Silberklinge – J. C. Grimwood


Autor:
J. C. Grimwood

Titel: Silberklinge
Seiten: 505
Verlag: Knaur TB
Erschienen: 03. Februar 2012
Preis: 14,99 €
ISBN-10: 3426509598
ISBN-13: 978-3426509593

Inhalt [amazon]:
Venedig, 1407: Der junge Tycho verfügt über ungeahnte und furchteinflößende Kräfte. Seine Fähigkeiten will sich auch der Doge zu Nutze machen und lässt ihn zum besten Assassinen der Stadt ausbilden. Aber nicht nur Menschen stehen auf seiner Todesliste, sondern auch die zahlreichen Hexen und Werwölfe, die die Stadt bevölkern. Tychos Weg als willenloses Instrument des Fürsten ist beendet, als er eines Nachts die hübsche Giulietta trifft. Für sie widersetzt er sich dem allmächtigen Herrscher …

 

Meine Meinung:
Als ich die Beschreibung des Buches gelesen habe, war ich sofort neugierig auf den Inhalt. Leider muss ich zugeben, dass „Silberklinge“ von J. C. Grimwood einfach nicht meins war. Deswegen fällt mir die Rezension auch etwas schwer. Der Schreibstil ist zwar ganz gut, was mich auch dazu gebracht hat, wirklich das ganze Buch zu Ende zu lesen. Doch trotz des Stammbaumes auf den ersten Seiten des Buches, bin ich bis zum Schluss nicht wirklich klar gekommen, weil es einfach so viele verschiedene Charaktere gab. Eigentlich hatte ich auch immer auf ein Ende gewartet, dass das Vorgeplänkel noch mal richtig rausreißt. Doch leider hat mich das Ende auch enttäuscht. Nicht einmal Tycho ist wirklich herausgestochen. Irgendwie gab es auch einige Zeitsprünge oder Situationssprünge, wo ich beim Lesen manchmal ganz schön ins Schleudern kam. Bis Seite 300 war ich wirklich durcheinander. Fesselnd war die Geschichte auch nicht für mich, was mir das Buch mit 505 Seiten manchmal echt langatmig gemacht hat. Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt, die man manchmal erst im Laufe des Abschnitts erkennt. Leider stehen keine Namen vor dem jeweiligen Abschnitt, was dies auf jeden Fall erleichtert hätte, bei der Menge an Charakteren. Außerdem finde ich die einzelnen Charaktere keineswegs sympathisch, was mir das lesen erschwert hat. Man hat zwar etwas mit Giulietta gelitten, aber wirklich sympathisch war mir trotzdem keiner. Auch von der erhofften Liebesgeschichte habe ich bis zum Schluss nicht viel gemerkt. Wahrscheinlich habe ich einfach mit mehr Fantasy und Liebe und weniger Politik gerechnet. Nichts desto trotz, finde ich die Idee an sich immer noch nicht schlecht, nur wurde es für mich nicht lesenswert umgesetzt. Vielleicht fehlt mir auch einfach geschichtliches Hintergrundwissen oder ähnliches über Venedig. Für die männlichen Leser unter uns, ist dieses Buch aber vielleicht genau das richtige.

Das Cover ist passend gestaltet, doch erinnert es mich ein bisschen an „Assassins Creed“. Die Kapitellänge fand ich angemessen.

Da ich trotz, der für mich, schwächelnden Story nicht begeistert war, gibt es einen Pluspunkt für den angenehmen Schreibstil und die Idee für das Buch.

Fazit: Für männliche Leser vielleicht genau das richtige, aber für mich war dieses Buch leider nichts.

Buchpunkte:

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