir gehadert und wollte Charlotte doof finden, weil sie sich in die Beziehung von Ally und David eingeschlichen hatte, aber das ging einfach nicht. Ich konnte am Ende auch Charlotte sehr gut verstehen und fand auch sie sympathisch.

Joe ist wahrscheinlich mein Liebling der Geschichte, obwohl man von ihm am wenigsten erfährt. Er ist ein Held und er ist ein wunderbarer Mensch und Ehemann. Ich denke jede Frau könnte sich glücklich schätzen, jemanden wie ihn an der Seite zu haben.

Das Buch ist nicht unglaublich spannend und es gibt auch nicht den großen Twist, den es bei vielen Büchern gibt, aber das braucht es meiner Meinung nach auch gar nicht. Es ist stellenweise etwas mühsam jedem Perspektivenwechsel und jeder Schilderung im Großen und Ganzen zu folgen, allerdings ist dies der einzige Minuspunkt, den ich für mich persönlich entdeckt habe und am Ende löst sich alles auf.

Dieses Buch bietet eine knallharte und tragische Realität, dass es fast weh tut. Ich habe diese Geschichte wirklich unglaublich gern gelesen. Und wie bei den anderen Büchern von Dani Atkins, werde ich auch dieses hier niemals vergessen. Man wird hier auf eine Reise mitgenommen. Auf eine Reise in das Leben von vier Menschen und wie sie miteinander verbunden sind.

Am Ende bleibt ein dicker Kloß im Hals, das Bedürfnis mit jemandem über das Buch zu reden und die Hoffnung, dass es nicht zu viele Menschen auf der Welt gibt, die eine ähnliche Situation durchmachen müssen.

Mein Lieblingsbuch der Autorin ist und bleibt „Die Nacht schreibt uns neu“, aber „Der Klang deines Lächelns“ folgt dicht dahinter und ist eine absolute Leseempfehlung von mir an euch. Wer realistische Romane mag, wird diesen hier lieben. Ich hoffe, dass man noch viel mehr von der Autorin lesen wird.

Fazit: Eine tragisch schöne Geschichte über die Liebe und das Leben.

Buchpunkte:
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Gewinnspiel-Time!

Moin Moin und -lich Willkommen!

Heute startet das versprochene Gewinnspiel. Es ist als Dankeschön für meine Follower hier auf meinem Blog und auf YouTube gedacht und ich hoffe es ist für den einen oder anderen ein Buch dabei. Es handelt sich um neue und ungelesene Bücher von meinem SuB. Alle weiteren Infos erfahrt ihr in meinem Video. Ihr könnt gerne hier oder unter dem Video bei YouTube mit eurem Wunsch kommentieren, um teilzunehmen.

Zu gewinnen gibt es folgende Bücher:

♥ Buch 1: Wolfskuss (Bd. 1) – Lori Handeland
♥ Buch 2: Pinguinwetter – Britta Sabbag (mit Autogramm)
♥ Buch 3: Damian (Bd. 1) – Rainer Wekwerth
♥ Buch 4: Starters (Bd. 1) – Lissa Price
♥ Buch 5: Die Flucht – Cassia & Ky (Bd. 2) – Ally Condie
♥ Buch 6: Sixteen Moons (Bd. 1) – Kami Garcia, Margaret Stohl
♥ Buch 7: Grim (Bd. 1) – Gesa Schwartz

Das Gewinnspiel endet am 06.11.2016 um 00:00 Uhr!

Da es als ehrliches Dankeschön gemeint ist, seid bitte Abonnent bei YouTube oder Blogleser über wordpress, per E-Mail-Folger oder „Liker“ meiner Facebook-Seite. (Alle 3 Dinge findet ihr auf dem Blog rechts an der Seite.)

♥ Das Video zum Gewinnspiel: ♥

lit♥Love Lesefestival

lit.Love, Lesefestival, November, 2016, München

 

Moin ihr Lieben!

Habe ich zufällig ein paar Münchner/innen unter meinen Followern? Dann habe ich jetzt DEN ultimativen Tipp für euch. Denn vom 12.-13. November 2016 findet zum ersten Mal die lit.Love in München (Neumarkter Str. 28) statt. An diesem Wochenende kann man ganze 20 nationale und internationale Autorinnen (z.B. Silvia Day, Geneva Lee und Bettina Belitz) vor Ort persönlich treffen. Es erwartet euch das volle Programm rund um die Themen Liebe, Lesen, Leidenschaft: Lesungen, Workshops, Q&A’s und vieles mehr!

Das vollständige Programm ist bereits online und findet ihr HIER.

Zusätzlich dürfen die Besucher u.a. einen Blick hinter die Kulissen eines Verlagshauses werfen – wie cool ist das bitte?

Es handelt sich bei dieser Veranstaltung um eine Kooperation der Verlage Blanvalet, cbj, cbt, Diana, Goldmann, Heyne, Heyne fliegt, Der Hörverlag und Random House Audio.

Ich selbst kann leider nicht teilnehmen, da sich die Kosten der Anreise aus Flensburg inkl. Hotelübernachtung derzeit leider nicht mit meinen Finanzen vereinbaren lassen. Dennoch möchte ich euch diese Veranstaltung wärmstens ans Herz legen, denn ich wäre wirklich sehr gerne dabei gewesen.

Für Fans der LoveLetter-Convention wird diese Veranstaltung wahrscheinlich genau das Richtige sein! Noch gibt es Tickets! -> HIER

Ich wünsche euch ein schönes, kuscheliges Wochenende!
Yvonne