Schau mir in die Augen, Audrey – Sophie Kinsella

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Autor: Sophie Kinsella
Titel: Schau mir in die Augen, Audrey
Originaltitel: Finding Audrey
Seiten: 352 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag
Erschienen: 16. Januar 2017
Preis: 9,99 €
ISBN-10: 3442485576
ISBN-13: 978-3442485574

Inhalt [amazon.de]:
Audrey wächst in einer liebevollen, leicht durchgeknallten Familie auf: Ihr großer Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter Teddybär. Doch Audrey weiß, dass sie selbst am durchgeknalltesten ist – sie leidet unter Angststörungen, kann nicht mehr zur Schule gehen und niemandem in die Augen sehen, weshalb sie stets eine Sonnenbrille trägt. Als sie auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, das viel mehr ist als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …

Meine Meinung:
Wie so viele andere, bin ich ein großer Fan von der Shopaholic-Reihe der Autorin. Umso neugieriger war ich auf „Schau mir in die Augen, Audrey“, da Kinsella hiermit ihren ersten Jugendroman geschrieben hat und damit ein komplett anderes Genre bedient als üblich. Ich habe nicht damit gerechnet, dass mir dieses Buch derart gut gefallen wird und ich mir am Ende wünschen würde, noch mehr Jugendbücher von ihr lesen zu können.

Der Schreibstil von Sophie Kinsella unterscheidet sich hier meiner Meinung nach komplett zu ihren anderen Büchern. Hätte man mir erzählt, dass es jemand anderes geschrieben hat, hätte ich das sofort geglaubt. Dies ist allerdings nicht als Kritikpunkt gemeint. Der Schreibstil hat mir hier noch viel besser gefallen als in all ihren anderen Büchern. Wahrscheinlich liegt dies daran, dass es sich bei „Schau mir in die Augen, Audrey“ um ein jugendlicheres Genre handelt und der Sprachstil natürlich entsprechend angepasst wurde. Alles andere hätte wahrscheinlich auch gar nicht so gut funktioniert und es wurde wirklich sehr gut umgesetzt.

Mit Audrey Turner hat Sophie Kinsella einen liebevollen Charakter geschaffen, der mir noch lange im Leserherz bleiben wird. Sie ist humorvoll, verletzlich und gleichzeitig stark. Man kann sich durchweg gut mit ihr identifizieren und sie ist einem nicht fremd. Man entwickelt sich im Laufe der Geschichte mit ihr mit. Auch die Familie von Audrey wurde herzerwärmend sympathisch beschrieben. Ihr dürft euch diese Familie echt nicht entgehen lassen. Sie ist wundervoll schräg und witzig zugleich. Audreys Mutter ist der Oberknaller!

Audreys Bruder zockt ziemlich gerne und viel am PC. Dies führt natürlich zu hitzigen Diskussionen mit ihrer Mutter. Ihre Mutter glaubt nur das, was in ihrer Lieblingszeitschrift „Daily Mail“ steht und dementsprechend versucht sie auf sehr lustige und übertriebene Art und Weise ihre Familie zu tyrannisieren. Da sich die Themen von Zeitschrift zu Zeitschrift ändern, gibt es natürlich viel Zündstoff und man fragt sich, wie die Familie es bloß mit ihr aushält. Aber auch das zeichnet die Turners aus.

Das Buch spricht allerdings auch ernstere Themen wie Mobbing und psychische Angststörungen an. Diese lässt Sophie Kinsella geschickt in ihre Geschichte mit einfließen, ohne es einem aufzuzwingen. Sie hat einfach die perfekte Kombination gefunden und einen wunderbaren Jugendroman geschaffen, der viele Leser und Leserinnen begeistern wird. Da bin ich mir absolut sicher, denn ich habe das Buch regelrecht verschlungen und hatte unglaublich viel Spaß. Es wird sicher nicht das letzte Mal gewesen sein, dass ich dieses Buch gelesen habe und ich hoffe sehr, dass dies nicht der einzige Jugendbuchroman der Autorin bleiben wird.

Fazit: Ein wunderbares Buch, welches man unbedingt gelesen haben sollte.

Buchpunkte: 
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3 Gedanken zu “Schau mir in die Augen, Audrey – Sophie Kinsella

  1. Upsi, da ist jetzt was schief gegangen xD Sorry!
    Also nochmal:

    Hallöchen,
    anders als du habe ich zuvor nichts von Kinsella gelesen. Ich wusste aber natürlich, dass sie eigentlich ein anderes Genre bedient. Deshalb bin ich gar nicht mit irgendwelchen Vorurteilen rangegangen. Mich hat die Handlung einfach angesprochen und ich fand das Cover (ich hab das Paperback gelesen) einfach toll!

    Audreys Familie hat mir auch auf Anhieb gefallen. Ich mag es, dass sie so chaotisch sind. Beim Lesen hab ich mir sogar hin und wieder gewünscht, dass meine Familie ein bisschen so verschroben wäre 😀

    Die Liebesgeschichte fand ich wirklich zuckersüß! Weil es nicht so eine typische Jugendbuch-Liebe ist, die für immer und ewig hält, sondern eine ganz zarte, die unbeschreiblich gefühlvoll ist. Es war einfach schön!

    Nicht so gut gefallen hat mir, dass nie wirklich rauskam, was mit Audrey passiert ist. Es wurde zwar angedeutet, aber für mich war es bis zum Schluss nicht ganz nachvollziehbar.

    Trotzdem hat mir dieses Buch unglaublich gut gefallen! Ich hab dich in meiner Rezension verlinkt. Ich hoffe, das ist okay für dich 🙂
    Liebste Grüße
    Kate ♥

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    • Liebe Kate,

      vielen Dank für deinen tollen Kommentar! Die Liebesgeschichte empfand ich genau wie du. Sie ist nicht typisch, sondern ganz zart und vielleicht auch nicht die ewige Liebe. Es zeigt einfach einen Auschnitt aus beider Leben. Das verlinken ist selbstverständlich in Ordnung, mich freut das sogar sehr! Vielen Dank ♥

      Liebe Grüße und eine schöne Woche,
      Yvonne

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