Meeresflüstern – Patricia Schröder


Autor:
Patricia Schröder
Titel:
Meeresflüstern
Seiten:
408 Seiten
Verlag:
Coppenrath
Erschienen:
Januar 2012
Preis:
16,95 €
ISBN-10:
3649603195
ISBN-13:
978-3649603191

Inhalt [amazon]:
Nach dem Tod ihres Vaters verlässt die siebzehnjährige Elodie ihre Heimatstadt Lübeck, um bei ihrer Großtante auf Guernsey zu leben. Als wenig später auf der Nachbarinsel ein Mädchen tot aufgefunden wird, glaubt sie, dass ihre Ankunft auf der Kanalinsel in irgendeinem Zusammenhang mit dem schrecklichen Vorfall steht. Aber wie ist das möglich? Und wer ist der wunderschöne Junge, dem Elodie in ihren Träumen begegnet? Dann, eines Tages, taucht dieser Junge plötzlich wie ein Geschöpf aus dem Meer vor ihr auf. Geheimnisvoll. Magisch. Betörend. Elodie kann nicht aufhören, an ihn zu denken. Und sie beginnt zu ahnen, welche Geheimnisse der Ozean tatsächlich verbirgt und wie sehr ihr eigenes Schicksal mit den dunklen Legenden der Kanalinseln verknüpft ist.

Meine Meinung:
Als ich dieses Buch in Händen hielt, war mir sofort klar, dass ich es im Sommer lesen muss. Da ich ein Kind von der Küste bin, musste ich mich einfach gedulden und den richtigen Moment abpassen für dieses wunderschöne Buch. Und ich kann euch sagen, es hat sich gelohnt. Ich habe vorher, als es erschienen ist, so viele schlechte Meinungen über das Buch gehört, dass ich echt etwas unsicher war, bevor ich angefangen habe. Aber selbst nach den ersten 100 Seiten war ich wie gebannt und kam einfach nicht von dem warmen Schreibstil los. Und die schlechten Meinungen kann ich absolut nicht nachvollziehen, vielleicht war es bei einigen der falsche Zeitpunkt für dieses Buch?! Okay, einen großen Minuspunkt habe auch ich gefunden, aber die gesamte Stimmung der Geschichte und die einzelnen Personen konnten mich trotzdem in den Bann ziehen und nicht mehr loslassen. Sowas hatte ich bisher noch nie, aber trotz diesem Minuspunkt, werde ich den zweiten Teil sofort kaufen und lesen, wenn er erscheint, was ja zum Glück schon sehr bald sein wird (August). Kommen wir nun erst einmal zu den positiven Dingen. Das erste, was einem auffällt ist dieses wunderschön gestaltete Cover. Und nicht nur das Cover ist so schön gestaltet, auch das Lesebändchen glitzert und rundet das Erscheinungsbild ab. Am liebsten würde ich das Buch mit dem Cover nach vorne in mein Regal stellen, aber das lässt der Platz leider nicht zu.
Die einzelnen Charaktere sind relativ gut ausgearbeitet. Elodie hat mir am Anfang richtig gut gefallen, doch gegen Ende hin gefiel sie mir leider überhaupt nicht mehr. Darauf gehe ich zum Schluss ein. Von Cecily, dem schönen geheimnisvollen Jungen, erfährt man leider noch nicht sehr viel, man weiß aber, dass er ein Geheimnis hat. Hier denke ich aber, dass es gewollt ist, denn es soll ja auch im zweiten Teil noch was zu erzählen und entdecken geben. Wen ich auch passend finde und wo ich sehr froh bin, dass solche Menschen auch mal in Büchern vorkommen, ist Ashton. Ashton hat das Tourette Syndrom. Endlich sind mal nicht alle wunderschön und perfekt. Ich finde es jetzt nicht gut in dem Sinne, dass er behindert ist, sondern gut, dass sowas im Buch vorkommt und angesprochen wird. Sowas kann mir ein Buch sympathischer machen irgendwie. Die Kapitellänge ist sehr angenehm, nicht zu kurz und nicht zu lang. Allgemein liest sich das Buch wirklich sehr schnell und ich hätte gut nochmal 200 Seiten lesen können. Hauptsächlich erfahren wir alles aus der Sicht von Elodie, doch ab und zu werden uns kurze Abschnitte aus einer anderen Perspektive vorgesetzt, die sich aber in Grenzen hielten und somit auch nicht störend für mich waren.
Das Ende ist zum Glück kein Cliffhanger, aber ich habe ja zudem das Glück, dass der zweite Teil bald erscheint und somit muss ich gar nicht lange auf die Fortsetzung warten.
Kommen wir nun zu meinem Minuspunkt. Wo soll ich anfangen? Elodie hat mir wirklich gut gefallen, doch dann ging es dem Ende entgegen und sie wurde total anders, meiner Meinung nach. Ihre Schlussfolgerungen waren mir etwas zu weit hergeholt und noch schlimmer wurde es, als sie von Liebe spricht. Das war wirklich zu übertrieben, da sie ihn überhaupt nicht kannte, so gar nicht. Man kann doch niemanden so richtig lieben, den man gar nicht kennt. Aber scheinbar konnte ich darüber gut hinwegsehen, denn ansonsten wäre ich jetzt nicht immer noch so überzeugt von dem Buch. Das schafft eigentlich keiner, da das Thema Liebe in einem Jugendbuch oft zu schnell behandelt wird, finde ich. Und da ich so begeistert von der Autorin bin, werde ich sicherlich auch noch andere Bücher wie „Jolande“ von Patricia Schröder lesen.

Fazit: Ein wunderbares Sommerbuch voll Sonne, Freundschaft und Liebe.

Buchpunkte:

Buchtrailer:

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