Die Königin der Unsterblichen


Autor: Maria Dahvana Headley
Titel: Die Königin der Unsterblichen
Seiten: 528
Verlag: Droemer Knaur Verlag
Erschienen: 1. Juni 2011
Preis: 14,99 €
ISBN-10: 3426508931
ISBN-13: 978-3426508930

„Mögen hier die wahre und wahrhaftige Geschichte des falschen Todes der Kleopatra, Königin Ägyptens, im ersten Jahr der Herrschaft des Kaisers Gaius Julius Caesar Augustus erzählt werden und auch jene außerordentlichen und furchtbaren Ereignisse, die darauf folgten. Möge dies die Geschichte vom Aufstieg einer Königin und vom Fall einer ganzen Welt sein.“

Inhaltsangabe:
Die Königin von Ägypten, Kleopatra, steht kurz vor ihrem Untergang. Octavian, Heerführer Roms, steht vor der Tür, um Alexandria zu vernichten. Nachdem Marcus Antonius, Kleopatras Mann, wegen einer Falschmeldung, Selbstmord begeht, versucht sie alles daran zu setzen, ihren Geliebten wieder unter die Lebenden zu holen. Sie beschwört daraufhin Sachmet, die Göttin des Krieges und bittet sie um Hilfe. Doch anders als geplant, verwandelt Sachmet Kleopatra in eine Sklavin ihrer selbst. Von nun  an ist sie eine Untote und es dürstet ihr nach Blut und Rache.

Meine Meinung:
Ganz am Anfang, kam ich nicht so gut rein und musste mich erst einmal ca. 70 Seiten rein lesen. Zudem bin ich ganz unvoreingenommen und ohne großes Vorwissen (außer Asterix & Obelix) an dieses Buch gegangen. Was mich am meisten gereizt hat, es zu lesen, war, dass es in Ägypten spielt, da ich diesen Schauplatz in Büchern einfach richtig klasse finde.
Das Buch ist in drei Teile geteilt. Im ersten Teil, wird abwechselnd meistens aus der Sicht Kleopatras und der Sicht Octavians erzählt. In den späteren Abschnitten, kommen dann auch die Blickwinkel von anderen Personen dazu, aber eher wenig.
Der Schreibstil ist nicht besonders schwer und man kann das Buch gut lesen. Die Idee des Buches und der Klappentext versprach echt mal was anderes.
Was mich aber sehr gestört hat, ist, dass es das ganze Buch über, kaum Höhepunkte gibt und man schnell mit den Gedanken abschweifen kann. Das Buch plätschert vor sich hin, was es langatmig erscheinen lässt. Passieren tut zwar schon einiges, aber eben nichts, was einen richtig fesseln konnte. Nach den ersten 70 Seiten und einer kleinen Pause, habe ich es in einem Rutsch gelesen und der Schreibstil konnte mich überzeugen, es wirklich weiter zu lesen. Es kommen viele Namen vor und auch so, ist alles, manchmal etwas verwirrend. Zudem, fand ich es schade, dass diese Brüche gemacht wurden. Immer, wenn ich gerade richtig drinnen in der Geschichte war, gab es den kleinen Bruch.
Das Nachwort hat mir hingegen nochmal richtig gut gefallen und man erfährt, dass es eine Trilogie werden wird.
Trotz Anfangsschwierigkeiten und meiner etwas schlechten Bewertung, bin ich gespannt, auf das nächste Buch, denn der Schreibstil und der Schauplatz gefallen mir und vielleicht kann man da noch etwas mehr rausholen!!

Buchpunkte: