Waiting on Wednesday

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Hallo meine Lieben,

heute gibt es endlich mal wieder ein WoW für euch! Ab nächster Woche habe ich zwei Wochen Urlaub, da könnte es hier auf dem Blog eventuell etwas ruhiger werden. Lesen werde ich trotzdem viel, da wir nicht wegfahren und ich mir entspannte Tage vorgenommen habe. Mein heutiges WoW ist ein Buch aus dem Ullstein Verlag, welches am 11.08.2017 erscheinen wird. Noch etwas in der Zukunft, aber es hat mich sehr angesprochen und ich freue mich schon jetzt sehr darauf.

Alexandra Görner Küssen ist die beste Verteidigung Roman Ullstein Verlag Waiting on Wednesday

Inhalt [amazon.de]:

Audrey ist am Boden zerstört: Ihre geliebte Großmutter, bei der sie aufgewachsen ist, erleidet einen Schlaganfall und braucht von nun an professionelle Pflege. Gut, dass Audrey einen lukrativen Job als Escort Girl hat, von dem ihre Großmutter jedoch nichts weiß.  Und dann läuft beim nächsten Kunden alles schief. Dank einer falschen Hausnummer steht Audrey plötzlich bei Anwalt Rob vor der Haustür, der sie prompt für seine neue Haushaltshilfe hält. Die Bezahlung stimmt und Rob ist zudem noch unheimlich attraktiv, also klärt Audrey das Missverständnis nicht sofort auf und nimmt die Stelle an. Und während Audrey für Rob Partys organisiert, seine Wohnung auf Vordermann bringt und sie sich immer mehr in Notlügen verstrickt, kommen die beiden sich näher. Das Chaos nimmt seinen Lauf…

 

Na, ist dieses Buch vielleicht auch etwas für eure Wunschliste? Ich wünsche euch eine schöne Woche mit gutem Lesestoff

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Das Licht und die Geräusche – Jan Schomburg

dtv verlag jan schomburg das licht und die geräusche
Autor:
Jan Schomburg
Titel: Das Licht und die Geräusche
Originaltitel:
Seiten: 256 Seiten
Verlag: dtv Verlag
Erschienen: 10. März 2017
Preis: 20,00 €
ISBN-10: 3423281081
ISBN-13: 978-3423281089

Inhalt [amazon.de]:
Es ist Johanna schleierhaft, warum sie und Boris kein Paar sind. Klar, eigentlich ist Boris mit Ana-Clara zusammen, aber die ist weit weg in Portugal, während Johanna und Boris jede freie Minute miteinander verbringen und über alles reden, außer darüber, warum sie sich noch nicht geküsst haben. Johanna versteht das nicht, und das nervt sie. Und sie will auch verstehen, warum Marcel sich auf der Klassenfahrt nach Barcelona einen Mitschüler wie einen Knecht hält, warum Boris die ganze Zeit kichern muss, während ihn vier Typen auf der Tanzfläche eines Clubs zusammenschlagen wollen, und warum er nach dieser Nacht am See plötzlich verschwunden ist. Gemeinsam mit Ana-Clara und Boris’ Eltern sucht Johanna in Island nach Boris und findet heraus, dass viele Dinge ihr Wesen verändern, je länger man sie betrachtet. Und dass Ana-Claras Augen doch nicht so ausdruckslos sind, wie sie immer gedacht hat.


Meine Meinung:
Auf dieses Buch war ich schon sehr gespannt, da ich mir erhofft hatte, dass es mich in seiner Andersartigkeit begeistern kann. Bezüglich dieser Hoffnung wurde ich auch nicht gänzlich enttäuscht. Anders ist es definitiv. Der Titel des Buches wurde sehr passend gewählt und findet auch seine Erwähnung, was mir gut gefallen hat.

Ich muss gestehen, dass ich die Inhaltsbeschreibung nur kurz überflogen hatte, weil ich mich ganz neutral ohne viel Vorwissen an das Buch heranwagen wollte. Dies war einerseits eine gute Idee, andererseits vielleicht auch nicht. Irgendwie hatte ich etwas komplett anderes erwartet als ich im Endeffekt bekommen habe. Lesen lässt sich das Buch übrigens sehr schnell.

Eine besondere Erwähnung sollten hier der Schreib- und Erzählstil bekommen. Dadurch grenzt sich der Roman von anderen Büchern ab. Es wird ausschließlich aus Johannas Sicht erzählt und oft spricht sie innerhalb eines Kapitels mehrere Dinge und Situationen an, die im ersten Moment komplett durcheinander gewürfelt wirken, am Ende jedoch einen Sinn ergeben. Das ist unglaublich schwer zu erklären. Am Anfang wird eine Situation beschrieben, diese wird durch einen Zeitsprung und eine andere Geschichte unterbrochen und danach wird wieder auf die erste Situation eingegangen.

Mir persönlich hat diese Art total gut gefallen. Am Anfang brauchte man einen kurzen Moment um sich daran zu gewöhnen, aber dann gibt genau dies dem Buch seine Besonderheit. Leider lässt der Inhalt zum Ende hin echt zu Wünschen übrig. Ich war wirklich durchaus begeistert bis ich in den letzten Leseabschnitt gekommen bin. Und dieser hat einfach mal alles kaputt gemacht. Ab diesem Zeitpunkt war das Buch in keiner Weise mehr nachvollziehbar für mich und das hat sich deutlich in der Bewertung bemerkbar gemacht. Das ist echt schade, da mir der größte Teil eigentlich sehr gefallen hat.

Boris ist mir nicht sonderlich sympathisch gewesen. In meinen Augen war er ein sehr kühler Charakter, der auch nicht weiter charakterisiert wurde. Der dicke Minuspunkt hängt zufällig auch mit ihm zusammen. Leider kann ich das hier nicht weiter erläutern, ohne zu spoilern. Aber es kommt zu einer Situation die furchtbar schlecht aufgelöst wurde und die die Ernsthaftigkeit des eigentlichen Problems in meinen Augen zu sehr runtergespielt hat.

Von Ana-Clara erfährt man noch weniger und auch dadurch war sie mir viel zu weit weg, um mir ein stärkeres Bild von ihr zu machen. Johanna ist die einzige, die einem etwas näher gebracht wird, was wahrscheinlich nur daran liegt, dass sie die Geschichte aus ihrer Perspektive erzählt. Aber selbst das konnte sie mir nicht wirklich näher bringen und ich konnte mich auch fast gar nicht mit ihr identifizieren.

Hier wurde leider wirklich sehr viel Potenzial verschenkt, welches sich zum Ende hin immer mehr zugespitzt hat. Hätte es die letzten Kapitel nicht in der Art gegeben, wie es sie nun mal gegeben hat, dann hätte ich das Buch durchaus besser bewertet, aber leider wurde die Geschichte für mich nicht gut aufgelöst und fast schon lächerlich einfach beendet. Nicht nur Boris handelt am Ende seltsam, auch Ana-Clara und Johanna konnte ich in ihrem Handeln überhaupt nicht mehr verstehen.

Fazit: Unglaublich tolle Erzählart, die über den Ausgang der Geschichte leider nicht hinweghelfen kann.

Buchpunkte: 
buchpunkt1buchpunkt1buchpunkt1buchpunkt4buchpunkt4

Young Elites – Marie Lu

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Autor:
Marie Lu
Titel: Young Elites – Die Gemeinschaft der Dolche
Originaltitel: The Young Elites
Seiten: 416 Seiten
Verlag: Loewe Verlag
Erschienen: 16. Januar 2017
Preis: 18,95 €
ISBN-10: 3785583532
ISBN-13: 978-3785583531

Inhalt [amazon.de]:
Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe …

Meine Meinung:
Ich hätte nicht gedacht, dass mir die Rezension und die Bewertung dieses Buches so schwer fallen würde. Dies ist mein erstes Buch der Autorin gewesen, daher wusste ich nicht genau was mich erwarten wird. Ich durfte das Buch in der Lovelybooks-Leserunde lesen und das hat mir wirklich viel Spaß gemacht, weil man während der einzelnen Abschnitte schon einen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Meinungen bekommen hat.

Der Anfang des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Es hat sich über 100 Seiten so angefühlt, als hätte ich einen Film im Kopf ablaufen. Das passiert mir nur sehr selten. Ich war richtig gefesselt und konnte mir alles bildlich vorstellen. Ab einem gewissen Punkt fiel mir das mit der Vorstellungskraft allerdings immer schwerer und das liegt vor allem an der mangelhaften Beschreibung des Schauplatzes. Die Autorin gibt uns hier definitiv zu wenige Informationen.

Die Beschreibung von Adelina hat bei mir ordentlich Pluspunkte eingefahren. Sie ist nämlich alles andere als perfekt und hat ihre Makel, auch äußerlich. Traurig aber wahr, in den meisten Jugendbüchern sind die Mädels ja immer wunderschön, ob nun oberflächlich oder innerlich. Hier ist beides mit großen Mangeln behaftet und das macht die Protagonistin zu etwas besonderem. Einzig ihre Sprunghaftigkeit in Meinungen und Gedanken hat mich extrem an ihr gestört.

Alle anderen Charaktere werden immer nur sehr schwach angedeutet, ebenso die Schauplätze und das hat mich ab einem gewissen Punkt sehr gestört. Man kann sich irgendwann kein genaues Bild mehr von der Umgebung machen und das hat ziemlich viel Potenzial eingebüßt. Erst zum Ende hin konnte das Buch wieder einiges rausholen und zwar so sehr, dass ich auf jeden Fall den zweiten Band lesen möchte.

Der zarten Liebesgeschichte zwischen Enzo und Adelina konnte ich absolut nichts abgewinnen. Die Funken sind bei mir überhaupt nicht übergesprungen und auch den beiden Protagonisten konnte ich es irgendwie nicht abkaufen. Das war total seltsam und wirkte oft total aufgezwungen, als hätte die Autorin sowas zwingend mit einbringen müssen. Da die Liebesgeschichte meiner Meinung nach aber nur kurz und nebensächlich dargestellt wird, hätte man das auch gut komplett weglassen können.

Der Verlauf der Geschichte hatte leider seine Schwächen und Längen. Der Anfang war bombastisch und ich dachte das wird ein neues Highlight, dann kam der Mitteilteil, der einfach total abgeflaut ist und ich wurde enttäuscht. Und das Ende hat dann mit dem Epilog so viel rausgeholt, dass man um den zweiten Teil kaum herum kommt. Aufgrund der doch vielen Schwächen, kann ich das Buch leider nicht mit 4 Buchpunkten bewerten. Nichtsdestotrotz fiebere ich Teil 2 entgegen.

Ich bin schon sehr auf das Cover und das genaue Erscheinungsdatum zum zweiten Band gespannt und ihr?

Fazit: Ein Buch das viel Potenzial verschenkt, mit dem Ende aber einiges rausgeholt hat.

Buchpunkte:
835280-2835280-2835280-2