Rock my world – Christine Thomas

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Autor: Christine Thomas
Titel: Rock my world
Seiten:
410 Seiten

Verlag:
cbt

Erschienen:
14. April 2015

Preis: 9,99 €
ISBN-10:
3570309924

ISBN-13:
978-3570309926

Inhalt [amazon.de]:
Als Jasmin (17) auf ihrer Geburtstagsparty ihren Freund Conall beim Fremdgehen mit ihrer besten Freundin erwischt, ist sie dankbar, nach L.A. flüchten zu können. Ihre Mutter hat beschlossen, dort als Schauspielerin neu durchzustarten. Während ihr bester Freund Leon ihren Rachesong »Sorry Ass« zum YouTube-Hit macht, jobbt Jasmin in L.A. bei Starbucks und verliebt sich dort in den geheimnisvollen Raoul. Doch mit dem Erfolg von »Sorry Ass« tritt Conall, der mit seiner Band ebenfalls immer bekannter wird, wieder auf den Plan. Wird Jasmin auf seine medienwirksamen Versöhnungsversuche eingehen oder sich für Raoul entscheiden?

Meine Meinung:
Dieses Buch ist ein Wechselbad der Gefühle! Anfangs dachte ich, dass es mal wieder kein Buch für mich ist, aber plötzlich fing es an mir richtig gut zu gefallen. Dann gab es wieder einige Punkte die mir gar nicht gefallen haben und so ging es immer weiter.

Jasmin mochte ich manchmal überhaupt nicht. Sie hatte ihr erstes Mal bereits mit 14 und war eine richtige Partymaus. Das ist halt leider gar nicht mein Typ, wenn ich bedenke, was ich mit 14 Jahren so gemacht habe. Sie hat einen tiefen Schicksalsschlag hinter sich und ab da wurde sie anders. Inzwischen ist sie 17 Jahre alt und hat Schwierigkeiten anderen Leuten zu vertrauen. Insgesamt ist sie einfach ruhiger geworden. Ihre Freunde aus Berlin, die man zuerst kennenlernt, gehen gar nicht und man ist schon fast froh, dass Jasmin nach L.A. umziehen wird. Sehr gut finde ich, dass Jasmin in L.A. angekommen, gegen ihre Mutter rebelliert und für sich einsteht, denn ihre Mutter konnte ich von Anfang an nicht nachvollziehen.

 Sobald Jasmin allerdings in L.A. angekommen ist und sich etwas eingelebt hat, fängt sie an sich total freizügig anzuziehen und sich auch irgendwie total befremdlich zu verhalten. Sie selbst fühlt sich mehr denn je als sie selbst, nachdem sie jahrelang für ihre Mutter da sein musste. Einige ihrer Aktionen gingen für mich aber gar nicht.

Zum Beispiel macht sie mehrmals mitten im Starbucks (ihrem Arbeitsplatz) mit Raoul rum und wenn ich mir vorstelle, dass ich mir bei Starbucks einen köstlichen Kaffee holen möchte und da stöhnend und küssend zwei Jugendliche vor mir rummachen, von denen eine die Bedienung ist, dann prost Mahlzeit und guten Appetit. Es soll wahrscheinlich auch ihren seelischen Wandel zeigen, den sie durch den Umzug und den „Neustart“ durchlebt, aber das war mir echt etwas too much.

Raoul hat das typische Bad-Guy-Image, welches natürlich auch bei Jasmin recht gut ankommt, obwohl sie von Jungs eigentlich erstmal nichts mehr wissen will. Er hat dunkles Haar und ordentlich Muckis. Natürlich keine direkt antrainierten, sondern „natürliche“, die besonders schön anzusehen sind. Noch dazu hat er an beiden Armen Tattoos. Ein heißer Hispanier, der sofort in Jasmin vernarrt zu sein scheint. Viel mehr erfährt man über ihn auch nicht, obwohl er einer der Hauptcharaktere ist.

Der Schreibstil gefällt mir richtig gut. Man liest das Buch so richtig schnell durch und das liebe ich. Das ganze Buch erinnert vom Stil her sehr an die Bücher von Simone Elkeles und Co. Allerdings leider nicht so gut umgesetzt. Viele Situationen waren für meinen Geschmack viel zu weit hergeholt. Auch, dass Raoul sofort auf Jasmin steht ging mir definitv zu schnell. Das war für mich einfach zu unrealistisch. Die Atmosphäre in L.A. hat mir wiederum sehr gefallen.

Dieses Buch trieft nur so vor Klischees, was oft unglaublich störend war. Auch, dass Jasmin alles bekommt was sie will seit sie in L.A. wohnt, hat sie irgendwie unsympathisch erscheinen lassen. Klar, sie geht trotzdem arbeiten, um unabhängig zu sein und das macht sie ja zu so einem normalen Mädchen. Irgendwie konnte ich ihr das nicht abkaufen. Anfangs war ich oft echt begeistert und dann kamen wieder ganz viele Dinge die mir absolut nicht gefallen haben und ich war regelrecht genervt und wollte das Buch am liebsten aus dem Fenster werfen.

Oft musste ich innerlich mit den Augen rollen, aber manchmal braucht man solche Bücher einfach, finde ich. Etwas fürs Herz, egal ob realistisch oder nicht. Die Geschichte ist im Grunde absolut nichts neues, aber ich lese so etwas manchmal echt gerne. Zudem ist es das erste Buch dieser Art, von einer deutschen Autorin, welches mich zumindest stellenweise überzeugen konnte.

Fazit: Trotz einiger Schwächen, werde ich vielleicht einen nächsten Teil lesen!

Buchpunkte:
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